GLM Test: Landwirtscha2 und Tourismus
Land- und Forstwirtscha1
1. Bedeutung der Land- und Forstwirtscha6
- Gesam&läche Österreichs: 8,4 Mio. ha
- Nutzung der Staatsfläche:
o LandwirtschaAlich genutzt: 2,7 Mio. ha (32 %)
o ForstwirtschaAlich genutzt: 3,4 Mio. ha (40 %)
o SonsJge Flächen: 28 % (Städte, Hochgebirge, Gewässer)
- Anteil von LandwirtschaA am BIP: ca. 1,3 % (4,3 Mrd. €, Stand 2020)
- WichJge Aufgaben:
o Grundversorgung der Bevölkerung mit NahrungsmiXeln
o Erhaltung der KulturlandschaA und Umweltschutz
o Bereitstellung erneuerbarer Energieträger
2. Landwirtscha6 in Österreich
2.1 Strukturwandel
- Rückgang der Betriebe:
o 1951: 400.000 Betriebe
o 2016: 160.000 Betriebe
- AnsJeg der Betriebsgröße:
o 1951: Ø 17,8 ha
o Heute: Ø 45 ha
- Rückgang der BeschäAigten:
o 1950er: 1,6 Mio.
o 1960: 80 % mehr BeschäAigte als heute
o Heute: ca. 500.000 (80 % FamilienarbeitskräAe)
- Viele Familienbetriebe, aber auch hohe Mechanisierung
- Starker AnsJeg der BiolandwirtschaA seit MiXe der 1990er:
o Österreich hat den höchsten Bio-Anteil in der EU (ca. 20 % der Fläche, EU-
DurchschniX: 4 %)
2.2 Produk2onsstruktur
- Ackerbau:
o WichJge Kulturen: Weizen, Mais, Roggen
o Klimawandel beeinflusst den Anbau neuer Kulturen wie Oliven oder Reis
- Tierhaltung:
o Starke Bedeutung der Rinderhaltung (Grünlandnutzung)
o Bio-Tierhaltung mit besonderen Standards (FuXer, Auslauf,
Medikamenteneinsatz)
- Berglandwirtscha5:
o 70 % der landwirtschaAlichen Nutzfläche in benachteiligten Gebieten
o 58.700 Bergbauernbetriebe (Herausforderungen: steile Hanglagen, schwierige
Erreichbarkeit)
, 3. Forstwirtscha6 in Österreich
- Waldfläche: ca. 47 % der Staatsfläche
- Baumarten:
o Fichte (49,2 %), Rotbuche (10,2 %), Lärche (4,4 %), Eiche (2,1 %), Weißkiefer
(4,1 %)
- Funk8onen des Waldes:
o SchutzfunkJon: Erosions- und Lawinenschutz, Klimaregulierung,
Wasserspeicherung
o NutzfunkJon: HolzprodukJon, Wildfleisch, Pilze, Beeren
o ErholungsfunkJon: Wandern, Sport, Naturerlebnis
o WohlfahrtsfunkJon: CO₂-Speicherung, LuAreinigung, Wasserspeicherung,
Klimaausgleich
o SonderfunkJonen: LandschaAs- und Naturschutz
3.1 Herausforderungen der Forstwirtscha<
- Klimawandel:
o AnsJeg der Hitzetage → höhere Trockenheit
o Schädlingsbefall (Borkenkäfer) nimmt zu
o Zunahme durch Stürme, Trockenheit, Käferbefall
o Führt zu sinkenden Holzpreisen
4. Herausforderungen der Land- & Forstwirtscha6
4.1 Klimawandel & Umwelt
- Steigende Temperaturen → neue Schädlingsarten
- Wasserknappheit & extreme WeXerereignisse
- Notwendigkeit nachhalJger BewirtschaAung (z. B. Humuserhalt, Wasserschutz)
4.2 Wirtscha<liche Herausforderungen
- PreisvolaJlität: InternaJonale Schwankungen bei Getreide- und Milchpreisen
- Hoher Importanteil von FuXermiXeln und BetriebsmiXeln
- GAP (Gemeinsame AgrarpoliJk der EU): Förderungen für nachhalJge LandwirtschaA
- ÖPUL (Österreichisches Programm zur Förderung Umweltgerechter LandwirtschaA)
- Unsicherheiten durch EU-PoliJk (RedukJon der Förderungen)
- Herausforderung: Konkurrenz mit Weltmarktpreisen
- Viele Landwirt:innen sind pessimisJsch, aber arbeiten mit Idealismus weiter
5. Biologische Landwirtscha6 in Österreich
5.1 Ursprung und Entwicklung
- 1920er: Rudolf Steiner (Anthroposophie) → „biologisch-dynamische LandwirtschaA“
- 1927: Erster Biobauernhof in Österreich
- 1930er/40er: Maria & Hans Müller (CH) → „organisch-biologische LandwirtschaA“
- 1950er: Hans Peter Rusch → wissenschaAliche Unterstützung der Bio-LandwirtschaA
- 1960er: Rachel Carson → PesJzidkriJk durch das Buch Silent Spring
- 1990er: Boom der Bio-LandwirtschaA durch:
o Höheres Umweltbewusstsein und Gesundheitsbewusstsein
o Staatliche Förderungen
o Größeres Bio-Angebot im Handel
Land- und Forstwirtscha1
1. Bedeutung der Land- und Forstwirtscha6
- Gesam&läche Österreichs: 8,4 Mio. ha
- Nutzung der Staatsfläche:
o LandwirtschaAlich genutzt: 2,7 Mio. ha (32 %)
o ForstwirtschaAlich genutzt: 3,4 Mio. ha (40 %)
o SonsJge Flächen: 28 % (Städte, Hochgebirge, Gewässer)
- Anteil von LandwirtschaA am BIP: ca. 1,3 % (4,3 Mrd. €, Stand 2020)
- WichJge Aufgaben:
o Grundversorgung der Bevölkerung mit NahrungsmiXeln
o Erhaltung der KulturlandschaA und Umweltschutz
o Bereitstellung erneuerbarer Energieträger
2. Landwirtscha6 in Österreich
2.1 Strukturwandel
- Rückgang der Betriebe:
o 1951: 400.000 Betriebe
o 2016: 160.000 Betriebe
- AnsJeg der Betriebsgröße:
o 1951: Ø 17,8 ha
o Heute: Ø 45 ha
- Rückgang der BeschäAigten:
o 1950er: 1,6 Mio.
o 1960: 80 % mehr BeschäAigte als heute
o Heute: ca. 500.000 (80 % FamilienarbeitskräAe)
- Viele Familienbetriebe, aber auch hohe Mechanisierung
- Starker AnsJeg der BiolandwirtschaA seit MiXe der 1990er:
o Österreich hat den höchsten Bio-Anteil in der EU (ca. 20 % der Fläche, EU-
DurchschniX: 4 %)
2.2 Produk2onsstruktur
- Ackerbau:
o WichJge Kulturen: Weizen, Mais, Roggen
o Klimawandel beeinflusst den Anbau neuer Kulturen wie Oliven oder Reis
- Tierhaltung:
o Starke Bedeutung der Rinderhaltung (Grünlandnutzung)
o Bio-Tierhaltung mit besonderen Standards (FuXer, Auslauf,
Medikamenteneinsatz)
- Berglandwirtscha5:
o 70 % der landwirtschaAlichen Nutzfläche in benachteiligten Gebieten
o 58.700 Bergbauernbetriebe (Herausforderungen: steile Hanglagen, schwierige
Erreichbarkeit)
, 3. Forstwirtscha6 in Österreich
- Waldfläche: ca. 47 % der Staatsfläche
- Baumarten:
o Fichte (49,2 %), Rotbuche (10,2 %), Lärche (4,4 %), Eiche (2,1 %), Weißkiefer
(4,1 %)
- Funk8onen des Waldes:
o SchutzfunkJon: Erosions- und Lawinenschutz, Klimaregulierung,
Wasserspeicherung
o NutzfunkJon: HolzprodukJon, Wildfleisch, Pilze, Beeren
o ErholungsfunkJon: Wandern, Sport, Naturerlebnis
o WohlfahrtsfunkJon: CO₂-Speicherung, LuAreinigung, Wasserspeicherung,
Klimaausgleich
o SonderfunkJonen: LandschaAs- und Naturschutz
3.1 Herausforderungen der Forstwirtscha<
- Klimawandel:
o AnsJeg der Hitzetage → höhere Trockenheit
o Schädlingsbefall (Borkenkäfer) nimmt zu
o Zunahme durch Stürme, Trockenheit, Käferbefall
o Führt zu sinkenden Holzpreisen
4. Herausforderungen der Land- & Forstwirtscha6
4.1 Klimawandel & Umwelt
- Steigende Temperaturen → neue Schädlingsarten
- Wasserknappheit & extreme WeXerereignisse
- Notwendigkeit nachhalJger BewirtschaAung (z. B. Humuserhalt, Wasserschutz)
4.2 Wirtscha<liche Herausforderungen
- PreisvolaJlität: InternaJonale Schwankungen bei Getreide- und Milchpreisen
- Hoher Importanteil von FuXermiXeln und BetriebsmiXeln
- GAP (Gemeinsame AgrarpoliJk der EU): Förderungen für nachhalJge LandwirtschaA
- ÖPUL (Österreichisches Programm zur Förderung Umweltgerechter LandwirtschaA)
- Unsicherheiten durch EU-PoliJk (RedukJon der Förderungen)
- Herausforderung: Konkurrenz mit Weltmarktpreisen
- Viele Landwirt:innen sind pessimisJsch, aber arbeiten mit Idealismus weiter
5. Biologische Landwirtscha6 in Österreich
5.1 Ursprung und Entwicklung
- 1920er: Rudolf Steiner (Anthroposophie) → „biologisch-dynamische LandwirtschaA“
- 1927: Erster Biobauernhof in Österreich
- 1930er/40er: Maria & Hans Müller (CH) → „organisch-biologische LandwirtschaA“
- 1950er: Hans Peter Rusch → wissenschaAliche Unterstützung der Bio-LandwirtschaA
- 1960er: Rachel Carson → PesJzidkriJk durch das Buch Silent Spring
- 1990er: Boom der Bio-LandwirtschaA durch:
o Höheres Umweltbewusstsein und Gesundheitsbewusstsein
o Staatliche Förderungen
o Größeres Bio-Angebot im Handel