GUK – Intimität und Sexualität
Das Gesundheitsverhalten beider Geschlechter bzgl. der Krankheitsanfälligkeit
und des Krankheitsverhalten erklären können?
Männer und Frauen zeigen Unterschiede bezüglich Krankheits- und
Gesundheitsverhalten.
Krankheitsanfälligkeit:
Frauen:
mehr Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates
leiden häufiger an Adipositas, Blutarmut und Venenerkrankungen
klagen häufiger über nervöse Beschwerden wie Angstzustände,
Depressionen, Migräne, Schlafstörungen
Männer:
mehr zu Stress- und Rhythmuskrankheiten: Herzinfarkt, Lungenkrebs, Suizid
Unfälle sind häufiger die Todesursache
Statistiken zeigen, dass die Lebenserwartung bei Frauen höher ist als bei Männern
(Frauen ca. 83 – 85 Jahre; Männer ca. 72 – 75 Jahre)
Krankheitsverhalten:
Frauen sind gefühlsoffener und leidensfähiger als Männer
Frauen nehmen Beschwerden bewusster war – sie klagen häufiger über
Beschwerden und greifen mehr zur Tablette
Männer versuchen gesundheitliche Störungen kleiner darzustellen als sie
sind, zu verleugnen oder zu überspielen
Gesundheitsverhalten:
Männer sind seltener in Gesundheitskursen anzutreffen als Frauen
bei Männern ist das Risikoverhalten stärker ausgeprägt als bei Frauen
Frauen sind eher geneigt, theoretische Gesundheitskonzepte in die Praxis
umzusetzen und auf das Gesundheitsverhalten anderer einwirken.
Die Wichtigkeit der Gesundheitsvorsorge begründen können und Beispiele
nennen können?
Die Gesundheitsvorsorge dient der Früherkennung von Krankheiten!
Frau
Mammographie (ab 40 Jahren)
Gynäkologische Untersuchungen
Brust abtasten
Koloskopie (ab 50 Jahre)
Mann
Prostata Untersuchungen (ab 50 Jahre)
Hoden abtasten
Koloskopie (ab 40 Jahre)
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Beschreibe die Wichtigkeit im Umgang mit der eigenen Sexualität?
Das Umgehen mit der eigenen Sexualität ist die Voraussetzung für die Akzeptanz
der fremden Geschlechtlichkeit (Pflege anders geschlechtlicher Patienten,
Schamgefühl respektieren)
Gynäkologische Schmerzen kennen und die Dysmenorrhoe und das PMS
beschreiben können und deren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Schmerzen in der Gynäkologie sind nach Blutungen und Fluor (unblutender
Sekretabgang aus dem weiblichen Genitale) die dritthäufigste Klage der Frauen.
Schmerzen können bedingt sein:
Mechanisch:
Tumore
Entzündungen
Zysten
Spirale
Chemisch:
Medikamente (Antibiotika)
entzündlicher Fluor
Kosmetika (Sprays, Seife)
Psychogen:
Erwartungsängste vor der Menstruation
Geburt
Stress
Dyspareunie (schmerzlicher Geschlechtsverkehr)
Dysmenorrhoe
= sehr schmerzhafte Menstruation zu Beginn und in der Mitte
Symptome:
kolikartige Unterbauchschmerzen
Kreuzschmerzen
Übelkeit
Leistungsabfall
migräneartige Kopfschmerzen
Prämenstruelles Syndrom
Ursachen:
organische Veränderungen (Rückwärtsneigung der Gebärmutter (Retroflexio),
kleinerer Uterus)
psychische Ursachen (mögliche Verneinung der Weiblichkeit, unerfüllter
Kinderwunsch)
Zervixstenose (Verengung des inneren Muttermundes) nach operativen
Eingriffen
Behandlungsmöglichkeiten:
krampflösende Medikamente
Hormongabe durch die Pille
Wärmetherapie
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