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Zusammenfassung der '25. Vorlesung. Die Angst' von Freud

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Zusammenfassung, Erklärung und Schlussfolgerung sowie Hauptgedanken des Textes '25. Vorlesung. Die Angst' von Freud.

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25. VORLESUNG: DIE ANGST (357-369; 372-374)
Sigmund Freud (1917)


Zusammenfassung:
In meinem letzten Vortrag über den allgemeinen neurotischen Zustand gebe ich zu, dass meine Darstellung der Angst unzureichen d
war. Ich gebe zu, dass die Auslassung dieses Themas, das für viele Neurotiker so zentral ist, Sie überrascht haben mag. Distress ist
ein intensiver affektiver Zustand, der zu extremen Maßnahmen führen kann. In meiner nächsten Analyse beabsichtige ich, im Detail
darauf einzugehen, warum Neurotiker eine so intensive Belastung erleben, etwas, das eine ernsthaftere Untersuchung verdient.
Es ist nicht fair, die Begriffe "neurotisch" und "verzweifelt" zu verwechseln, da nicht alle verzweifelten Menschen neurotisch sind
und nicht alle Neurotiker unter Stress leiden.

Das Problem der Angst ist entscheidend und aufschlussreich, um das Leben der Seele in seiner Gesamtheit zu verstehen. Obwohl
ich nicht behaupte, alle Antworten zu haben, hoffe ich, dass die Psychoanalyse eine andere Perspektive bietet als die akademi sche
Medizin, die sich auf die anatomischen Wege des Leidens konzentriert. Dieser anatomische Ansatz ist zwar wertvoll, vernachlässigt
aber das tiefe psychologische Verständnis, das wir in der Psychoanalyse suchen.



Zuerst können wir über Stress sprechen, ohne den neurotischen Zustand zu berücksichtigen. Wir können zwischen realistischer
und neurotischer Angst unterscheiden. Die erste entsteht als rationale Reaktion auf eine äußere Gefahr, die mit dem
Überlebensinstinkt verbunden ist. Die Intensität kann jedoch je nach Wissen und Erfahrung des Einzelnen variieren. Obwohl es
zunächst angemessen erscheint, kann Distress in Wirklichkeit kontraproduktiv sein, da er das Handeln im Angesicht der Gefahr
lähmt.

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Entwicklung von Stress niemals angemessen ist. Obwohl es sich auf Gefahren vorbereitet, kann
zu viel davon die effektive Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Daher ist die beunruhigte Appronte vorteilhafter als die voll e
Entfaltung der Bedrängnis. Angst, Angst und Schrecken sind verwandte, aber unterschiedliche Konzepte, jedes mit seiner eigene n
Dynamik und seinen eigenen psychologischen Auswirkungen. Letztendlich dient Not als Warnzeichen, aber zu viel davon kann nach
hinten losgehen.

Was die Verwendung des Wortes "Angst" betrifft, so bezieht es sich normalerweise auf den subjektiven Zustand, der durch die
vollständige Entwicklung der Angst erzeugt wird, was ein komplexer Affekt ist. Dieser Affekt umfasst spezifische motorische
Innervationen, Körperempfindungen und eine Mischung aus Lust und Unlust.

Über diese körperlichen Manifestationen hinaus glauben wir, dass der Kern des Affekts in der Wiederholung einer
bedeutungsvollen Erfahrung liegt, die möglicherweise mit dem Geburtsakt verbunden ist. Diese erste Belastung hängt mit
Kurzatmigkeit und anderen intensiven Körperempfindungen zusammen, die durch die abrupte Unterbrechung der Blut- und
Sauerstoffversorgung verursacht werden.

Diese anfängliche Verbindung hat eine tiefe Veranlagung im menschlichen Organismus hinterlassen, die über Generationen
weitergegeben wird. Obwohl diese Theorie aus der Psychoanalyse stammt und spekulativ erscheinen mag, basiert sie sowohl auf
wissenschaftlichen Beobachtungen als auch auf populären Reflexionen, wie z. B. der Anekdote über Mekonium im Geburtswasser.



In der neurotischen Angst identifizieren wir verschiedene Formen der Manifestation, die neue Aspekte und Verbindungen
aufweisen. Erstens finden wir einen allgemeinen Zustand der Not, eine Art schwebende Angst, die sich an jeden flüchtigen
Gedanken klammert, das Urteilsvermögen verzerrt und katastrophale Interpretationen von Ereignissen fördert. Diese
"erwartungsvolle Angst" oder "ängstliche Erwartung" mag bei manchen Menschen ein Charakterzug sein, aber auf intensiven
Ebenen entspricht sie normalerweise einer bestimmten Neurose, die ich als "Angstneurose" bezeichnet habe.

Eine andere Form von neurotischem Stress ist enger an bestimmte Objekte oder Situationen gebunden und manifestiert sich als
Phobien. Diese Phobien sind vielfältig und können unter anderem Ängste vor dunklen, offenen Räumen, Tieren wie Katzen, Spinnen
oder Schlangen umfassen. Einige dieser Phobien wurzeln in der allgemeinen Wahrnehmung von Gefahr, während anderen eine
logische Erklärung für das betroffene Subjekt zu fehlen scheint.

Eine dritte Form neurotischer Belastung stellt ein Rätsel dar: den Verlust der Verbindung zwischen der erlebten Belastung und der
Bedrohung durch reale Gefahr. In Fällen von Hysterie kann zum Beispiel Stress auftreten, der hysterische Symptome begleitet o der
in emotionalen Momenten, in denen wir diese Art von Reaktion nicht erwarten würden. Darüber hinaus kann bei einigen
spontanen Anfällen von Stress der Symptomkomplex geteilt sein, wobei ein bestimmtes Symptom über dem allgemeinen
Stressgefühl hervorsticht.

1
Hergestellt von MatyBuda


Document information

Summarized whole book?
No
Which chapters are summarized?
25. vorlesung. die angst
Uploaded on
May 28, 2024
Number of pages
3
Written in
2023/2024
Type
Summary
$3.49

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