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Zusammenfassung Faust - Johann Wolfgang von Goethe

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alles über Faust von Johann Wolfgang von Goethe

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FAUST – JOHANN WOLFGANG VON GOETHE (+1540)

• Drama
• Vor allem in der Zeit des Sturm und Drangs entstanden (zwischen 1772 und 1775)
• Die wichtigsten Teile sind die gelehrten Tragödie und die Gretchen Tragödie. Diese
zwei Tragödien bezeichnet man als Urfaust. Sie sind isoliert geschrieben worden, die
zwei Teile hängen nicht zusammen. Der erste Teil des Faust ist zwischen 1797 und
1806 fertiggestellt worden und 1808 gedruckt worden. Goethe hat sich viele Jahre
nicht mehr mit Faust beschäftigt und erst 1597 die Arbeit wieder aufgenommen.
• Faust ist eine historische Figur, er war ein Zeitgenosse von Martin Luther (16.
Jahrhundert)
• Er war ein Bauernsohn, der in Wittenberg alle Studien (Jura, Medizin, Theologie,
Philosophie) bewältigt hat, die zu dieser Zeit möglich waren. Trotzdem war er sehr
glücklich.
• Der historische Faust ist auf Jahrmärkten aufgetreten und hat den Menschen die
Zukunft aufgesagt, wurde aber eher mit Ablehnung entgegengenommen
• Als Faust gestorben ist, ist ein Volksbuch erschienen, das sich großer Beliebtheit
erfreut hat und in viele Sprachen übersetzt worden ist. In diesem Volksbuch wurde
vor allem davor gewarnt, dass man Faust als Vorbild sieht. Faust hat man einen Bund
mit dem Teufel vorgeworfen. Dieses Buch sollte eigentlich eine Warnung an die
Zeitgenossen sein. Den Bund mit dem Teufel nannte man schwarze Magie.
• Die weiße Magie war durchaus erlaubt und fröhlich. Diese bedeutete magische
Feiern, heilungsdrang und Rituale.
• Faust hat den Bund mit dem Teufel geschlossen, damit er das Ziel im Leben erreicht.
Dadurch wird aber im Jenseits die Seele vom Teufel einkassiert = man kommt
dadurch in die Hölle. Faust hat sich gedacht, dass er dadurch Erkenntnis gewinnt. Er
strebt nach Erkenntnis und Glück.

Der Tragödie erster Teil – Nacht (Seite 14)
Welcher Mensch ist Faust? Faust hat alle zu dieser Zeit möglichen Studien absolviert,
Philosophie, Jura, Medizin und Theologie. Er ist sehr klug und ausgebildet und hat
mehrere Titel. Er lehrt sein Wissen, ist aber nicht überzeugt, dass er den Menschen was
lehren könne und sie zu besseren Menschen machen könne. Er hat kaum Geld und Ehre,
er weiß, dass keiner so leben will. Aus diesem Grund hat er sich der Magie
angeschlossen, um wieder erfüllter zu leben. Es gibt viele offene Fragen, auf die er keine
Antwort findet

Das Faust Drama beginnt mit drei Einleitungen:
• Zueignung
o Gedicht, lyrischer Text
o Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um ein Gedicht handelt, woran er
lebenslang gearbeitet hat, für die Fertigstellung hat er 60 Jahre gebraucht
o Besteht aus Faust 1 und 2, der erste Teil wurde mit dem Tod Schillers
fertiggestellt.
• Vorspiel auf dem Theater

, o Gespräch zwischen dem Theaterdirektor und einer lustigen Person
(wahrscheinlich Schauspieler), sie unterhalten sich über die Erwartung des
Publikums
• Prolog im Himmel
o Der Teufel Mephisto war zuvor der Engel Lucifer. Gott hat ihn auf die Erde
geschickt, weil er den Vorstellungen von Gott im Himmel nicht entsprach,
wodurch er ein Teufel wurde. Mephisto fragt Gott, ob er Faust verführen
dürfe. Der Herr willigt ein, er darf versuchen Faust vom rechten Weg
abzuklingen. Das macht er, um zu schauen, ob er sich auf den Mephisto
einlässt, und weil Gott überzeugt ist, dass Mephisto nicht gelingen wird,
Faust endgültig vom rechten Weg abzubringen. Aus diesem Prolog erfährt
man, dass Faust und Mephisto die Hauptfiguren im ersten Teil werden.

Grundfrage von Faust: „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“
Was ist der Sinn des Lebens? Wie sind Menschen entstanden? Warum lebe ich? Er findet auf
solche Fragen keine Antwort und verzweifelt deshalb. Er denkt sich, dass er als Mensch
nicht in der Lage sei, zu erkennen, was die Menschen im Inneren zusammenhält. Deshalb
beschließt er, sich der Magie zu begeben. Damals glaubte man an Geister und Faust hatte
viele Bücher zu Anleitungen, wie man Geister beschwören kann. Er beschließt den Erdgeist
heraufzubeschwören, um eine Antwort zu finden, und hat in einem Buch die
Beschwörungsformel gefunden. Es gelingt ihm auch und er erwartet sich eine Antwort auf
die Frage, aber die Begegnung wird für ihn sehr enttäuschend, weil der Erdgeist ihn
zurückweist. Er bezeichnet ihn als Wurm: „Was bildest du dir ein, du wirst niemals auf
meiner Ebene stehen können.“ Faust war noch verzweifelter, weil er gesehen hat, dass auch
der Erdgeist ihm nicht hilft. Anschließend trifft sein Assistent/Schüler Wagner auf, welcher
nebenan wohnt. Wagner denkt sich, er muss jetzt aus seinem griechischen Werk rezitieren.

Wie kann er ein Geist werden?
Er denkt sein Körper hindert ihn davon ein Geist zu werden. Er beschließt deshalb
Selbstmord zu begehen, denn dadurch stirbt sein Körper und nur noch sein Geist bleibt
übrig. Er sieht auf seinem Regal eine Phiole mit Gift und möchte dieses Trinken. Er setzt die
Phiole an, aber bevor er einen Schluck trinken kann, hört er die Osterglocken läuten. Er setzt
die Phiole wieder ab, da ihn die Osterglocken an seine Kindheit erinnern. Er beschließt in die
Natur zu gehen und einen Osterspaziergang zu machen (in der Szene „vor dem Tor“). Bei
Goethe spielt die Natur eine wichtige Rolle, immer nach seelischen Erschütterungen begibt
sich Faust in die Natur und erholt sich. Auch Faust beruhigt sich auf seinen Osterspaziergang
wieder und erholt sich seelisch. Er trifft auf verschiedene Bevölkerungsgruppen und fühlt
sich wohl unter den Menschen, weil sie so fröhlich sind. Einige Bauern kommen zu ihm und
sagen: „danke Herr Doktor, sie haben uns sehr geholfen“. In dieser fröhlichen Stimmung
kommt wieder der Herr Wagner und fragt, ob er ihn begleiten dürfe. Faust reagiert hier so,
dass er nicht dankbar für das Kompliment ist, sondern bekommt Selbstzweifel für die
Menschen, die er nicht retten konnte. Sie treffen auf einen schwarzen Pudel, der sie
verfolgt. Faust erkennt, dass dieser ein Besonderer ist, da aus seinem Schwanz Rauch
aufsteigt. Wagner verabschiedet sich und Faust geht weiter und der Pudel bleibt auf seiner
Seite. Faust gelingt es, dass aus dem Pudel ein Schwarzer Mann Mephisto heraustritt. „Es
irrt der Mensch, solange er strebt“ So lange Menschen sich bemühen werden sie zwar

Document information

Study
Gymnasium
School year
4
Uploaded on
February 21, 2024
Number of pages
8
Written in
2023/2024
Type
Summary
$10.86

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