● Pull-Faktoren, vor allem die naturräumliche Ausstattung (Standortfaktoren) wie hohe
Temperaturen oder vielfältige Landschaftseindrücke, aber auch die
Gastfreundlichkeit der Bevölkerung und die Einbindung der Tradition und Kultur.
● Maßnahmen zur Erleichterung des Reiseverkehrs: Einführung neuer
Transporttechnologien, individuelle Motorisierung, erhöhte Reichweite durch das
Flugzeug, Gründung von Reiseveranstaltern (z.B. Kreuzfahrtschiffen) und
Pauschalreisen.
● Ausbau der touristisch (luxuriöse) Infrastruktur, z.B. Freizeiteinrichtungen
● Globalisierung mit ihren starken Vernetzungen (z.B. Internet).
● Förderung der Tourismusbranche seitens des Staates und ausländischen Investoren
● Zunehmender Wohlstand, bezahlte Urlaubstage und wachsende Freizeit:
Quellenmärkte des internationalen Tourismus waren insbesondere die westlichen
Industrieländer → Massentourismus
● Aktuell Lage: Konventioneller Badetourismus ist weiterhin die dominierende
Urlaubsfrom, obwohl sanfter Tourismus, Slow-Tourismus und Städtetourismus
langsam aufholen. Auch heute ist Europa immer noch am beliebtesten →
Mittelmeerraum als Badewanne Europas.
Stärken und Chancen (Bade-)Tourismus:
● Entwicklungpush für Staaten mit Entwicklungsrückständen, von Entwicklungsländern
bis hin zu strukturschwachen Regionen (ländlichen und peripheren Räumen mit
großen Abwanderungstendenzen) von Industrieländern.
● Schafft Arbeitsplätze (steigende Beschäftigungsquote) und Einkommen, verbessert
die Verkehrsinfrastruktur und setzt Wachstumsimpulse (Entwicklung des
Binnenmarkts) → Anstieg des HDIs.
● Förderung ausländischer Investitionen durch z.B. ADIs; steigende
Deviseneinnahmen und Steuereinnahmen; Verbesserung der Handelsbilanz und
Staatsfinanzen → mehr, bessere Sozialausgaben und Gesundheitsversorgung.
● Steigende Investitionen in die Diversifizierung, Bildung (z.B. Grundbildung oder
hochwertige Studiengänge) und allgemeine Infrastruktur.