• Wrong document? Swap it for free
  • Written by students who passed
  • Immediately available after payment
  • Read online or as PDF
Sell
Where do you study
Your language
Document preview thumbnail
Preview 2 out of 7 pages
Summary

Zusammenfassung Lernblatt zu den Standortfaktoren in Österreich

Document preview thumbnail
Preview 2 out of 7 pages

Lernblatt zu den Standortfaktoren in Österreich

Content preview

GLM-Test – Wirtscha1
Wirtscha)sstandort Österreich
Wirtscha)sstandort: na/onale Volkswirtscha)en gemeint, die zueinander in Konkurrenz um
die Ansiedlung neuer Investoren stehen, wobei einerseits die Qualität des Standorts laufend
verbessert werden soll und andererseits soziale Faktoren nicht vernachlässigt werden sollen.

Welche Gegebenheiten zeigt die Österreichische Volkswirtscha7?
Wirtscha)sstruktur: AuEau und innere Gliederung der Wirtscha) eines Gebietes.

In Österreich: seit letzten Jahrzenten, Übergang von Industriegesellscha) zu einer
Dienstleistungs- und Wissensgesellscha)
- Einteilung nach Wirtscha)ssektoren
o Österreich ist ein hoch entwickeltes Industrieland mit bedeutenden
Dienstleistungsanteil
o Primärer Sektor unbedeutend
o Sekundärer Sektor, wich/gste Industriezweige:
§ Maschinen- und Stahlbau (z.B. VOEST Alpine, Dopplmayr Li)e,
Palfinger LKW Kräne, Böhler Uddeholm)
§ Chemie und Fahrzeuge (z.B. Chemie Linz AG, Chemie Lenzig AG (OÖ),
Magna (OÖ + St), Andritz Maschinen-Anlagenbau (St), Motoren List
(St))
o Ter/ärer Sektor
§ Tourismus
§ Industrienahe Dienstleistungen (z.B. Schulungen im Umgang mit
Maschinen und Technik)
§ Bankensektor oder Handel (Groß- und Einzelhandel)
- Forschung und Entwicklung
o Wich/ger Standor^aktor im Standortwe_bewerb, weil Innova/onen= neue
Produkte, Verbesserung von Produkten/Dienstleistungen
o Hoch qualifizierte Arbeitskrä)e von Bedeutung
o Wandel von körperlicher Arbeit zu „Wissensberufen“
= Ter/arisierung in der Industrie
- Österreichische Unternehmensstruktur
o Mehr als 99% Klein-und Mi_elunternehmen, KMU (<250 Mitarbeiter)
§ Meist Familien-Unternehmen mit geringem Bekanntheitsgrad,
geringem Jahresumsatz am Weltmarkt
§ O) Nischenökonomie, Sparten für Großunternehme nicht interessant
(ø Nachfrage), „Know how“ wird beschützt „Hidden Champions“
§ Hoher Spezialisierungsgrad mit langjähriger Erfahrung (hochwer/g mit
persönlicher Beratung, Kundennähe, Liefertreue)
§ Bildung von Tochtergesellscha)en
§ Hohe Mitarbeitertreue (Lebenslang in einer Firma) verhindert
Landflucht
§ Beispiele: Plasser & Theurer (Gleisbaumaschinen OÖ), AVL List
(Dieseldirekteinspritzer ST), Fa. Schiebel (Minensuchgerät), Fa. Blum
(Beschläge für Einrichtungen, Küchen V)

, - Markennamen
o Kaum bekannte Markennamen in Österreich
§ Interna/onal Unbekannt
§ Hoher Subven/onsanteil
§ Gütesiegel für qualita/v hochwer/ge Produkte
§ Ermöglicht gutes Image für Kunden, posi/ve Assozia/on (brand
equity= Erflogspotenzial durch Werbung ≠ brand value= Markenwert,
Ak/enwert des Unternehmens)
o Markennahmen ermöglichen Markentreuen regionalen Effekt (Wohlstand
einer Region heben)
- Österreichische Wirtscha) stark von ausländischem Kapital beherrscht
o Viele Übernahmen nach‘s Ausland
o Wich/ge Entscheidung im Ausland
- Struktur-Performance-Paradox in der Industrie
o Viele rela/v tradi/onelle Branchen (Stahl, Grundstoffe) dominieren
o Im OECD-Vergleich ist Hightechbereich unterrepräsen/ert aber hohe
Produk/vitätszuwächse/Leistung (Performance)

Vorteile/Nachteile des Wirtscha7sstandortes
- Vorteile
o Zentrale Lage in Ostmi_eleuropa, gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur
(„Brückenkopf nach Osteuropa“)
o Sichere poli/sche Lage, wenig Streiktage im Jahr
o Hoch qualifizierte Arbeitskrä)e und eine hohe Arbeitsproduk/vität
o Forschungs- und technologiefreundliches Klima
o Gute Energieversorgung und hohe Umweltqualität
- Nachteile
o Restrik/ve Arbeitsgesetze aus Sicht des Unternehmens (Kollek/vverträge
(KV)) definieren Mindestandarts bei Entlohnung und Arbeitsbedingungen
§ KV wenig flexibel
o Hohe Löhne, Lohnnebenkosten und Umweltabgaben
o Übermäßige Bürokra/e

Standortvor- und Nachteile
Standor^aktoren: Gesamtheit aller Faktoren, die ein Unternehmen bei der Standortwahl
berücksich/gt (für größtmöglichen Nutzen)
Entscheidend sind Input (Ressourcen, Arbeitskrä)e, Energie, Steuern) und Output (Erlöse,
Umsatz, Gewinn/Verlust) sowie Möglichkeiten der Organisa/on (Verarbeitung, Produk/on)
ð Output > Input
- Harte
o Quan/ta/v messbar (umfassen Kosten für Miete der Bürofläche, Steuern,
Abgaben, Transport, Lohn, …)
- Weiche
o Nicht quan/ta/v messbar (Qualität oder Image eines Standortes = Zentrale
Lage, Kultur, Freizeitangebot, Lebensqualität)
- Global Compe//veness index = Österreich Platz 26 von 67

Document information

School year
5
Uploaded on
April 28, 2025
Number of pages
7
Written in
2024/2025
Type
Summary
$8.07

Wrong document? Swap it for free Within 14 days of purchase and before downloading, you can choose a different document. You can simply spend the amount again.
Written by students who passed
Immediately available after payment
Read online or as PDF

Sold
0
Followers
0
Items
23
Last sold
-



Why students choose Stuvia

Created by fellow students, verified by reviews

Quality you can trust: written by students who passed their tests and reviewed by others who've used these notes.

Didn't get what you expected? Choose another document

No worries! You can instantly pick a different document that better fits what you're looking for.

Pay as you like, start learning right away

No subscription, no commitments. Pay the way you're used to via credit card and download your PDF document instantly.

Student with book image

“Bought, downloaded, and aced it. It really can be that simple.”

Alisha Student

Working on your references?

Create accurate citations in APA, MLA and Harvard with our free citation generator.

Working on your references?

Frequently asked questions