Zusammenfassung Wirtschafts- und Unternehmensethik
Über die Notwendigkeit von Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft
Negative Auswirkungen erfolgreichen Wirtschaftens: lange Zeit galt die
Gewinnmaximierung als zentrales Kriterium für erfolgreiche Unternehmensführung →
Außerachtlassung zahlreicher negativer Aspekte (z.B. Umweltverschmutzung etc.)
Bedeutungsgewinn von „Verantwortung“ und „Ethik“ in Unternehmen: Ein wichtiger
Impuls ging von entsprechenden Gesetzesänderungen in den USA aus
In Deutschland gibt es das Lieferkettengesetz (Gesetz zum Thema Ethik). Ab einer
bestimmten MA-Größe hat man eine Verantwortung für die Zulieferer. Wenn man
sehen kann, dass die Beteiligten der Wertschöpfungskette unethisch arbeiten, muss
man diese rausnehmen, ansonsten fallen Strafen an
„Nachhaltigkeit“ – eine Modeerscheinung: Heute sind Themen wie Verantwortung,
Ethik und Nachhaltigkeit mehr als nur bloße Floskeln
Verantwortung ist nicht gleich Ethik: Man kann in einem Unternehmen auch
Verantwortung für Entscheidungen treffen die völlig unethisch sind (z.B. Betrug eines
Konkurrenten)
Verantwortliches Handeln: Man achtet nicht ausschließlich auf Interessen der
Investoren/-innen, sondern auch auf Interessen der übrigen Stakeholder (= Kunden,
Lieferanten, Mitarbeiter-/innen)
Tauschhandel ohne Täuschung: Waren/Dienstleistungen werden auf dem Markt auf
der Grundlage von Arbeit/Geld ausgetauscht. Diese Austauschbeziehung ist dann
ethisch, wenn sie alle Interessen der unterschiedlichen Marktteilnehmer gerecht wird
→ Fairness und Transparenz
Gefahr durch Trittbrettfahrer: Es kann aber auch Akteure geben, die sich an einem
fairen Aushandeln einer Lösung nicht beteiligt haben und dennoch von den
Ergebnissen der Vereinbarung profitieren, z.B. Umweltschutzgesetze
Grundsätzlich kann sich unethisches Verhalten für ein Unternehmen aber rächen:
Kunden können sich an die Konkurrenz wenden, Arbeitnehmer können sich bei
einem anderen Unternehmen bewerben, das bessere Arbeitsbedingungen anbieten
kann
Zentrale Begriffe der Unternehmensethik:
Ethik = Ethik ist die Lehre „des guten Auskommens miteinander“. Sie kann Verhalten
der Menschen beobachten (deskriptiv beschreibt, z.B. Vegetarier möchten nicht,
dass Tiere getötet werden) oder bewerten (normativ man positioniert sich). Sie
kann drittens die Hintergründe von bestimmten ethischen oder unethischen
Verhaltensweisen der Menschen analysieren (wie entstehen Einstellungen?) Das
zentrale Handlungsfeld der Ethik ist die Moral
Moral = Die Moral beeinflusst in bestimmten sozialen Gruppen die Vorstellung, von
dem was als gutes beziehungsweise böses Verhalten angesehen wird. Diese
Wertvorstellungen können sich im Verlauf der Geschichte verändern. Es gibt einen
Zusammenhang zwischen Moral und den Gesetzen -> z.B. Grundgesetz (=
Menschenwürde), man darf nicht alles pfänden, da man einen gewissen Teil zum
Überleben braucht
Unternehmensethik = Die Unternehmensethik hat das Ziel, einen Ausgleich
zwischen den Interessen des Managements und der Stakeholder zu finden. Der
„Return on Investment“ ist nicht das alles entscheidende Kriterium für
unternehmerischen Erfolg. Unternehmensethik ist eine Absage an den „Homo
Oeconomicus“ (rationales Handeln). Mensch ist immer top informiert und trifft die
Über die Notwendigkeit von Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft
Negative Auswirkungen erfolgreichen Wirtschaftens: lange Zeit galt die
Gewinnmaximierung als zentrales Kriterium für erfolgreiche Unternehmensführung →
Außerachtlassung zahlreicher negativer Aspekte (z.B. Umweltverschmutzung etc.)
Bedeutungsgewinn von „Verantwortung“ und „Ethik“ in Unternehmen: Ein wichtiger
Impuls ging von entsprechenden Gesetzesänderungen in den USA aus
In Deutschland gibt es das Lieferkettengesetz (Gesetz zum Thema Ethik). Ab einer
bestimmten MA-Größe hat man eine Verantwortung für die Zulieferer. Wenn man
sehen kann, dass die Beteiligten der Wertschöpfungskette unethisch arbeiten, muss
man diese rausnehmen, ansonsten fallen Strafen an
„Nachhaltigkeit“ – eine Modeerscheinung: Heute sind Themen wie Verantwortung,
Ethik und Nachhaltigkeit mehr als nur bloße Floskeln
Verantwortung ist nicht gleich Ethik: Man kann in einem Unternehmen auch
Verantwortung für Entscheidungen treffen die völlig unethisch sind (z.B. Betrug eines
Konkurrenten)
Verantwortliches Handeln: Man achtet nicht ausschließlich auf Interessen der
Investoren/-innen, sondern auch auf Interessen der übrigen Stakeholder (= Kunden,
Lieferanten, Mitarbeiter-/innen)
Tauschhandel ohne Täuschung: Waren/Dienstleistungen werden auf dem Markt auf
der Grundlage von Arbeit/Geld ausgetauscht. Diese Austauschbeziehung ist dann
ethisch, wenn sie alle Interessen der unterschiedlichen Marktteilnehmer gerecht wird
→ Fairness und Transparenz
Gefahr durch Trittbrettfahrer: Es kann aber auch Akteure geben, die sich an einem
fairen Aushandeln einer Lösung nicht beteiligt haben und dennoch von den
Ergebnissen der Vereinbarung profitieren, z.B. Umweltschutzgesetze
Grundsätzlich kann sich unethisches Verhalten für ein Unternehmen aber rächen:
Kunden können sich an die Konkurrenz wenden, Arbeitnehmer können sich bei
einem anderen Unternehmen bewerben, das bessere Arbeitsbedingungen anbieten
kann
Zentrale Begriffe der Unternehmensethik:
Ethik = Ethik ist die Lehre „des guten Auskommens miteinander“. Sie kann Verhalten
der Menschen beobachten (deskriptiv beschreibt, z.B. Vegetarier möchten nicht,
dass Tiere getötet werden) oder bewerten (normativ man positioniert sich). Sie
kann drittens die Hintergründe von bestimmten ethischen oder unethischen
Verhaltensweisen der Menschen analysieren (wie entstehen Einstellungen?) Das
zentrale Handlungsfeld der Ethik ist die Moral
Moral = Die Moral beeinflusst in bestimmten sozialen Gruppen die Vorstellung, von
dem was als gutes beziehungsweise böses Verhalten angesehen wird. Diese
Wertvorstellungen können sich im Verlauf der Geschichte verändern. Es gibt einen
Zusammenhang zwischen Moral und den Gesetzen -> z.B. Grundgesetz (=
Menschenwürde), man darf nicht alles pfänden, da man einen gewissen Teil zum
Überleben braucht
Unternehmensethik = Die Unternehmensethik hat das Ziel, einen Ausgleich
zwischen den Interessen des Managements und der Stakeholder zu finden. Der
„Return on Investment“ ist nicht das alles entscheidende Kriterium für
unternehmerischen Erfolg. Unternehmensethik ist eine Absage an den „Homo
Oeconomicus“ (rationales Handeln). Mensch ist immer top informiert und trifft die