DEUTSCH: TEXT UND KOMMUNIKATION 2
REKAPITULATION T&K1: KURSBESCHREIBUNG
- Fragen stellen, weißen was ich tun/sagen muss
- Arbeitstechnik: Mindmap (assoziativ), Flussdiagram
- Einzel- oder Gruppenarbeit
- Textsorte Kursbeschreibung Was ist relevant? Worauf müssen Sie
achten?
o Ziel/Endprodukt: gemeinsam einen Text verfassen
- Kursbeschreibung
o Publikum: Studis, die sich informieren wollen
o Funktion des Textes: Entscheidungshilfe: Ist der Kurs das, was ich
suche? Niveau? Pflichtkurs? Vorbereitungshilfe?
o Ziel: informieren (gut + kommunikativ)
o Sprache/Stil (Sprachniveau der Zielgruppe?): Standardsprache
(nicht Umgangssprache), nicht zu akademisch oder schwierig,
einfacher Stil (leicht verständlich), Fachbegriffen, informativ,
prägnante, sachliche Kursbeschreibung für BB
o Erscheinungsort (das Medium, wo der Text erscheint): Internet
(Auswirkungen?), auf einem Website (eine Maske, ein festes
Programm)
Welche Standards gibt es/muss ich beachten? Sie schreiben
keinen Fließtext, es gibt deutlich optisch getrennte Punkte,
die man separat einfüllt
o Inhalt: Inhaltsverzeichnis/Punkteliste der besprochenen Themen,
Vorwissen (Was muss ich schon wissen?), die Arbeitsformen
(Vorlesung oder Seminar?), Anfangskompetenzen, Endkompetenzen,
Inhalt, Evaluationskriterien, Unterlagen, Dozent, der Klassenraum,
Kontakt gut gegliederter Text, der Punkt für Punkt abgearbeitet
wird
TEXTUALITÄTSKRITERIEN NACH DE BEAUGRANDE/DRESSLER
- Definieren einen Text als ‚kommunikative Okkurrenz‘
o Sieben Kriterien der Textualität erfüllen, dann ist der Text
kommunikativ
1) Textkohäsion
2) Textkohärenz
3) Intentionalität
4) Akzeptabilität
5) Informativität
6) Situationalität
7) Intertextualität
Drei „regulative Prinzipien“ von Texten
1) Effizienz: die Produktion und Verarbeitung der Textes muss für die
Adressaten nicht zu schwierig sein benutzerfreundlich
2) Effektivität: den gewünschten Eindruck hinterlassen/günstige
Voraussetzungen für die Erreichung des Zieles schaffen
3) Angemessenheit: den Kriterien der Textualität genügen + Verhältnis
zwischen Verarbeitungstiefe + Verarbeitungsleichtigkeit ist ausgewogen
Zusammenspiel von Effektivität, Effizienz & Anpassung an die gegebene
Kommunikationssituation
, 2018
FEEDBACK
Wie?
- Positives Feedback geben oder einen Vorschlag für Verbesserung
konstruktiv
- Sandwichmethode: positiv – negativ – positiv
- Wie gebe ich Feedback? Wie will ich Feedback bekommen?
- So konkret wie möglich sein
o Gut, schlecht
- Erklären
- Ich-Aussagen vs. Du-Aussagen
o Ich-Botschaften senden, Ich-Statements machen: „Ich denke,
dass/ich fühle mich nicht gehört“
o Eine konkrete Situation =/= ganze Situation, z.B. Verspätung
- Angemessen (nicht übertreiben)
o Mit kritischem aber fairem Auge
o Gehen Sie mit einer neugierigen, neutralen Haltung an den Text
- Brauchbar (nichts Unveränderliches ansprechen)
- Keine Änderungen fordern, sondern...
- Rosenberg, Marschall B.: Nonviolent Communication. A Language of Life.
2003.
o Beobachtung ohne Bewertung/ohne zu evaluieren
Ziel?
- Den anderen darauf aufmerksam machen, wie ich sein Verhalten erlebe +
was es für mich bedeutet (+ & -)
- Über meine Bedürfnisse + Gefühle informieren, worauf er besser Rücksicht
nehmen könnte
o Nicht auf Vermutungen stützen
- Aufklären, welche Veränderungen im Verhalten mir gegenüber die
Zusammenarbeit mit ihm erleichtern würden
Beispiele
- Du hörst mir nicht zu.
o Ich hatte das Gefühl, dass du dir nicht die Zeit genommen hast zu
verstehen was ich meinte, als ich ... sagte
- Das hast du falsch gemacht. Dieser Satz ist nicht gut.
o Ich verstehe diesen Satz so ... (wie?) und denke, dass es eindeutiger
ist, wenn man ihn so formuliert: ...
- Du redest zu viel.
o Ich fühlte mich ausgeschlossen, weil ich diese Idee (XY) nicht
einbringen konnte.
- Es hat alles gepasst. Ich habe nichts zu sagen, alles war gut.
o Der Stil hat alle Ausforderungen erfüllt.
- Es war toll mit dir zu arbeiten.
o Ich arbeite gerne mit dir zusammen. Ich fühle, dass du mir zu ernst
nimmt.
Empfänger
WIE VERHÄLT MAN SICH ALS EMPFÄNGER VON FEEDBACK?
, 2018
- Ausreden lassen, nicht unterbrechen
- Sich nicht rechtfertigen oder verteidigen die Meinung des anderen
hinnehmen und daraus lernen
- Verständnisfragen sind erlaubt
- Danken
ZUSAMMENFASSUNGEN MACHEN
- Zeit der Verben
o Tempus: Präsens
Nicht bei etwas Vorzeitiges
o Keine direkte Rede, sondern KONJ (Indirekte Rede)
- Sprachrichtigkeit
o Grammatik
o Satzbau
o Rechtschreibung
o Beistriche
- Stil und Sprache
o Umgangssprachlich, nicht zu schwierig
o Strukturiert, ständig
o Sachlich: neutral, objektiv, nicht erzählend
o Präzise + knapp
o Abwechslungsreich (WS)
o Idiomatisch
- Sätze
o Keine lange Hauptsätze, aber auch nicht zu kurz Mittelweg
o Die originale Sätze gut verknüpfen
- Die Länge
o Ein Fünftel einer A4
o Man muss verdichten, kompakt machen
o Hängt auch von der Länge des Textes ab
o Merklich kürzer als Originaltext
- Was ist wichtig im Text?
o Für wen schreibe ich? Zielgruppe analysieren: Vorkenntnisse...
o Extra Information geben zwischen Klammern + „Anmerkung der
Redaktion“ (Anm. d. R.)
o Titel auch in der Zusammenfassung
- Aufbau und Inhalt
o Fließtext, keine Bulletpoints
o Einleitung, Hauptteil, *Schluss Schluss gibt es nicht in einer
Zusammenfassung!
Sie müssen informieren, nicht enden mit einer Frage
Einleitung enthält die besprochenen Angaben
Hauptteil fasst das Wesentliche logisch + in eigenen Worten
zusammen
o Einleitungssatz = Kernsatz
Eine Kurzinformation (Aussagekern des Textes)
o Das Wichtigste kommt zuerst: was für einen Text, wer hat diesen
Text geschrieben, was ist die Hauptidee?
o Keine Spannung aufbauen
DIE DEUTSCHSPRACHIGE PRESSELANDSCHAFT