Ausbildereignung nach AEVO – alle
vier Handlungsfelder
Ausbilder-Eignungsprüfung (AEVO) · Prüfungsvorbereitung
Inhalt: 4 Kapitel · 57 Themen · ca. 10,994 Wörter
Aufbau: Stichpunkte, Merksätze, Tabellen und Formeln – zum schnellen Wiederholen vor
der Prüfung.
Eigene Ausarbeitung · Nur für den privaten Gebrauch · Keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität,
insbesondere bei Gesetzesänderungen.
,Inhalt
Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung 4
planen
Bedeutung und Ziele der Berufsausbildung 4
Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung 5
Personal- und Ausbildungsbedarf planen 6
Ausbildung im Rahmen der Personalentwicklung 7
Rechtlicher Rahmen der Berufsausbildung 8
Strukturen des Berufsbildungssystems 10
Ausbildungsberufe für den Betrieb auswählen 10
Ausbildungspersonal: Ausbildende und Ausbilder 12
Eignung der Ausbildungsstätte 13
Ausbildungsmaßnahmen außerhalb des Betriebs 13
Zuständige Stellen (Kammern) 15
Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Ausbildung 16
Handlungsfeld 2: Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von 18
Auszubildenden mitwirken
Ausbildungspläne erstellen 18
Planung bei Verkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit 19
Fertigkeiten und Kenntnisse den Lernorten zuweisen 21
Abweichungen vom Ausbildungsrahmenplan 23
Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung 24
Zusammenarbeit mit der Berufsschule 25
Anwerbung von Ausbildungsinteressenten 26
Auswahl von Bewerbenden 27
Das Vorstellungsgespräch 28
Der Berufsausbildungsvertrag 29
Beendigung des Ausbildungsverhältnisses 33
Eintragungs- und Anmeldepflichten 35
Handlungsfeld 3: Ausbildung durchführen 37
Überblick und praktische Ausbilderprüfung 37
Einführung in die Ausbildung und Probezeit 39
Lernen und Ausbildungskonzept 40
Lernziele und Lernbereiche 41
Ausbildungsmethoden 42
Motivation 46
Ausbildungsmittel und Medien 46
Ablaufplan für die praktische Prüfung 47
2
, Didaktisches und methodisches Konzept 47
Lernschwierigkeiten und Hilfen 48
Individuelle Lebensentwicklung von Jugendlichen 49
Arbeits- und Lernumfeld 50
Führungsstile und die Rolle als Lernberater 51
Ausbildungsbetrieb als Sozialisationsinstanz 51
Auffälliges Verhalten 52
Mobbing 53
Konflikte verstehen und lösen 54
Feedback und Kommunikation 54
Lernerfolgskontrollen 55
Beurteilung 56
Beurteilungsfehler 58
Das Beurteilungsgespräch 60
Die Zwischenprüfung 61
Zusammenfassung: Aufgaben des Ausbilders bei der Durchführung 61
Handlungsfeld 4: Ausbildung abschließen 63
Ziele und Bedeutung der Abschlussprüfung 63
Form und Inhalt der Abschlussprüfung 63
Prüfungsvorbereitung 63
Anmeldung und Zulassung zur Abschlussprüfung 64
Ausbildungsnachweise 66
Verlängerung bei nicht bestandener Prüfung (§ 21 Abs. 3 BBiG) 67
Übernahme nach der Ausbildung 68
Zeugnisse nach dem Abschluss der Ausbildung 68
Weiterbildungsmöglichkeiten 70
3
, Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen
prüfen und Ausbildung planen
Bedeutung und Ziele der Berufsausbildung
Die Arbeitswelt wandelt sich ständig, vor allem durch Digitalisierung und Globalisierung. Übergeordnetes
Ziel jeder Berufsausbildung ist deshalb die berufliche Handlungsfähigkeit: Auszubildende sollen nach
der Ausbildung selbstständig planen, durchführen und kontrollieren können.
Merke: Ziel der Berufsausbildung ist die berufliche Handlungsfähigkeit (§ 1 Abs. 3 BBiG) – nicht nur
das Beherrschen einzelner Handgriffe, sondern das eigenverantwortliche Arbeiten in einer sich
wandelnden Arbeitswelt.
Bedeutung für die Betriebe
– Sicherung des Fachkräftebedarfs: eigene Fachkräfte ausbilden statt unter dem Fachkräftemangel zu
leiden
– qualifizierte Mitarbeitende ohne lange Suche auf dem Arbeitsmarkt
– geringe Ausfallzeiten, da die Ausgebildeten den Betrieb bereits kennen
– langfristige Personalplanung
– Vorteile gegenüber extern eingekauften Fachkräften (Einarbeitung, Betriebsbindung,
Unternehmenskultur)
– Vermittlung von beruflicher Praxis und Perspektive an junge Menschen
Bedeutung für die Gesellschaft
– Verbesserung des allgemeinen Qualifikationsniveaus
– Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft
– Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit
– Erhöhung der sozialen Stabilität
Bedeutung im betrieblichen Wandel
Die Anforderungen an die Ausbildung steigen. Auszubildende sollen
– spezifische Aufgaben beherrschen,
– flexibel sein,
– Berufserfahrung erwerben.
Grundlage dafür sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.
– Wissen = Kenntnisse (kognitiv)
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