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HR Human Ressource FOM Zusammenfassung mit Vorlesungsnotizen

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Der Text wurde aus dem Skript übernommen, zusammengefasst und durch Bilder sowie Grafiken ergänzt. Zusätzlich wurden Vorlesungsnotizen (markiert in Blau) eingefügt, um die Inhalte zu vertiefen und mit hilfreichen Kommentaren anzureichern.

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Zusammenfassung HR

Klausur: aktuelle Herausforderung im HR:
Home Office: Stress, zu wenig Bewegung,
Home-Office Pflicht
viele alte Leute,
gender-pay-gap: oft wird unbereinigte Lohnlücke Betrachtet (Mann arbeitet 100 % und Frau 50%) /
Väter und Söhne: Unternehmen weitervererben z.B. Schlecker & Trigema
z.B. Homeoffice und Covid



1. Aktuelle Herausforderungen im HRM
1.1.Globalisierung
• Vereinheitlichung von Arbeitskulturen / „Interkulturelles Management“
• Führungsverständnisse
• Kommunikationsformen
• Sprachkompetenzen
• Mobilität
• Globale Entsendungen und Reintegration
• Reisezeiten-/ Reisekosten-Management
• Standortverlagerungen

1.2.Technologisierung und Verwissenschaftlichung
n Verschiebungen zwischen den Wirtschaftssektoren
 Arbeitslosigkeit durch Strukturwandel industriellen zur Informations- und Dienstleistung
 Neue fächerübergreifende Berufsbilder entstehen; andere Berufe verschwinden
n IT und Netzwerke
 räumlicher und zeitlicher Distanzen verschwinden: erfordert neue Arbeitstechniken
 „Neue“ flexible, wissensorientierte, kommunikationsversierte Mitarbeitertypen notwendig
n Innovationen
 innovative Kraft von Mitarbeitern wird für viele Unternehmen zum Existenzfaktor.

1.3.Demografische Entwicklung

n Bevölkerungsabnahme
 Alterung der Gesellschaften führt zu neuen Bedarfen

 Mitarbeiterrekrutierungspotenziale sinken.

n Zunahme älterer Mitarbeiter
 Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld müssen angepasst werden
 Lebensarbeitszeit verlängert sich: neue Beschäftigungsverhältnisse finden
n Mangel an Nachwuchskräften
 „war for young talents“ könnte in ca. 10 Jahren konjunkturunabhängig entstehen.

1.4.Neue Kooperationsformen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern
■ Beschäftigungsverhältnisse

1

, Wandel zur Informationsgesellschaft führt zu neuen Beschäftigungsverhältnissen: Routine
Lebenszeitbeschäftigungen sinken, variierende Projektbeschäftigungen steigen.
■ Qualifikation und Qualifizierung
Anforderperung der Gesellschaft zur Qualifikationssteigerung des Humankapitals:
Stärkere Bildungs-Abstimmung zwischen Wissenschaft und Praxis.
■Stakeholder und Shareholder
- Konflikt zwischen kurzfristiger Renditesteigerungsstrategie & langfristiger
Kapitalertragsstrategie.
- „Klassischer Arbeitskampf“ zwischen AG und AN erhält neue Dimension:
Kapitalbeteiligungen führen zu persönlichen Interessenskonflikten:

1.5.Veränderte Rahmenbedingungen




 Entwicklung der Personalarbeit
 Verschiedene Generationen: Konfliktpotenzial wegen unterschiedlicher Einstellungen
o Baby Boomers: Leben, um zu arbeiten
o Generation X: Arbeiten, um zu leben (1965-80)
o Generation Y: Erst Leben dann arbeiten

1. 6. Veränderte Wertevorstellung
 Gibt in der Realität zwei gegensätzliche Meinungen zu der „Ressource Mensch“
„Der Mensch ist im Mittelpunkt (typische Aussage in Geschäftsberichten)“ vs. „Der Mensch ist Mittel.
Punkt“
 Welche Variante man nimmt ist abhängig von persönlichen Wertevorstellung (von GF oder
Vorgesetzen)

1.7.Szenarien für die Zukunft
Für Arbeitnehmer:
 Verstärktes Qualifizierungs- und Wissensmanagement
 Aneignung von überfachlichen Kompetenzen
 Lebensarbeitszeitkonten

2

,  „Leerzeiten“ als Bürger und Bildungsarbeitszeiten
 „Förderung der eigenen Employability“
Für Arbeitgeber:
 geringere Stammbelegschaft, mehr projektbezogene Mitarbeiter
 ziel- und erfolgsorientierte Kompetenzentlohung
 Verstärkter Einsatz von Telearbeit
 Investitionen in Leistungspotenziale neue Job- & Karrieremodelle
 Wettbewerb um begehrte Fachkräfte

Welche Kompetenzen braucht ein Mitarbeiter im Personalmanagement Heute und in Zukunft?
Brauchen verschiedene Berufsbilder: Pädagogen, Juristen, Mathematiker, ITler- jeder kann sich in
HR-Prozesse einarbeiten, aber schwer dann wieder in anderen Bereich zu wechseln / Konkurrenz
zu anderen Branchen

Für den HR Business Partner heißt das: (zweiklang)
 aktiv an Entwicklung der Unternehmenskultur beteiligt sind, sie vorantreiben & leben.
(Unternehmer Sicht)
 die Unternehmensziele im Blickfeld haben und ihre Aufgaben danach ausrichten. (sozial)

2. Grundlagenübersicht
2.1. Personalmanagement
umfasst alle Funktionen, die das Ziel haben, Humanressourcen bereitzustellen & zielorientiert
einzusetzen. strategisch ausgerichtet, dem Menschen als Ressource begreifen, primäre
Managementaufgabe
 Im Mittelpunkt stehen nicht Mensch (=Produktionsfaktor) und Personalabteilung
(=Verwaltungsinstanz) isoliert
 Personalmanagement wird zum aktiven und integrierten Teil des Management
Ziel: langfristig (strategisch)/ Mensch ist eine (seltene) Ressource, mit der man gut umgehen sollte, ist
knapp – man muss Personal wertschätzen (dafür braucht man nicht viel Geld)

2.2. Begriffswandel
Administrationsaspekt Managementaspekt
USA/England Personnel (Management) Human Resource
Management
Deutschland/ Personalverwaltung, Personalmanagement
Österreich/ Schweiz Personalwirtschaft

2.3. Ziele des Personalmanagements
Bestimmt durch folgende Ziele:
Wirtschliche: Versorgung des U. mit bestmöglichen AN zur Sicherung des U.erfolges
Soziale: Bestmögliche Gestaltung der Arbeitsumstände (wie gehe ich mit Menschen um)
Sonstige: rechtliche (Rechtssicherheit bzgl. Arbeitsrecht) / Organisatorische (angemessener Einsatz)
(geht es in Abteilung, wenn wir bestimmte Anfrage haben z.B. 4 Tage Woche) / VWL Ziele (Vermeidung
von Arbeitslosigkeit)

2.4. Anforderungen an den Personalbereich




3

, Reaktion: z.B. Antwortzeit auf
E-Mail
Flexibel: kann ich Frage
telefonisch beantworten

Effizienz: Ziel erreichen und
Zeit, Kosten & Qualität im
Blick
Effektiv: Ziel erreichen, egal
wie




2.5. Systematik des Personalmanagements
… aus der Prozesslogik der Personalarbeit in Verbindung mit 3 Managementebenen:




Operativ: administrativ: tägliche Aufgaben
Strategische: Zukunft (z.B. Stellenabbau – Management)

2.6. Bedeutung der Management-Ebenen
Klausur:
operativ Taktisch strategisch
Bezug Mitarbeiter-/ Gruppen-Bezug Unternehmensbezug
Einzel-Bezug (Abteilung) (alle)
Zeithorizont überwiegend überwiegend überwiegend
kurzfristig mittelfristig langfristig
organisatorische überwiegend überwiegend überwiegend obere
Einbindung untere mittlere Hierarchieebenen
Hierarchieebenen Hierarchieebenen
Relevanz klein mittel groß
Proaktivität wenig teilweise viel
Zeiträume variieren, je nach Brache: z.B: IT sehr schnell lebig vs. Bank

4

Document information

Study
Uploaded on
December 16, 2024
Number of pages
57
Written in
2022/2023
Type
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