Entnazifizierung (S. 524) Parteien & Wahlen (S. 524f., 527, M5)
Kapitalismus verantwortlich für den Nationalsozialismus Zulassung politischer Parteien 10. Juni 1945
--> Kapitalismus Abschaffen, Kommunismus Aufbauen 14. Juli 1945: Antifa-Block (KPD, SPD, CDU, LPD) --> Einschränkung d. Parteien
Erwartung: Kontrolle über das Parteileben und Vorsprung
• Entfernung der Nazi-Elite • SPD gewinnt Zuwachs
• weiterführend alle oppositionellen (Gegner des Sozialismus) • KPD durch Nähe zur SMAD verhasst (Vgl. Z. 5-12, M5)
• personelle Neubesetzung: KPD/SED Mitglieder erhielten • Zwangsvereinigung KPD & SPD --> SED (22. April 1946)
freigewordene Schlüsselpositionen • Anfang 1947 freie Wahlen: SED mit nur 19,8%
• Ende 1947 Einführung der Einheitsliste --> Einschränkung der Wahlen
• Einbeziehung der Masseorganisationen in den Antifa-Block
Sicherung und Aufbau der Vormachstellung
Verfassungsschema der DDR (S. 528, M8)
Die SED als „Partei neuen Typus“ (M7), (S. 527, M6)
• Vorbild Marxismus-Leninismus --> Erziehung der Partei Mitglieder in
diese Richtung & Rolle als Vorhut der Arbeiterklasse (Z. 29-44, M7)
• Grundsatz: demokratischer Zentralismus (Z. 45-54, M7)
• Parteibeschlüsse haben für alle Organe Geltung (Z. 31ff., M6)
• keine unterschiedliche Meinung in der Partei (Z. 55f., M7)
• „Klassenwachsamkeit“ (Z. 59-64, M7)
• Unterstützung der KPdSU (Z. 65-71, M7)
Gründung der DDR (S. 525f, 528 M7)
durch Volkskongressbewegungen (3 Volkskongresse)
Vorwand: „Wille des deutschen Volkes“ für Frieden, Demokratie und Einheit (Vgl. M7)
Wahl der Volkskammer --> Ausarbeitung einer Verfassung (mit Grundrechten, &
Gewalteneinheit beim Parlament --> Verfassungswirklichkeit sieht anders aus)
SED nutze sie zur Einbindung von Parteien, Massenorganisationen, Einzelpersonen &
Durchsetzung politischer Vorstellungen.