, 9.hypotaktischer Satzbau komplexe Satzgefüge bla bla bla bla, bla bla bla
(Enjambement) bla bla, bla bla bla.
9.parataktischer Satzbau Anhäufung einfacher Sätze Ich gehe. Ich sitze. Ich
spiele
10.Paradoxon Romantik:
Eine Aussage macht auf
dem ersten Blick kein Sinn,
“Ich weiß, dass ich nichts
weiß” - Sokrates Evlampius
doch bei genaueren
Betrachtung ist sie wahr
10.Paronomasie Wortspiel: Wörter mit Der Computer war
ähnlicher Bedeutung oder unbezahlt, aber nicht
ähnlichen Klang werden unbezahlbar
miteinander verknüpft
10.Personifikation Vermenschlichung Die Angst hielt ihn gefangen
Merkmalen der Romantik:
● 1798 bis 1835
● Politisch außerordentlich bewegte Zeit: Napoleons Aufstieg und Sturz,
Befreiungskriegen, Neuordnung Europas, demokratisch-liberalen und nationalen
Unabhängigkeitsbewegung
● Weiterführung der Empfindsamkeit sowie Sturm und Drang
● Entstehung des Romans
● Romantisch = fantasievoll/wunderbar/unwirklich
● mehrere Phasen (Früh-, Hoch- und Spätromantik)
typischsten Motive:
● Alles, was sich dem nüchternen Verstand entzieht
● Opposition gegen einen engen / rationalen Vernunftbegriff
● Hochschätzung des Gefühls und der Irrationalität
● Abgründe des Seelischen, Träume, Geheimnisvolles, Dämonisches sind wichtig
● Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen —> Entgrenzung
● Wertschätzung des Unbewussten
● Sehnsucht (Träumerei)
● teilweise Wahnsinn
● häufig Unvollendung, d.h. Fragmentierung
Hinwendung zum einfachen Volk:
● Lyrik: Ausdruck der Volksseele. Volksliedstrophe, einfache Wortwahl, schlichter
Satzbau, regelmäßige Reime, teilweise Refrains, liedartig
● Das Märchen / Volkslied / Sage werden wieder entdeckt
● Begeisterung für das christliche Mittelalter (z.B. durch die Brüder Grimm)
● stadt lebenden Bürger: oberflächliche Hektik, Orientierung am materiellen Gewinn,
Heuchelei, Sinnlosigkeit, Ungläubigkeit
● Eigenschaften der Dorfbewohner: Einfachheit, Schlichtheit, Ehrlichkeit, Natürlichkeit
und bewusster Kunstfertigkeit, zufriedenes Alltagsleben