Written by students who passed Immediately available after payment Read online or as PDF Wrong document? Swap it for free 4.6 TrustPilot
logo-home
Document preview thumbnail
Preview 4 out of 37 pages
Summary

Effi Briest - Theodor Fontane (Lektürehilfe/Zusammenfassung)

Document preview thumbnail
Preview 4 out of 37 pages

Ausführliche Lektürehilfe/Zusammenfassung zu „Effi Briest“. Autor: Theodor Fontane | Erschienen: 1895 (Vorabdruck 1894/95) | Verlag: SchulLV | Ort: Karlsruhe (zitiert nach der Ausgabe von 2021) Der Gesellschaftsroman erzählt vom Schicksal der jungen Effi Briest, die im preußischen Zeitalter des 19. Jahrhunderts den deutlich älteren Landrat Geert von Instetten heiratet und in eine Affäre mit dem Major von Crampas verstrickt wird. Als die Affäre Jahre später ans Licht kommt, wird Effi von Instetten verstoßen und gesellschaftlich geächtet, woran sie schließlich zerbricht. Fontane stellt am Beispiel ihres Schicksals die gesellschaftlichen Konventionen des 19. Jahrhunderts infrage. Diese Lektürehilfe/Zusammenfassung deckt im Detail folgende Inhalte ab: Übersicht; Handlung (Kapitel 1-6, Kapitel 7-12, Kapitel 13-18, Kapitel 19-24, Kapitel 25-30, Kapitel 31-36, Aufbau); Charakterisierung (Effi Briest, Geert von Instetten, Die Mutter, Der Vater, Major von Crampas, Dagobert Briest, Alonzo Gieshübler, Personenkonstellation); Stil (Stilmittel, Erzählweise); Kontext (Epoche, Rezeption, Motive); Interpretation (Das Frauenbild im 19. Jh., Der Chinese, Das Ende). Übersichtlich als Word-Dokument mit vollständigem Inhaltsverzeichnis am Anfang.

Content preview

LEKTÜREHILFE

Effi Briest
Autor: Theodor Fontane | Erschienen: 1895 (Vorabdruck 1894/95) | Verlag: SchulLV | Ort: Karlsruhe (zitiert
nach der Ausgabe von 2021)


Der Gesellschaftsroman erzählt vom Schicksal der jungen Effi Briest, die im preußischen Zeitalter des 19.
Jahrhunderts den deutlich älteren Landrat Geert von Instetten heiratet und in eine Affäre mit dem Major von
Crampas verstrickt wird. Als die Affäre Jahre später ans Licht kommt, wird Effi von Instetten verstoßen und
gesellschaftlich geächtet, woran sie schließlich zerbricht. Fontane stellt am Beispiel ihres Schicksals die
gesellschaftlichen Konventionen des 19. Jahrhunderts infrage.


Inhaltsverzeichnis
– Übersicht

Handlung
– Kapitel 1-6
– Kapitel 7-12
– Kapitel 13-18
– Kapitel 19-24
– Kapitel 25-30
– Kapitel 31-36
– Aufbau

Charakterisierung
– Effi Briest
– Geert von Instetten
– Die Mutter
– Der Vater
– Major von Crampas
– Dagobert Briest
– Alonzo Gieshübler
– Personenkonstellation

Stil
– Stilmittel
– Erzählweise

Kontext
– Epoche
– Rezeption
– Motive

Interpretation
– Das Frauenbild im 19. Jh.
– Der Chinese
– Das Ende




1

,Übersicht
Hier geht's zur Lektüre

Fontanes Gesellschaftsroman Effi Briest zählt zu den erfolgreichsten und einflussreichsten seiner Gattung. Viele
Fragen, die das Werk, welches erstmals 1895 in Buchform erscheint, aufwirft, werden heute noch diskutiert.
Nach einem ersten Entwurf in den Jahren 1888/89 vollendet Theodor Fontane sein bekanntestes Werk erst im
Februar 1894. Bereits von Oktober desselben Jahres bis März 1895 war es möglich, den Vorabdruck in der
Deutschen Rundschau zu lesen. Der vorliegende Roman wird der Epoche des poetischen Realismus zugeordnet.
Aus Sicht der damaligen Leserschaft konstruiert der Roman ein Zeitbild, welches ihrer Realität entspricht. Hier
sticht besonders die Darstellung Berlins heraus, welche die Protagonistin insbesondere in ihrem späten
Lebensabschnitt stark prägt. Im Werk lassen sich sowohl Argumente dafür finden, dass es sich um einen
historischen als auch um einen gesellschaftlichen Roman handelt. Zunächst wird in Effi Briest die wahre
Geschichte einer jungen Frau erzählt, welche im damaligen preußischen Zeitalter des 19. Jahrhunderts eine
Affäre mit einem verheirateten Mann eingeht.

Zwar weicht die Version des Autors des spektakulären und unerhörten Ereignisses so weit vom realen Vorfall
ab, dass keinesfalls von einer Autobiografie gesprochen werden kann. Allerdings thematisiert Fontane am
Beispiel des Schicksals Effi Briests grundlegende gesellschaftliche Fragen des 19. Jahrhunderts und stellt auf
diese Art und Weise die existierenden Konventionen infrage.

Handlung
Kapitel 1-6
Kapitel 1

Infos

Zeile: 2-258

Ort: Herrenhaus in Hohen-Cremmen

Zeit: Ein Mittag im Sommer

Personen: Effi Briest, die Mutter, Bertha, Hertha, Hulda

Inhalt

Effi verbringt einen sommerlichen Mittag im heimatlichen Garten zusammen mit ihrer Mutter. Die
beiden erledigen Handarbeiten, wobei Effi „von Zeit zu Zeit die Nadel nieder [legt], [...] um unter
allerlei kunstgerechten Beugungen und Streckungen den ganzen Kursus der Heil- und

Zimmergymnastik durchzumachen.“ (Z. 37 ff.), „während die Mutter kein Auge von der Arbeit“ (Z. 35 f.)
lässt

Drei Freundinnen Effis treffen ein und die vier Mädchen lassen sich auf dem „Rondell“ (Z. 76) im
Garten nieder. Die Protagonistin erzählt ihren Vertrauten, dass sie einen Besuch vom Baron von
Instetten erwarten würde. Der Herr, welcher im selben Alter ihrer Mutter ist, hat einst um die Hand
ihrer Mutter Luise Briest angehalten. Allerdings weist ihn Effis Mutter jedoch ab, da Herr Briest zum
damaligen Zeitpunkt „schon Ritterschaftsrat [ist] und Hohen-Cremmen“ (Z. 185) besitzt Gegenüber
Hertha, Bertha und Hulda merkt die kleine Briest an, dass sie Geert von Instetten schon „in
Schwantikow drüben“ (Z. 178 f.) gesehen hat und beschließt ihre Erzählung mit den Worten „er ist
Landrat, gute Figur und sehr männlich.“ (Z. 107 f.)

Nach ihrem Plausch steigen die vier Grazien in ein Boot, um die Stachelbeerschalen auf dem Grunde des
Teiches zu versenken. Währenddessen bemerkt Effi, dass „früher auch arme unglückliche Frauen
versenkt worden sein [sollen], natürlich wegen Untreue“ (Z. 249 f.)

Kapitel 2



2

,Infos

Zeile: 2-119

Ort: Herrenhaus in Hohen-Cremmen

Zeit: Mittag/Nachmittag im Sommer

Personen: Effi Briest, Hertha, Bertha, Hulda, die Mutter

Inhalt

Der angekündigte Besucher von Instetten erreicht das Herrenhaus in Hohen-Cremmen etwas früher als
antizipiert. Effi unterbricht das Beisammensein mit ihren Kameradinnen und eilt zu ihrer Mutter, um sich
für den Baron frisch zu machen

Luise Briest teilt ihrer Tochter „beinahe vertraulich“ (Z. 86 f.) mit, dass Geert von Instetten indes
bereits um Effis Hand angehalten hat. Die Mutter scheint stolz auf ihren jungen Schützling zu sein und
deutet darauf hin, dass Effi „mit zwanzig Jahren da[stehen könnte], wo andere mit vierzig stehen.“ (Z.
101 f.)

Das kleine Fräulein Briest sieht Geert zum ersten Mal aus der Ferne und verfällt vor lauter Aufregung in
„nervöses Zittern“ (Z. 110)

Kapitel 3

Infos

Zeile: 2-172

Ort: Herrenhaus in Hohen-Cremmen, das Hotel du Nord und die Innenstadt in Berlin

Zeit: Ende August

Personen: Effi Briest, die Mutter, der Vater, Geert von Instetten, Hulda, Bertha, Hertha, Pastorin
Niemeyer, „der alte Niemeyer“ (Z. 43), Dagobert Briest

Inhalt

Am selben Tag des Antrags verloben sich Effi Briest und Geert von Instetten miteinander und der Baron
wird im Rahmen eines gemeinsamen Mahls herzlich von der Familie Briest in ihren Kreis aufgenommen

Nach dem gemeinsamen Essen mit Effis frisch Verlobten besucht diese ihre Freundin Hulda, um ihr von
der freudigen Kunde zu berichten. Allerdings reagiert die Familie Niemeyer skeptisch und auch ihre
beiden anderen Freundinnen Bertha und Hertha nehmen eine eher verhaltene Stellung zu den großen
Neuigkeiten ein

Um Effi für ihre Hochzeit mit den prächtigsten Brautkleidern auszustatten, reist das junge Mädchen mit
ihrer Mutter nach Berlin und verbringt ein paar erholsame und angenehme Tage in der Hauptstadt und
mit ihrem Vetter Dagobert Briest

Baron von Instetten, der vor seiner Abreise verspricht, „jeden Tag schreiben zu wollen“ (Z. 95 f.) und
erweist sich als verlässlich. Er lässt seiner jungen Verlobten täglich einen Brief zukommen, gibt sich
jedoch im Gegenzug „allwöchentlich nur einmal [mit] einem ganz kleinen Antwortbrief“ (Z. 107)
zufrieden

Kapitel 4

Infos

Zeile: 2-353



3

, Ort: Herrenhaus in Hohen-Cremmen

Zeit: Ende August, Anfang September

Personen: Effi Briest, die Mutter, der Vater

Inhalt

Mutter und Tochter Briest kehren von ihrem schönen Aufenthalt in Berlin mit Dagobert Briest wieder
nach Hohen-Cremmen zurück und der Vater, welcher „sehr froh [ist], Frau und Tochter wieder zu
Hause zu haben“ (Z. 25 f.), lässt sich über den Trip in die Hauptstadt berichten. Seinerseits erzählt er
davon, dass er dem „Inspektor Pink“ (Z. 30) kündigen muss, da dieser eine Affäre mit der Gärtnerin hat

Für die junge Protagonistin ist Kessin, die Heimat ihres Verlobten, dem Baron, weit entfernt und sie geht
davon aus, dort sogar „Nordlichter“ (Z. 132) sehen zu können

Inzwischen steht das Hochzeitsdatum fest, welches auf den 3. Oktober datiert ist

Bei einer Unterhaltung mit ihrer Mutter über ihren zukünftigen Gatten in der Idylle des heimatlichen
Gartens gibt Effi zu, sie „fürchte [sich] vor ihm“ (Z. 353). Auf die Frage von Luise Briest, ob sie den
Baron von Instetten liebt, antwortet sie mit „warum soll ich ihn nicht lieben?“ (Z. 318). Effi bemerkt
allerdings auch, „ich liebe alle, die's gut mit mir meinen und gütig gegen mich sind und mich
verwöhnen.“ (Z. 320 f.)

Kapitel 5

Infos

Zeile: 2-237

Ort: Herrenhaus in Hohen-Cremmen

Zeit: 3., 4. und 6. Oktober

Personen: Die Mutter, der Vater

Inhalt

Noch am Tage der Hochzeit reist das frisch vermählte Ehepaar ab und begibt sich für die Hochzeitsreise
zunächst nach München und dann nach Italien

Effis Eltern unterhalten sich Zuhause in Hohen-Cremmen über ihre Tochter und erhalten bereits drei
Tage nach der Feier den ersten Brief ihres Schützlings aus München. Herr Briest vermutet, dass der

Baron seine Tochter „mit seinem Kunstenthusiasmus etwas quälen wird“ (Z. 73 f.), womit er recht
behalten soll, da Geert ein sehr kunstbegeisterter Herr ist

Im Laufe des Gesprächs zwischen den Vater und Mutter Briest erzählt Luise ihrem Mann von dem
Plausch, welchen Effi und sie im vorhergehenden Kapitel gehalten haben, erwähnt jedoch nicht die
Furcht des Mädchens gegenüber ihrem neuen Gatten. Vielmehr merkt die Mutter an, das Mädchen
würde „Vergnügungssucht und Ehrgeiz“ (Z. 150) besitzen

Aus den Briefen der Protagonistin geht hervor, dass sie sich in der Gegenwart des Barons wohlfühlt, da
sich dieser „engelsgut“ (Z. 187) und „gar nicht überheblich“ (Z. 209) zu ihr verhält, die vielen
Unternehmungen sie jedoch auch erschöpfen

Kapitel 6

Infos

Zeile: 2-299



4

Connected book
 image
Theodor Fontane Effi Briest
Publisher: 12 januari 2023 ISBN: 9789491618864 Edition: 1

Document information

Study
Gymnasium
School year
1
Summarized whole book?
Yes
Uploaded on
August 16, 2026
Number of pages
37
Written in
2026/2027
Type
Summary
$5.91

Wrong document? Swap it for free Within 14 days of purchase and before downloading, you can choose a different document. You can simply spend the amount again.
Written by students who passed
Immediately available after payment
Read online or as PDF

Sold
11
Followers
6
Items
60
Last sold
1 month ago



Why students choose Stuvia

Created by fellow students, verified by reviews

Quality you can trust: written by students who passed their tests and reviewed by others who've used these notes.

Didn't get what you expected? Choose another document

No worries! You can instantly pick a different document that better fits what you're looking for.

Pay as you like, start learning right away

No subscription, no commitments. Pay the way you're used to via credit card and download your PDF document instantly.

Student with book image

“Bought, downloaded, and aced it. It really can be that simple.”

Alisha Student

Working on your references?

Create accurate citations in APA, MLA and Harvard with our free citation generator.

Working on your references?

Frequently asked questions