Das Verdauungssystem
Anatomie Basics
Feinbau des kompletten Verdauungssystems
1. Mukosa = Schleimhaut
Ermöglicht Eigenbewegung
2. Submukosa = Bindegewebe
Nervenfasergeflecht, dass Schleimhautbewegung steuert
3. Muskularis = Muskel
durch Nervensystem gesteuert
4. Serosa = Gewebsschicht
Mund, Rachen ist dort lockeres Bindegewebe
Krankheitslehre
Akutes Abdomen
- lebensbedrohlicher Symptomenkomplex
- immer ein sofortiges Handeln erfordert
Ursachen:
- durch viele verschiedene Erkrankungen:
- Entzündungen der Bauchorgane
o z. B. Appendizitis, Cholezystitis, chronisch-entzündliche
Darmerkrankungen, Pankreatitis oder Divertikulitis
- Hohlorganperforation des Darms, der Gallenblase, Magen oder
Duodenum
- Gallensteine
- mechanischer Ileus
- Durchblutungsstörungen des Darms (z. B. bei
Mesenterialinfarkt)
Symptome:
- Bauchschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Obstipation oder Diarrhö
- ggf. Fieber
- Schocksymptomatik:
, o Unruhe, Blässe, Kaltschweißigkeit, Tachykardie, ggf.
Oligurie
Therapie:
- Nahrungskarenz
- operativer Eingriff abhängig von der Ursache
Pflege:
- frühen Erkennung des akuten Abdomens
- Beobachten der Symptome
- Arzt zügig informieren
- akutes Abdomen ist ein Notfall, der eine umgehende Diagnostik
erfordert!
- Flüssigkeitsbilanzierung
- zentraler Venendruck (ZVD): gibt Aufschluss über
Volumenstatus
- Schmerzmanagement
- bauchdeckenentspannende Position (z.B. Knierolle,
Oberkörperhochlage)
- Nahrungskarenz, ggf. parenteral Ernährung (auf
Arztanordnung)
- ausreichende Substitution von Flüssigkeit, Elektrolyten und
Glukose
- ggf. Harnblasenkatheter.
- Ablaufsonde, bei V. a. einen mechanischen Ileus
Pflegebasismaßnahmen:
Typische Symptome und pflegerische Probleme:
- Übelkeit (Nausea) und Erbrechen (Emesis)
- Diarrhö und Obstipation
- Aszites („Bauchwassersucht“): es sammelt sich Flüssigkeit in
der freien Bauchhöhle
- Gewichtsschwankungen
- ein vergrößerter Bauchumfang
- Flatulenz (Blähungen)
- Ikterus (Gelbsucht)
Ernährung:
- zentrale Rolle
- kurz- oder auch langfristig spezielle Diäten oder Kostformen
- ggf. vorübergehende Nahrungskarenz
- Grundsätzlich: gesunde und ausgewogene Ernährung sinnvoll
, - Alkoholverzicht
- Ernährungsberatung
- Ernährungstagebuch
Ausscheidung:
- Diarrhoe, Obstipation
- Auffälligkeiten (z.B. Teerstuhl)
- Betroffenen ggf. für Auffälligkeiten sensibilisiert
- Stuhl beobachten und kontrollieren:
o geformt und weich
o die Farbe ist abhängig von der Nahrung.
o Stuhlmenge beim Erwachsenen beträgt ca. 120–300
g/Tag.
, Darmeinlauf durchführen
- Einlauf wird vom Arzt angeordnet
- Spülflüssigkeit sollte etwa Körpertemperatur haben
- Intimsphäre beachten
- Positionierung auf der linken Seite
- Betroffener entspannt seinen rektalen Schließmuskel
(Sphinkter), indem er durch den geöffneten Mund atmet
- Sphinkter kurz mit dem Darmrohr berühren, danach vorsichtig
einführen
- Spülbeutel nicht zu hoch hängen: Je höher der Spülbeutel
hängt, desto größer ist der Druck, mit dem die Flüssigkeit
einläuft
- In dem Spülsystem sollte sich bis zum Ende Flüssigkeit
befinden (Luft fördert Blähungen).
- Durch eine Massage der abdominellen Muskulatur kann die
Flüssigkeit länger gehalten werden
- Steckbecken oder Toilettenstuhl bereitgestellt oder der Patient
zur Toilette begleitet
Anatomie Basics
Feinbau des kompletten Verdauungssystems
1. Mukosa = Schleimhaut
Ermöglicht Eigenbewegung
2. Submukosa = Bindegewebe
Nervenfasergeflecht, dass Schleimhautbewegung steuert
3. Muskularis = Muskel
durch Nervensystem gesteuert
4. Serosa = Gewebsschicht
Mund, Rachen ist dort lockeres Bindegewebe
Krankheitslehre
Akutes Abdomen
- lebensbedrohlicher Symptomenkomplex
- immer ein sofortiges Handeln erfordert
Ursachen:
- durch viele verschiedene Erkrankungen:
- Entzündungen der Bauchorgane
o z. B. Appendizitis, Cholezystitis, chronisch-entzündliche
Darmerkrankungen, Pankreatitis oder Divertikulitis
- Hohlorganperforation des Darms, der Gallenblase, Magen oder
Duodenum
- Gallensteine
- mechanischer Ileus
- Durchblutungsstörungen des Darms (z. B. bei
Mesenterialinfarkt)
Symptome:
- Bauchschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Obstipation oder Diarrhö
- ggf. Fieber
- Schocksymptomatik:
, o Unruhe, Blässe, Kaltschweißigkeit, Tachykardie, ggf.
Oligurie
Therapie:
- Nahrungskarenz
- operativer Eingriff abhängig von der Ursache
Pflege:
- frühen Erkennung des akuten Abdomens
- Beobachten der Symptome
- Arzt zügig informieren
- akutes Abdomen ist ein Notfall, der eine umgehende Diagnostik
erfordert!
- Flüssigkeitsbilanzierung
- zentraler Venendruck (ZVD): gibt Aufschluss über
Volumenstatus
- Schmerzmanagement
- bauchdeckenentspannende Position (z.B. Knierolle,
Oberkörperhochlage)
- Nahrungskarenz, ggf. parenteral Ernährung (auf
Arztanordnung)
- ausreichende Substitution von Flüssigkeit, Elektrolyten und
Glukose
- ggf. Harnblasenkatheter.
- Ablaufsonde, bei V. a. einen mechanischen Ileus
Pflegebasismaßnahmen:
Typische Symptome und pflegerische Probleme:
- Übelkeit (Nausea) und Erbrechen (Emesis)
- Diarrhö und Obstipation
- Aszites („Bauchwassersucht“): es sammelt sich Flüssigkeit in
der freien Bauchhöhle
- Gewichtsschwankungen
- ein vergrößerter Bauchumfang
- Flatulenz (Blähungen)
- Ikterus (Gelbsucht)
Ernährung:
- zentrale Rolle
- kurz- oder auch langfristig spezielle Diäten oder Kostformen
- ggf. vorübergehende Nahrungskarenz
- Grundsätzlich: gesunde und ausgewogene Ernährung sinnvoll
, - Alkoholverzicht
- Ernährungsberatung
- Ernährungstagebuch
Ausscheidung:
- Diarrhoe, Obstipation
- Auffälligkeiten (z.B. Teerstuhl)
- Betroffenen ggf. für Auffälligkeiten sensibilisiert
- Stuhl beobachten und kontrollieren:
o geformt und weich
o die Farbe ist abhängig von der Nahrung.
o Stuhlmenge beim Erwachsenen beträgt ca. 120–300
g/Tag.
, Darmeinlauf durchführen
- Einlauf wird vom Arzt angeordnet
- Spülflüssigkeit sollte etwa Körpertemperatur haben
- Intimsphäre beachten
- Positionierung auf der linken Seite
- Betroffener entspannt seinen rektalen Schließmuskel
(Sphinkter), indem er durch den geöffneten Mund atmet
- Sphinkter kurz mit dem Darmrohr berühren, danach vorsichtig
einführen
- Spülbeutel nicht zu hoch hängen: Je höher der Spülbeutel
hängt, desto größer ist der Druck, mit dem die Flüssigkeit
einläuft
- In dem Spülsystem sollte sich bis zum Ende Flüssigkeit
befinden (Luft fördert Blähungen).
- Durch eine Massage der abdominellen Muskulatur kann die
Flüssigkeit länger gehalten werden
- Steckbecken oder Toilettenstuhl bereitgestellt oder der Patient
zur Toilette begleitet