Aleyna Berk
FBB3224JU136
Betriebswirtschaftslehre (B.A.)
Einsendeaufgabe
Anwendungsorientierte Digitalisierung
Aufgabe 1
Der Online-Handel mit den Kaschmir-Pullovern (vergleiche Einsendeaufgaben zu den
Lehrbriefen Grundlagen Digitalisierung und Datenorientierte Digitalisierung) entwickelt sich
sehr gut. Bald denkt Herrn Macher daran seine Geschäftstätigkeit auszuweiten. Da bietet
sich ihm die Gelegenheit, eine Geschäftsbeteiligung an einem Hersteller exklusiver Damen
und Herrenoberbekleidung mit ca. 50 Mitarbeitenden zu erwerben. Dessen Produktsortiment
würde die Pulloverkollektion gut erweitern.
Herr Macher überlegt sich, in das Unternehmen einzusteigen, auch vor dem Hintergrund
dieses mittel- bis langfristig zu übernehmen. Der geschäftsführende Gesellschafter
beabsichtigt in wenigen Jahren in Rente zu gehen und es steht kein Nachfolger aus der
Familie zur Geschäftsübernahme bereit.
Bevor Max Macher in das Unternehmen einsteigt, möchte er sich einen genauen Überblick
über den Zustand des Unternehmens verschaffen. Sein Steuerberater hat die Aufgabe, die
Finanz-, Liquiditäts- und Ertragssituation zu bewerten. Sie werden gebeten, den Stand der
eingesetzten Informations- und Kommunikationstechnik zu bewerten. Bei den ersten
Gesprächen mit den Verantwortlichen im Unternehmen stellen Sie fest, dass das
Unternehmen keine durchgängig IV-unterstützte Abläufe kennt. Die Büroarbeitsplätze sind
mit PCs und Druckern ausgestattet. Diese wurden jedoch seit Jahren nicht erneuert. Auf den
Rechnern sind lediglich Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme installiert.
Damit werden sämtliche Geschäftsdokumente wie Angebote, Aufträge, Rechnungen oder
Bestellungen geschrieben und Auftragskalkulationen vorgenommen.
Daneben werden viele manuell geführte Listen und Unterlagen verwendet. Bestände werden
nicht geführt, was immer wieder zu aufwendigen Rückfragen im Lager, großen Restposten
an Stoffen und auch zu Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung führt. Lediglich für die
Buchhaltung wird eine betriebswirtschaftliche Software, eine Datev-Lösung, eingesetzt.
Seite1 PFH-Private Hochschule Göttingen 19.04.2024
, Aleyna Berk
FBB3224JU136
Betriebswirtschaftslehre (B.A.)
Schnell kommen Sie zum Ergebnis, dass das Unternehmen in eine integrierte
betriebswirtschaftliche Anwendungssoftware für die Bereiche Vertrieb, Materialwirtschaft und
Produktion investieren muss, um zukünftig wettbewerbsfähig zu sein. Wie aber überzeugen
Sie die Geschäftsführung und Max Macher davon?
a) Erstellen Sie bitte auf ca. 4-5 Seiten eine Projektskizze, mit der Sie Herrn Macher sowie
den bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter von der Notwendigkeit einer
ERPLösung überzeugen. In diesem Dokument stellen Sie dar,
• was man prinzipiell unter einem integrierten ERP versteht,
• über welche Funktionen eine ERP-Lösung für das betrachtete Unternehmen verfügen
sollte,
• welche Aufgaben damit unterstützt werden und
• welche Vorteile aus einer integrierten Lösung im Vergleich zu den bisherigen stark
manuell geprägten Abläufen resultieren.
Berücksichtigen Sie dabei, dass das Textilunternehmen sein Sortiment auftragsbezogen
fertigt. Kunden sind Fachgeschäfte für Damen- und Herrenoberbekleidung.
b) Würden Sie für das Textilunternehmen eher das System Microsoft 365 oder das SAP
S4/Hana als ERP-Standardsystem in Betracht ziehen? Würden Sie eher eine OnPremise
Lösung vorschlagen oder eine Cloud Lösung? Begründen Sie bitte Ihre Antworten anhand
von relevanten Entscheidungskriterien.
Seite2 PFH-Private Hochschule Göttingen 19.04.2024
FBB3224JU136
Betriebswirtschaftslehre (B.A.)
Einsendeaufgabe
Anwendungsorientierte Digitalisierung
Aufgabe 1
Der Online-Handel mit den Kaschmir-Pullovern (vergleiche Einsendeaufgaben zu den
Lehrbriefen Grundlagen Digitalisierung und Datenorientierte Digitalisierung) entwickelt sich
sehr gut. Bald denkt Herrn Macher daran seine Geschäftstätigkeit auszuweiten. Da bietet
sich ihm die Gelegenheit, eine Geschäftsbeteiligung an einem Hersteller exklusiver Damen
und Herrenoberbekleidung mit ca. 50 Mitarbeitenden zu erwerben. Dessen Produktsortiment
würde die Pulloverkollektion gut erweitern.
Herr Macher überlegt sich, in das Unternehmen einzusteigen, auch vor dem Hintergrund
dieses mittel- bis langfristig zu übernehmen. Der geschäftsführende Gesellschafter
beabsichtigt in wenigen Jahren in Rente zu gehen und es steht kein Nachfolger aus der
Familie zur Geschäftsübernahme bereit.
Bevor Max Macher in das Unternehmen einsteigt, möchte er sich einen genauen Überblick
über den Zustand des Unternehmens verschaffen. Sein Steuerberater hat die Aufgabe, die
Finanz-, Liquiditäts- und Ertragssituation zu bewerten. Sie werden gebeten, den Stand der
eingesetzten Informations- und Kommunikationstechnik zu bewerten. Bei den ersten
Gesprächen mit den Verantwortlichen im Unternehmen stellen Sie fest, dass das
Unternehmen keine durchgängig IV-unterstützte Abläufe kennt. Die Büroarbeitsplätze sind
mit PCs und Druckern ausgestattet. Diese wurden jedoch seit Jahren nicht erneuert. Auf den
Rechnern sind lediglich Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme installiert.
Damit werden sämtliche Geschäftsdokumente wie Angebote, Aufträge, Rechnungen oder
Bestellungen geschrieben und Auftragskalkulationen vorgenommen.
Daneben werden viele manuell geführte Listen und Unterlagen verwendet. Bestände werden
nicht geführt, was immer wieder zu aufwendigen Rückfragen im Lager, großen Restposten
an Stoffen und auch zu Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung führt. Lediglich für die
Buchhaltung wird eine betriebswirtschaftliche Software, eine Datev-Lösung, eingesetzt.
Seite1 PFH-Private Hochschule Göttingen 19.04.2024
, Aleyna Berk
FBB3224JU136
Betriebswirtschaftslehre (B.A.)
Schnell kommen Sie zum Ergebnis, dass das Unternehmen in eine integrierte
betriebswirtschaftliche Anwendungssoftware für die Bereiche Vertrieb, Materialwirtschaft und
Produktion investieren muss, um zukünftig wettbewerbsfähig zu sein. Wie aber überzeugen
Sie die Geschäftsführung und Max Macher davon?
a) Erstellen Sie bitte auf ca. 4-5 Seiten eine Projektskizze, mit der Sie Herrn Macher sowie
den bisherigen geschäftsführenden Gesellschafter von der Notwendigkeit einer
ERPLösung überzeugen. In diesem Dokument stellen Sie dar,
• was man prinzipiell unter einem integrierten ERP versteht,
• über welche Funktionen eine ERP-Lösung für das betrachtete Unternehmen verfügen
sollte,
• welche Aufgaben damit unterstützt werden und
• welche Vorteile aus einer integrierten Lösung im Vergleich zu den bisherigen stark
manuell geprägten Abläufen resultieren.
Berücksichtigen Sie dabei, dass das Textilunternehmen sein Sortiment auftragsbezogen
fertigt. Kunden sind Fachgeschäfte für Damen- und Herrenoberbekleidung.
b) Würden Sie für das Textilunternehmen eher das System Microsoft 365 oder das SAP
S4/Hana als ERP-Standardsystem in Betracht ziehen? Würden Sie eher eine OnPremise
Lösung vorschlagen oder eine Cloud Lösung? Begründen Sie bitte Ihre Antworten anhand
von relevanten Entscheidungskriterien.
Seite2 PFH-Private Hochschule Göttingen 19.04.2024