kognitiver
Entwicklung
Teil
1
–
Wiederholung
Piaget
und
die
Merkmale
des
Informationsverarbeitungsansatzes
-‐
Theorien
der
kognitiven
Entwicklung
helfen
beim
Verstehen
wichtiger
Phänomene,
sie
werfen
neue
Fragen
auf
und
motivieren
zu
weiterer
Forschung.
Sie
beschäftigen
sich
hauptsächlich
mit
kognitiven
Theorien
(z.B.
Wahrnehmung,
Sprache,
Gedächtnis)
und
sozialen
Theorien
(z.B.
Emotionen,
Persönlichkeit,
Selbstverständnis).
-‐
Wichtigste
Entwicklungstheorien:
Piagets
Stadienmodell
(sensumotorisch,
präoperational,
konkret-‐
operational,
formal-‐operational),
Informationsverarbeitungsansatz,
Soziokulturelle
Theorien
(&
Kernwissens-‐
Theorie)
-‐
Piaget:
begann
bereits
1920
mit
seiner
Arbeit,
flächendeckende
Ergebnisse,
konstruktivistischer
Ansatz
(Wissen
durch
Erfahrung),
Kind
als
Wissenschaftler
(intrinsisch
motiviert),
Zusammenspiel
von
Anlage
&
Umwelt
• Quellen
der
Kontinuität:
Assimilation,
Akkomodation,
Äquilibration
• Quellen
der
Diskontinuität:
Qualitative
Veränderung,
breite
Anwendbarkeit,
kurze
Übergangszeiten,
invariante
Abfolge
Kritik
an
Piagets
Theorie:
Stadienmodell
stellt
das
Denken
konsistenter
dar
als
es
ist
P.
unterschätzt
Kompetenz
von
Kleinkindern,
P.
unterschätzt
Beitrag
der
sozialen
Welt
(bzgl.
kognitiver
Entwicklung),
P
ist
ungenau
bzgl.
Mechanismen
und
Prozessen,
die
das
Denken
verursachen
- Informationsverarbeitungsansatz:
spezifiziert
die
fürs
Denken
verantwortlichen
Prozesse,
Denken
als
Prozess
mit
zeitlicher
Erstreckung,
Computermetapher,
kognitive
Entwicklung
wichtige
Vertreter:
Robbie
Case,
Robert
Siegler
Teil
2
–
Informationsverarbeitungtheorien
Gemäß
den
Info-‐Verarbeitungsansätzen
vollzieht
sich
kognitive
Entwicklung
durch
◦ effizientere
Ausführung
der
Basisprozesse
◦ Lernen
von
Strategien
◦ dem
Aufbau
von
Inhaltswissen
Diese
Bereiche
sind
aber
nicht
unabhängig
voneinander,
sondern
beeinflussen
sich
gegenseitig
Es
gibt
viele
verschiedene
Ansätze
der
Informationsverarbeitungspsychologie,
wobei
die
wichtigsten
folgende
sind:
◦ Neo-‐Piaget‘sche
Ansatz
von
Case:
Neuinterpretation
der
Stadien
-‐
Niveaus
steigender
Effizienz
der
Info-‐verarbeitung
◦ Konnektionismus:
Betonung
paralleler
Prozesse
im
neuronalen
Netzwerk
◦ Dynamische
Systeme:
Aspekte
des
Denkens
als
einzige
Gesamtheit
◦ Überlappende
Wellen:
Ansicht,
dass
das
Denken
des
Kindes
variabel
ist,
nicht
durch
Alter
festgelegt
Teil
3:
Soziokulturelle
Theorien
-‐Vertreter:
Lev
Vygotsky
-‐Entstehung
kognitiver
Veränderungen:
aus
sozialer
Interaktion
-‐Mechanismen
entwicklungsbedingter
Veränderungen:
1.Gelenkte
Partizipation:
informierte
Individuen
(z.B.
Eltern)
gestalten
Situationen
so,
dass
Personen
mit
weniger
Kenntnissen
und
Fähigkeiten
etwas
lernen
(z.B.:
Fahrradfahren)
1.1
Intersubjektivität:
wechselseitiges
Verständnis
das
bei
der
Kommunikation
füreinander
aufgebracht
wird;
es
wächst
stetig;
Geteilte
Aufmerksamkeit
(„joint
attention“:
9-‐15Mo.);
Soziales
Referenzieren:
(„social
referencing“):
Gewohnheit
seinen
Sozialpartner
anzuschauen
bei
ungewohnten
o.
bedrohl.
Situationen
um
Hilfestellung
zu
bekommen
1.2
Soziale
Stützung:
(„scaffolding“):
kompetentere
Person
bildet
zeitweiliges
Gerüstermöglicht
Denken
auf
höherer
Ebenekönnte
Kind
von
alleine
nicht
1.3
Zone
der
proximalen
Entwicklung
(„ZPD“):
Bereich
der
Leistungsfähigkeit
zw.
dem
was
Kind
mit
u.
ohne
Hilfe
kann
Kulturwerkzeuge:
Produkte
menschl
.Erfindungskraft
die
Denkleistung
erhöhen
(Symbolsysteme,
Fähigkeiten,
Artefakte,
Werte…)
Referat
am
25.11.2010
von
Josefine
Denzin,
Saskia
Kessel
&
Margaretha
Zach