Soziale Frage
1. Die Soziale Frage
Gesellscha(licher Wandel
• Übergang von Agrar- zu Industriegesellscha<.
• Neue Führungsrolle: StädAsches Bürgertum (Kapital) → Arbeiterklasse (Vierter
Stand).
Probleme:
• Arbeitsbedingungen:
o Niedrige Löhne, bis zu 18 Std. Arbeit/Tag, keine Versicherungen.
o Kinderarbeit in Fabriken/Bergwerken.
o Frauen: Arbeit notgedrungen, unterbezahlt, o< Heimarbeit.
• Lebensbedingungen in Städten:
o ElendsquarAere, schlechte Hygiene.
o Hohe Unfallraten, Tuberkulose, RachiAs, Hohe Auswanderung (z. B. USA).
Widerstand & Proteste
• Maschinenstürmer: Zerstörung von Maschinen → Brutale Unterdrückung.
• Arbeiterstreiks, z. B. Ziegelarbeiter (1895).
2. Das Habsburgerreich & Industrialisierung
Bevölkerung & Urbanisierung
• 23 Mio. (1800) → 47 Mio. (1900).
• Wien: 650.000 (1870) → 1,7 Mio. (1900).
• Mehrheit bleibt in Landwirtscha< täAg; nur 25 % Industrie (1910).
Großindustrien:
• Eisenbahnen: Ausbau ab 1877 (z. B. Arlberg).
• Stahl & Metall: Alpine-Montan-Gesellscha<, Böhlerwerke (hochwerAger Stahl).
• SonsAges: TexAlindustrie, Glaserzeugung, WaffenprodukAon (Steyr), Fahrradbau
(Puch).
Ungleichheit:
• Reichtum: Wiener Ringstraßenbauten.
• Armut: Arbeiter in überfüllten QuarAeren; „Ziegelbarone“ vs. Ziegelarbeiter.
• Hohe EmigraAon: 2,9 Mio. (1898–1913, USA).
Börsenkrach 1873: SpekulaAonsblase → Wirtscha<skrise.
3. Lösungsansätze
Arbeitsrechtliche Fortschri@e
• Erste Gesetze: Verbot von Kinderarbeit (England 1833/Preußen später).
• Gewerbeaufsicht eingeführt, aber schwach.
Frauenbewegung
• Forderungen: Ökonomische und poliAsche Gleichstellung (Clara Zetkin, 1889).
• Erste Reformen, z. B. bessere Arbeitsrechte für Frauen.
Arbeiterbewegung & Streiks
• Streikziele: Höhere Löhne, bessere Bedingungen (Erfolg teils erreicht).
• Erste Gewerkscha<en & sozialdemokraAsche Bewegungen.
Sozialgesetze:
• Einführung von Versicherungen, Arbeitszeitregulierungen (später umgesetzt).
1. Die Soziale Frage
Gesellscha(licher Wandel
• Übergang von Agrar- zu Industriegesellscha<.
• Neue Führungsrolle: StädAsches Bürgertum (Kapital) → Arbeiterklasse (Vierter
Stand).
Probleme:
• Arbeitsbedingungen:
o Niedrige Löhne, bis zu 18 Std. Arbeit/Tag, keine Versicherungen.
o Kinderarbeit in Fabriken/Bergwerken.
o Frauen: Arbeit notgedrungen, unterbezahlt, o< Heimarbeit.
• Lebensbedingungen in Städten:
o ElendsquarAere, schlechte Hygiene.
o Hohe Unfallraten, Tuberkulose, RachiAs, Hohe Auswanderung (z. B. USA).
Widerstand & Proteste
• Maschinenstürmer: Zerstörung von Maschinen → Brutale Unterdrückung.
• Arbeiterstreiks, z. B. Ziegelarbeiter (1895).
2. Das Habsburgerreich & Industrialisierung
Bevölkerung & Urbanisierung
• 23 Mio. (1800) → 47 Mio. (1900).
• Wien: 650.000 (1870) → 1,7 Mio. (1900).
• Mehrheit bleibt in Landwirtscha< täAg; nur 25 % Industrie (1910).
Großindustrien:
• Eisenbahnen: Ausbau ab 1877 (z. B. Arlberg).
• Stahl & Metall: Alpine-Montan-Gesellscha<, Böhlerwerke (hochwerAger Stahl).
• SonsAges: TexAlindustrie, Glaserzeugung, WaffenprodukAon (Steyr), Fahrradbau
(Puch).
Ungleichheit:
• Reichtum: Wiener Ringstraßenbauten.
• Armut: Arbeiter in überfüllten QuarAeren; „Ziegelbarone“ vs. Ziegelarbeiter.
• Hohe EmigraAon: 2,9 Mio. (1898–1913, USA).
Börsenkrach 1873: SpekulaAonsblase → Wirtscha<skrise.
3. Lösungsansätze
Arbeitsrechtliche Fortschri@e
• Erste Gesetze: Verbot von Kinderarbeit (England 1833/Preußen später).
• Gewerbeaufsicht eingeführt, aber schwach.
Frauenbewegung
• Forderungen: Ökonomische und poliAsche Gleichstellung (Clara Zetkin, 1889).
• Erste Reformen, z. B. bessere Arbeitsrechte für Frauen.
Arbeiterbewegung & Streiks
• Streikziele: Höhere Löhne, bessere Bedingungen (Erfolg teils erreicht).
• Erste Gewerkscha<en & sozialdemokraAsche Bewegungen.
Sozialgesetze:
• Einführung von Versicherungen, Arbeitszeitregulierungen (später umgesetzt).