Krankheitsverlauf
Stagnation Psychisch
Verlaufkurven
„Durch Verlaufskurven begleiten“
Verbesserung Physisch
Verschlechterung Begleiten Begleiten
Aufgabe der Pflege:
• Wissen über die Krankheit haben
• Keine falschen Hoffnungen machen
Chronische Erkrankungen
• Hoffnung nicht zerstören
Definition: Unter einer chronischer Erkrankung • Geduld und Verständnis haben
versteht man eine längere andauernde,schwer • Lebensqualität erhalten und Fördern
heilbare Krankheit. • Genaue Beobachtung und Dokumentieren
• Enge Zusammenarbeit mit therapeutischen
WHO: „lange andauernde und im Allgemeinen Team und dem sozialen Umfeld
langsam fortschreitende Krankheiten“
Multiple Sklerose
„ Die Krankheit mit 100 Gesichtern“
Definition: Neurologische Erkrankung, dei der es durch Entzuündungsvorgänge zu einer herzförmigen Zerfall der Markscheiden
( Myelinscheiden) im ZNS kommt.
• Entzündungsherde vernarben
• Schädigung am Neuron
• Informationleitungsstörung
Symptome: Ursachen:
• Die Symptome der MS sind „multipel“ • nicht geklärt
• Sie richten sich nach dem Ort und der • Vermutungen z.B.
Schwere der Entzündung Autoimmuneerkrankungen,
Vererbung,chronische Infektionen, Viren
Verlaufsformen:
1. schubförmig (remittierend) 2. schubförmig Progredient 3. primär schubförmig sekundär 4. primäre progredient
Schäden bilden sich zurück progredient
Anfangs schubförmig später fortschreitend
1. Augensymptome 2. Hirnstammsymptome: 3. Kleinhirnsymptome:
• verschwommenes Sehen • Trigeminusneuralgie • Koordinationsstörung
• Doppelbilder • Fazialisparese • Zittern
• Gestörte Farbensehen • Schwindel • Ataxie
• Gesichtsfeldausfälle • Brechreiz • Gangunsicherheit
• vorübergehende Blindheit • Verwaschene Sprache • Standunsicherheit
Erblinden möglich
4. Rückenmarksymptome: 5. Psychische Beeinträchtigung 6. schmerzen
• Schlaffe oder Spastische Muskeln • ist von der Person abhängig • Allgemeine
• Gestörtes Gehen Entzündungzeichen
• Blasen- Darmstörungen
• Krippeln, Taubheitsgefühl
, Beschreiben besonderer Probleme
Fatique („energielos“)
• völlige Erschöpfung in Alltagssituationen
Spanische Lähmung
• Skelettmuskulatur ist nicht innerviert (schlaff)
dann Reflexe ohne Möglichkeit der
Regulierung (meist Seitenbetont)
Blasenfunktionsstörung
• Frühes Stadium heftiger Harndrang
unkontrolliert unwillkürlicher Harnverlust
später Harnverhalten möglich
Ataxie
• Bewegungen unkontrolliert „abgehackt“
• Gangunsicherheit, Halteinstabilität
Diagnostik
Diagnose resultiert immer aus der Summe mehrerer Untersuchungen
• Neurologische Untersuchungen
• Evozierte Potenziale
• MRT
• Lumbalpunktion
Was ist ein MS-Schub?
• Neue oder Reaktiverung bereits zuvor aufgetretener klinischer Ausfälle und Symptome, diese werden subjektiv berichtet oder durch
Untersuchungen objektiviert
• mindestens 24h anhaltend
• Zeitintervall von unter 30 Tagen zum Beginn vorausgehender Schübe
• Nicht durch Änderung der Körpertemperatur oder im Rahmen von Infektionen erklärbar
genaue Beachtung dieser Definition ist wichtig, da die Anzahl der Schübe innerhalb eines festgelegten Zeitraums mitentscheidend für
Therapie und Beurteilung des Therapieeffekts ist.
Therapie
Ziele: 1. Cortisonbehandlung
• Aufhalten der zerstörenden Prozesse • I.v. Gabe im Schub möglich
• Wiederherstellung geschädigter Zellen und Funktionen • Besonders bei Sehnerventzündungen
• Symptomatischer Besserung Verkürzt den Schub / nimmt die Schwere
- Abmilderung von Störungen; Coping-Strategien, Soziales Umfeld NW: Phyisvhe Veränderungen, Schlafstörungen,
Hautveränderungen, Gewichtsabnahme, BZ-Erhöhungen,
Osteoporose
Medikamentenzöse Behandlung bei MS
• bei s.c. Injektion häufig Reaktion an der Einstichstelle 2. Interferon beta - „Immunsupressiva“
• Abnahme an Leokozyten, Erhöte Leberwerte, verminderte • zwischen den Schüben (nicht im chronisch progredienten
blutplättchen regelmäßige Blutbildkontrolle Verlauf)
• Selten Neurosen Reduzierung der Schübe
• Selten Herzrhythmusstörungen NW: besonders in letzter Zeit grippeähnliche Symptome
Stagnation Psychisch
Verlaufkurven
„Durch Verlaufskurven begleiten“
Verbesserung Physisch
Verschlechterung Begleiten Begleiten
Aufgabe der Pflege:
• Wissen über die Krankheit haben
• Keine falschen Hoffnungen machen
Chronische Erkrankungen
• Hoffnung nicht zerstören
Definition: Unter einer chronischer Erkrankung • Geduld und Verständnis haben
versteht man eine längere andauernde,schwer • Lebensqualität erhalten und Fördern
heilbare Krankheit. • Genaue Beobachtung und Dokumentieren
• Enge Zusammenarbeit mit therapeutischen
WHO: „lange andauernde und im Allgemeinen Team und dem sozialen Umfeld
langsam fortschreitende Krankheiten“
Multiple Sklerose
„ Die Krankheit mit 100 Gesichtern“
Definition: Neurologische Erkrankung, dei der es durch Entzuündungsvorgänge zu einer herzförmigen Zerfall der Markscheiden
( Myelinscheiden) im ZNS kommt.
• Entzündungsherde vernarben
• Schädigung am Neuron
• Informationleitungsstörung
Symptome: Ursachen:
• Die Symptome der MS sind „multipel“ • nicht geklärt
• Sie richten sich nach dem Ort und der • Vermutungen z.B.
Schwere der Entzündung Autoimmuneerkrankungen,
Vererbung,chronische Infektionen, Viren
Verlaufsformen:
1. schubförmig (remittierend) 2. schubförmig Progredient 3. primär schubförmig sekundär 4. primäre progredient
Schäden bilden sich zurück progredient
Anfangs schubförmig später fortschreitend
1. Augensymptome 2. Hirnstammsymptome: 3. Kleinhirnsymptome:
• verschwommenes Sehen • Trigeminusneuralgie • Koordinationsstörung
• Doppelbilder • Fazialisparese • Zittern
• Gestörte Farbensehen • Schwindel • Ataxie
• Gesichtsfeldausfälle • Brechreiz • Gangunsicherheit
• vorübergehende Blindheit • Verwaschene Sprache • Standunsicherheit
Erblinden möglich
4. Rückenmarksymptome: 5. Psychische Beeinträchtigung 6. schmerzen
• Schlaffe oder Spastische Muskeln • ist von der Person abhängig • Allgemeine
• Gestörtes Gehen Entzündungzeichen
• Blasen- Darmstörungen
• Krippeln, Taubheitsgefühl
, Beschreiben besonderer Probleme
Fatique („energielos“)
• völlige Erschöpfung in Alltagssituationen
Spanische Lähmung
• Skelettmuskulatur ist nicht innerviert (schlaff)
dann Reflexe ohne Möglichkeit der
Regulierung (meist Seitenbetont)
Blasenfunktionsstörung
• Frühes Stadium heftiger Harndrang
unkontrolliert unwillkürlicher Harnverlust
später Harnverhalten möglich
Ataxie
• Bewegungen unkontrolliert „abgehackt“
• Gangunsicherheit, Halteinstabilität
Diagnostik
Diagnose resultiert immer aus der Summe mehrerer Untersuchungen
• Neurologische Untersuchungen
• Evozierte Potenziale
• MRT
• Lumbalpunktion
Was ist ein MS-Schub?
• Neue oder Reaktiverung bereits zuvor aufgetretener klinischer Ausfälle und Symptome, diese werden subjektiv berichtet oder durch
Untersuchungen objektiviert
• mindestens 24h anhaltend
• Zeitintervall von unter 30 Tagen zum Beginn vorausgehender Schübe
• Nicht durch Änderung der Körpertemperatur oder im Rahmen von Infektionen erklärbar
genaue Beachtung dieser Definition ist wichtig, da die Anzahl der Schübe innerhalb eines festgelegten Zeitraums mitentscheidend für
Therapie und Beurteilung des Therapieeffekts ist.
Therapie
Ziele: 1. Cortisonbehandlung
• Aufhalten der zerstörenden Prozesse • I.v. Gabe im Schub möglich
• Wiederherstellung geschädigter Zellen und Funktionen • Besonders bei Sehnerventzündungen
• Symptomatischer Besserung Verkürzt den Schub / nimmt die Schwere
- Abmilderung von Störungen; Coping-Strategien, Soziales Umfeld NW: Phyisvhe Veränderungen, Schlafstörungen,
Hautveränderungen, Gewichtsabnahme, BZ-Erhöhungen,
Osteoporose
Medikamentenzöse Behandlung bei MS
• bei s.c. Injektion häufig Reaktion an der Einstichstelle 2. Interferon beta - „Immunsupressiva“
• Abnahme an Leokozyten, Erhöte Leberwerte, verminderte • zwischen den Schüben (nicht im chronisch progredienten
blutplättchen regelmäßige Blutbildkontrolle Verlauf)
• Selten Neurosen Reduzierung der Schübe
• Selten Herzrhythmusstörungen NW: besonders in letzter Zeit grippeähnliche Symptome