Geschichte Klausur: 27.05
DE 1918/19: Wer setzt sich im Machtkampf um die Republik durch?
Novemberrevolution 1918: Deutsche Soldaten meutern
=>Kaiser Wilhelm 2 dankt ab
=> Übergangsregierung Friedrich Ebert (Sozialdemokrat)
USPD (Spartakus, später KPD)
• wollen Räterepublik nach sowjet. Muster (ohne Gewaltenteilung, mit Kommunismus =>
Verstaatlichung der Industrie)
• Karl Liebknecht ruf Räterepublik am Berliner Staatsschloss aus (9.Nov.)
• Spartakusaufstand soll Wahl zur Nationalversammlung mit Gewalt verhindern
MSPD (später SPD)
• Philip Scheidemann ruft parlamentarische Republik aus (Fenster des Reichstags, 9.Nov.) gewaltsame
• Anführer der MSPD: Friedrich Ebert ruft auf zur Wahl der Nationalversammlung Niederschlagung des
Aufstandes, Ermordung
• hat keine eigenen Truppen von Rosa Luxemburg &
Karl Liebkencht
=>Zweckbündnis mit Konservativen
Konservative (ehem. kaiserliche Armee/Verwaltung)
• lehnen Demokratie ab => wollen Monarchie
• Dolchstoßlegende militärische Führung will ihr Versagen im Krieg verschleiern und schließt die
Schuld an Niederlage den Sozialdemokraten zu
• haben Angst vor Verstaatlichung ihrer Landgüter & Fabriken
• Unterhalten Freikorps (Privatarmeen)
Langfristige Folgen:
• Dauerhafte Spaltung des Linken Lagers
• KPD hasst SPD mehr als Konservative
• später halten KPD& SPD nicht gegen Nazis zusammen
Weimarer Reichsverfassung:
vertritt das Reich
Reichskanzler & Reichspräsident völkerrechtlich
-minister ernennen/ (mind. 35 Jahre alt)
entlassen Oberbefehl über ges.
Wehrmacht des
Reiches
Notverordn.
erlassen
vertrauen au ösen Militär bei Reichsgericht
kann Grundrechte Wahl
Unruhen außer Kraft setzen alle 7
einsetzen (Drohung) Jahre
Reichstag Reichsrat
Reichsgesetze Einspruch
Wahl alle
4 Jahre Volksentscheide Landesregierung
Männer und Frauen über 20 Jahre
fl
, Stärken und Schwächen der Weimarer Verfassung
Schwächen
• Reichspräsident hat zu starke Machtbefugnisse
• Oberbefehlshaber des Militärs
• !Artikel 48!
• Reichspräsident kann bei Störung der ö entlichen Sicherheit Grundrechte außer Kraft
setzen, Militär bei Unruhen einsetzen, Notverordnungen mit Kraft von Gesetzen erlassen
• !Artikel 25!
• Reichspräsident kann Reichstag au ösen; nach 60 Tagen gibt es Neuwahlen
• Reichspräsident setzt Reichsregierung ein
Chancen
• erstmals Grundrechte, z.B Schutz vor willkürlicher Verhaftung, Unverletzlichkeit der Wohnung,
Versammlungs-, Meinungs-, Pressefreiheit
• erstmals Frauenwahlrecht
• direkte Demokratie mit Volksentscheide über Gesetze
• Volk wählt Reichspräsidenten
• Abscha ung der Adelsprivilegien (Vorrechten)
• Wirtschaftsleben nach Grundsätzen der Gerechtigkeit & Gewährleistung eines
menschenwürdigen Daseins für alle
• Arbeitgeber & Arbeitnehmer Organisationen (z.B Gewerkschaften, Betriebsräte) werden
anerkannt
Versailler Vertrag & seine Folgen
• deutsche Kriegsschuld
• Gebietsabtretung
• Reparationen Geld/Waren
• Verlust Kolonien
• Reduzierung Reichwehr/ Rüstung
Philip Scheidemann, SPD
• sieht DE ungerecht behandelt
• Vertrag sei „Hexenkammer“
• Wessen Hand ihn unterschreibe, die werde verdorren (tatsächlich wird SPD deswegen als
Verräter beschimpft)
• Vertrag nicht im Einklang von 14 Punkten von US Präsident Wilson (Entwurf für neue
Friedensordnungen Europa: Mit Demokratie, Freiheit, Selbstbestimmungsrecht der Völker)
John Maynard Keynes, Ökonom GB
• beklagt Probleme Europas nach Krieg: Zerstörungen, Armut, Arbeitslosigkeit
• Vertrag trägt nicht zur Lsg. der wirtschaftlichen Probleme bei
• statt des Vertrags sollen Europäer und die USA wirtschaftliche Hilfsprogramme au egen (sonst
weiter Hass&Spaltung)
David Lloyd George, GB
• warnt vor einen unfairen Vertrag, andernfalls könnte DE sich ungerecht behandelt fühlen & ein
neuen Krieg drohen
• man kann DE zwar entmilitarisieren, aber aufgrund seiner hochquali zierten Köpfe, Facharbeiter
und der Lage Mitte Europas kann es sehr schnell wieder einsteigen
• Problem, das jetzt Deutsche in abgetretenen Gebieten unter der Herrschaft anderer Völker
stehen
ff fl ff fi fl
DE 1918/19: Wer setzt sich im Machtkampf um die Republik durch?
Novemberrevolution 1918: Deutsche Soldaten meutern
=>Kaiser Wilhelm 2 dankt ab
=> Übergangsregierung Friedrich Ebert (Sozialdemokrat)
USPD (Spartakus, später KPD)
• wollen Räterepublik nach sowjet. Muster (ohne Gewaltenteilung, mit Kommunismus =>
Verstaatlichung der Industrie)
• Karl Liebknecht ruf Räterepublik am Berliner Staatsschloss aus (9.Nov.)
• Spartakusaufstand soll Wahl zur Nationalversammlung mit Gewalt verhindern
MSPD (später SPD)
• Philip Scheidemann ruft parlamentarische Republik aus (Fenster des Reichstags, 9.Nov.) gewaltsame
• Anführer der MSPD: Friedrich Ebert ruft auf zur Wahl der Nationalversammlung Niederschlagung des
Aufstandes, Ermordung
• hat keine eigenen Truppen von Rosa Luxemburg &
Karl Liebkencht
=>Zweckbündnis mit Konservativen
Konservative (ehem. kaiserliche Armee/Verwaltung)
• lehnen Demokratie ab => wollen Monarchie
• Dolchstoßlegende militärische Führung will ihr Versagen im Krieg verschleiern und schließt die
Schuld an Niederlage den Sozialdemokraten zu
• haben Angst vor Verstaatlichung ihrer Landgüter & Fabriken
• Unterhalten Freikorps (Privatarmeen)
Langfristige Folgen:
• Dauerhafte Spaltung des Linken Lagers
• KPD hasst SPD mehr als Konservative
• später halten KPD& SPD nicht gegen Nazis zusammen
Weimarer Reichsverfassung:
vertritt das Reich
Reichskanzler & Reichspräsident völkerrechtlich
-minister ernennen/ (mind. 35 Jahre alt)
entlassen Oberbefehl über ges.
Wehrmacht des
Reiches
Notverordn.
erlassen
vertrauen au ösen Militär bei Reichsgericht
kann Grundrechte Wahl
Unruhen außer Kraft setzen alle 7
einsetzen (Drohung) Jahre
Reichstag Reichsrat
Reichsgesetze Einspruch
Wahl alle
4 Jahre Volksentscheide Landesregierung
Männer und Frauen über 20 Jahre
fl
, Stärken und Schwächen der Weimarer Verfassung
Schwächen
• Reichspräsident hat zu starke Machtbefugnisse
• Oberbefehlshaber des Militärs
• !Artikel 48!
• Reichspräsident kann bei Störung der ö entlichen Sicherheit Grundrechte außer Kraft
setzen, Militär bei Unruhen einsetzen, Notverordnungen mit Kraft von Gesetzen erlassen
• !Artikel 25!
• Reichspräsident kann Reichstag au ösen; nach 60 Tagen gibt es Neuwahlen
• Reichspräsident setzt Reichsregierung ein
Chancen
• erstmals Grundrechte, z.B Schutz vor willkürlicher Verhaftung, Unverletzlichkeit der Wohnung,
Versammlungs-, Meinungs-, Pressefreiheit
• erstmals Frauenwahlrecht
• direkte Demokratie mit Volksentscheide über Gesetze
• Volk wählt Reichspräsidenten
• Abscha ung der Adelsprivilegien (Vorrechten)
• Wirtschaftsleben nach Grundsätzen der Gerechtigkeit & Gewährleistung eines
menschenwürdigen Daseins für alle
• Arbeitgeber & Arbeitnehmer Organisationen (z.B Gewerkschaften, Betriebsräte) werden
anerkannt
Versailler Vertrag & seine Folgen
• deutsche Kriegsschuld
• Gebietsabtretung
• Reparationen Geld/Waren
• Verlust Kolonien
• Reduzierung Reichwehr/ Rüstung
Philip Scheidemann, SPD
• sieht DE ungerecht behandelt
• Vertrag sei „Hexenkammer“
• Wessen Hand ihn unterschreibe, die werde verdorren (tatsächlich wird SPD deswegen als
Verräter beschimpft)
• Vertrag nicht im Einklang von 14 Punkten von US Präsident Wilson (Entwurf für neue
Friedensordnungen Europa: Mit Demokratie, Freiheit, Selbstbestimmungsrecht der Völker)
John Maynard Keynes, Ökonom GB
• beklagt Probleme Europas nach Krieg: Zerstörungen, Armut, Arbeitslosigkeit
• Vertrag trägt nicht zur Lsg. der wirtschaftlichen Probleme bei
• statt des Vertrags sollen Europäer und die USA wirtschaftliche Hilfsprogramme au egen (sonst
weiter Hass&Spaltung)
David Lloyd George, GB
• warnt vor einen unfairen Vertrag, andernfalls könnte DE sich ungerecht behandelt fühlen & ein
neuen Krieg drohen
• man kann DE zwar entmilitarisieren, aber aufgrund seiner hochquali zierten Köpfe, Facharbeiter
und der Lage Mitte Europas kann es sehr schnell wieder einsteigen
• Problem, das jetzt Deutsche in abgetretenen Gebieten unter der Herrschaft anderer Völker
stehen
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