Ein Einleitungsatz zum Kußmaul: Paul Kußmaul schreibt in seinem Lehr-
und Arbeitsbuch „Verstehen und Übersetzen“ von 2007 über das
Verstehen der Wörter eines Ausgangstextes.
Tempus: Präsens
Indirekte Rede
Kein Schluss
Titel
Autor
Textsorte: kein Roman, kein Gedicht ein Lehr- und Arbeitsbuch
Inhalt: worum geht es? Kern!
Erscheinungsort
Erscheinungsjahr
Einleitung: der Blick auf die Wörter
Kommunikationstheorie: Sender – Empfänger – Botschaft – Medium (z.B.
Luft)
Frage stellen: Was ist die Funktion dieses Textes?
Zitat Words, words, words leitet das ganze Buch ein, leitet den Leser ein
= Kontext geben + zentrale Theorie vorstellen (Wörter)
Hauptpunkte (wesentliche Aussagen)
Konzentration auf Wörter? Warum?
Britta Nord (2002)
o Wir schlagen nicht die ganze Bedeutung von ganzen Phrasen/Sätzen
nach, sondern von einzelnen Worten
o Empirische Studie: Übersetzer schlagen einzelne Worte nach
o Übersetzer konzentrieren sich auf das Wort Buch über Semantik
etc.
Wortbedeutung = Hauptthema des Recherchierens
o Aber! Bedeutung = etwas Statisches, in Wörterbüchern konserviert
und in unserem Gedächtnis gespeichert
o Vs. Verstehen = dynamische Komponente, es laufen Prozesse in
unserem Kopf ab (sehr subjektiv, immer ein anderes Ergebnis)
Theoretische Grundlage des Buches
Semantik des Verstehens = der Basis auf dem das Buch steht
o = Kognitive Semantik (>< Strukturelle Semantik 1.2)
Die Vorstellungen, die sprachliche Formen in unseren Köpfen
hervorrufen
o Es geht hier um einen Prozess
Suchen Sie nicht nach der Bedeutung, sondern nach dem Kontext
Für welche Methode des Verstehens plädiert Kußmaul und warum?
Hermeneutik: Literatur interpretieren (Auslegung)
o Ich kann das auf verschiedene Weise verstehen
o Die Kunst der Interpretation, des Verstehens
, o Das im Gedächtnis des Lesers und Übersetzers gespeicherte Wort-
und Weltwissen spielt eine große Rolle beim Verstehen von Texten
Hermeneutischer Zirkel
o Wir machen das alle
o Weltwissen (das was Sie haben) Vorverständnis
Z.B. wenn Sie den Layout sehen, haben Sie eine Erwartung
Der erste Eindruck
o Wechselwirkende Prozess
zwischen Ihnen selbst und
den Text
o Es ist eine Methode, die Sie
sehr bewusst anwenden
können
o Samtverständnis: der Zirkel
wird nicht kleiner, sondern
größer
Wörter kann man nur...
In ihrem Kontext verstehen
o Nicht nur der Kontext in dem Text, sondern auch der Kontext in
unserem Verständnis
Übersetzen: Arbeit der Übersetzer
1) Man muss das Wort erst einmal verstehen
2) Übersetzen/Formulierungen in der ZS suchen
o Die zielsprachlichen Formulierungen müssen gut verständlich sein
(auf die Situation und Kultur ausgerichtet sein)
o Fragen, ob die Übersetzung ihren Zweck/ihre Funktion erfüllt
Zweck einer Übersetzung für die Leser in ihrer jeweiligen
Kultur steht im Mittelpunkt
Einfluss der Kultur & Situation auf die Übersetzung
o Gebrauch machen von den in unserem Gedächtnis gespeicherten
Wissen Reicht es nicht aus? Recherchieren (Wörterbücher,
Enzyklopädien, das Internet)
Kapitel 1: Der Blick auf die Wörter
1.1 Scheinbare Entsprechungen: Falsche Freunde
Verwandte Sprachen
o Ähnlichkeiten im Aussehen + im Wesen
o ABER: die Bedeutungen sind nicht immer gleich
Nicht von Ähnlichkeit im Aussehen auf ähnliche
Eigenschaften/Bedeutung schließen
Wichtigste Frage: „Führt die Übersetzung zu den richtigen Reaktionen und
Handlungen beim Leser?“ Erfüllt die Übersetzung ihren Zweck/ihre
Funktion? Führt sie zu den richtigen Reaktionen?
o Als Übersetzer sind Sie verantwortlich, dass der Leser das Richtige
tut, richtig reagiert
Falsche Freunde Interferenz