Kognitive Entwicklungen und Bindungsmuster von Kindern
1. Erikson (1902-1994)
Modell der altersnormative Krisen und Entwicklungsaufgabe und was passiert, wenn die
Phasen nicht bewältigt werden können:
Vertrauen versus Misstrauen (1. Lebensjahr):
- Durch fürsorgliche und liebevolle Bezugspersonen entwickelt das Kind ein
Urvertrauen
- Erlebt es einen Mangel an Zuwendung, kann sich das durch fehlendes Vertrauen z. B.
auf die spätere Bindungsfähigkeit auswirken
- Negative Folgen können Ängste und Unsicherheit sein
Autonomie versus Scham und Zweifel (2. und 3. Lebensjahr):
- Das Kind entwickelt sich motorisch, entdeckt die und wird unabhängiger
- Es kann zu einem fehlenden Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten führen, wenn das
Kind zu viel kritisiert, eingeschränkt oder überfordert wird
- Negative Folgen können Hilflosigkeit, Zweifel an eigenen Fähigkeiten sein
Initiative versus Schuldgefühl (4. und 5. Lebensjahr):
- Kind knüpft neue soziale Kontakte und stellt viele Fragen, weil es immer mehr
kennenlernen und begreifen möchte
- Leistungsdruck und zu viele Verbote können hier der Entwicklung eines guten
Selbstbewusstseins im Weg stehen
- Negative Folgen können mangelndes Selbstwertgefühl sein
Kompetenz versus Minderwertigkeitsgefühl (6. Lebensjahr bis Pubertät):
- Es entwickeln sich vor allem die kognitiven Fähigkeiten des Kindes weiter
- Es vergleicht sich mit anderen und entdeckt eigene Begabungen
- Fehlende Erfolgserlebnisse und zu viel Kritik können zur Folge haben, dass sich das
Kind gegenüber anderen minderwertig fühlt
- Negative Folgen können mangelndes Selbstwertgefühl, Gefühl des Versagens,
Trägheit, mangelnde Entscheidungsfähigkeit sein
Identität versus Identitätsdiffusion (13. bis 20. Lebensjahr):
- körperliche Reifung und Kontakte zum anderen Geschlecht
- Jugendliche suchen seine eine eigene Identität und behauptet sich in Gruppen
- Sammelt er dabei positive Erfahrungen, entwickelt er ein gutes Vertrauen in sich
selbst
- Negative Folgen können unsicheres Selbstbewusstsein sein
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, Intimität und Solidarität versus Isolierung (20 bis 45 Jahre):
- stabile soziale Beziehungen aufzubauen und Verantwortung übernehmen
- Sein „Ich“ verwandelt sich in mancher Hinsicht in ein „Wir“
- Negative Folgen können sein Schwierigkeiten damit haben, seine Rolle in der Welt zu
finden, Gefühl der Einsamkeit, Leugnung der Bedürfnisse, Pathologische Extravaganz
Generativität versus Selbstabkapselung (45 bis 65 Jahre):
- der Mensch möchte produktiv sein und seine Erfahrungen an Jüngere weitergeben
- Der Schüler wird zum Lehrer
- Negative Folgen können Egozentrisches Verhalten, ablehnende Grundhaltung und
Perspektivlosigkeit sein
Integrität versus Verzweiflung (65 Jahre bis Tod):
- denkt über den Tod nach und reflektiert, ob sein Leben lebenswert gewesen ist
- Negative Folgen können Gefühl der Sinnlosigkeit, Enttäuschung und Selbstverachtung
sein
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1. Erikson (1902-1994)
Modell der altersnormative Krisen und Entwicklungsaufgabe und was passiert, wenn die
Phasen nicht bewältigt werden können:
Vertrauen versus Misstrauen (1. Lebensjahr):
- Durch fürsorgliche und liebevolle Bezugspersonen entwickelt das Kind ein
Urvertrauen
- Erlebt es einen Mangel an Zuwendung, kann sich das durch fehlendes Vertrauen z. B.
auf die spätere Bindungsfähigkeit auswirken
- Negative Folgen können Ängste und Unsicherheit sein
Autonomie versus Scham und Zweifel (2. und 3. Lebensjahr):
- Das Kind entwickelt sich motorisch, entdeckt die und wird unabhängiger
- Es kann zu einem fehlenden Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten führen, wenn das
Kind zu viel kritisiert, eingeschränkt oder überfordert wird
- Negative Folgen können Hilflosigkeit, Zweifel an eigenen Fähigkeiten sein
Initiative versus Schuldgefühl (4. und 5. Lebensjahr):
- Kind knüpft neue soziale Kontakte und stellt viele Fragen, weil es immer mehr
kennenlernen und begreifen möchte
- Leistungsdruck und zu viele Verbote können hier der Entwicklung eines guten
Selbstbewusstseins im Weg stehen
- Negative Folgen können mangelndes Selbstwertgefühl sein
Kompetenz versus Minderwertigkeitsgefühl (6. Lebensjahr bis Pubertät):
- Es entwickeln sich vor allem die kognitiven Fähigkeiten des Kindes weiter
- Es vergleicht sich mit anderen und entdeckt eigene Begabungen
- Fehlende Erfolgserlebnisse und zu viel Kritik können zur Folge haben, dass sich das
Kind gegenüber anderen minderwertig fühlt
- Negative Folgen können mangelndes Selbstwertgefühl, Gefühl des Versagens,
Trägheit, mangelnde Entscheidungsfähigkeit sein
Identität versus Identitätsdiffusion (13. bis 20. Lebensjahr):
- körperliche Reifung und Kontakte zum anderen Geschlecht
- Jugendliche suchen seine eine eigene Identität und behauptet sich in Gruppen
- Sammelt er dabei positive Erfahrungen, entwickelt er ein gutes Vertrauen in sich
selbst
- Negative Folgen können unsicheres Selbstbewusstsein sein
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, Intimität und Solidarität versus Isolierung (20 bis 45 Jahre):
- stabile soziale Beziehungen aufzubauen und Verantwortung übernehmen
- Sein „Ich“ verwandelt sich in mancher Hinsicht in ein „Wir“
- Negative Folgen können sein Schwierigkeiten damit haben, seine Rolle in der Welt zu
finden, Gefühl der Einsamkeit, Leugnung der Bedürfnisse, Pathologische Extravaganz
Generativität versus Selbstabkapselung (45 bis 65 Jahre):
- der Mensch möchte produktiv sein und seine Erfahrungen an Jüngere weitergeben
- Der Schüler wird zum Lehrer
- Negative Folgen können Egozentrisches Verhalten, ablehnende Grundhaltung und
Perspektivlosigkeit sein
Integrität versus Verzweiflung (65 Jahre bis Tod):
- denkt über den Tod nach und reflektiert, ob sein Leben lebenswert gewesen ist
- Negative Folgen können Gefühl der Sinnlosigkeit, Enttäuschung und Selbstverachtung
sein
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