Lernübersicht: Kosten- und Leistungsrechnung – Grundlagen
1. Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung
1.1 Was ist die Kosten- und Leistungsrechnung?
Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist ein Teil des betrieblichen Rechnungswesens. Sie erfasst und
analysiert die Kosten und Leistungen, die durch die betriebliche Tätigkeit entstehen.
Sie beantwortet unter anderem folgende Fragen:
Welche Kosten entstehen im Unternehmen?
Wofür entstehen diese Kosten?
Wo entstehen die Kosten?
Welche Leistungen werden erbracht?
Arbeitet das Unternehmen wirtschaftlich?
Wie können Kosten gesenkt und Prozesse verbessert werden?
Beispiel aus dem Gesundheitswesen:
Ein Krankenhaus möchte wissen, welche Kosten für die Versorgung von Patienten auf einer Station entstehen.
1.2 Ziele der Koten- und Leistungsrechnung
Die KLR verfolgt mehrere Ziele:
Kostenermittlung:
- ermitteln, welche Kosten entstanden sind
Kostenkontrolle:
- prüfen, ob die tatsächlichen Kosten im geplanten Rahmen liegen
Kalkulation:
- Kosten für Produkte oder Dienstleistungen berechnen
Wirtschaftlichkeitskontrolle:
- prüfen, ob Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden
Entscheidungsgrundlage:
- Geschäftsführung bei Entscheidungen unterstützen
Preiskalkulation:
- ermitteln, welche Preise oder Entgelte zur Kostendeckung erforderlich sind
1.3 Bedeutung im Gesundheitswesen
Auch Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und andere Gesundheitseinrichtungen müssen ihre
Ressourcen wirtschaftlich einsetzen.
Beispiele:
Wie hoch sind die Kosten einer bestimmten Behandlung?
Wie viel kostet ein belegter Pflegetag?
Welche Kosten entstehen durch die Reinigung einer Station?
Wie hoch sind die Personalkosten einer Abteilung?
Lohnt sich die Anscha ung eines neuen medizinischen Geräts?
Die KLR unterstützt die Planung und Kontrolle. Sie ersetzt jedoch keine medizinische oder pflegerische
Entscheidung über die notwendige Versorgung.
, 1.4 Abgrenzung zur Finanzbuchhaltung
Die Finanzbuchhaltung und die KLR gehören beide zum Rechnungswesen, haben aber unterschiedliche
Aufgaben.
Finanzbuchhaltung (FiBu):
erfasst Geschäftsvorfälle nach gesetzlichen Vorschriften
dient unter anderem der Erstellung des Jahresabschlusses
ermittelt den Unternehmenserfolg durch Gewinn- und Verlustrechnung
Kosten- und Leistungsrechnung (KLR):
betrachtet die betrieblichen Kosten und Leistungen
dient vor allem der internen Planung und Kontrolle
hilft dabei, Kosten verursachungsgerecht zuzuordnen
Die Finanzbuchhaltung zeigt den Unternehmenserfolg nach den Regeln der Buchführung. Die KLR untersucht
die Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Tätigkeit.
2. Grundbegri e des Rechnungswesens
2.1 Auszahlung und Einzahlung
Auszahlung:
Zahlungsmittel verlassen das Unternehmen, beispielsweise durch eine Überweisung oder Barzahlung
Einzahlung:
Zahlungsmittel fließen dem Unternehmen zu, beispielsweise durch eine Kundenzahlung
Beispiele:
Krankenhaus bezahlt eine Rechnung für Büromaterial: Auszahlung
Patient bezahlt eine Rechnung direkt: Einzahlung
2.2 Ausgabe und Einnahme
Ausgabe:
Geldwert der bescha ten Güter und Dienstleistungen erhöht sich beziehungsweise das Geldvermögen
nimmt ab
Einnahme:
Geldwert der verkauften Güter und Dienstleistungen erhöht sich beziehungsweise das Geldvermögen
nimmt zu
Ausgaben und Einnahmen beziehen sich auf das Geldvermögen und sind nicht immer mit sofortigen
Zahlungen verbunden.
Beispiel:
Krankenhaus kauft medizinisches Material auf Rechnung: Ausgabe, aber noch keine Auszahlung
Einrichtung stellt eine Rechnung an einen Kunden: Einnahme, aber noch keine Einzahlung
1. Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung
1.1 Was ist die Kosten- und Leistungsrechnung?
Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist ein Teil des betrieblichen Rechnungswesens. Sie erfasst und
analysiert die Kosten und Leistungen, die durch die betriebliche Tätigkeit entstehen.
Sie beantwortet unter anderem folgende Fragen:
Welche Kosten entstehen im Unternehmen?
Wofür entstehen diese Kosten?
Wo entstehen die Kosten?
Welche Leistungen werden erbracht?
Arbeitet das Unternehmen wirtschaftlich?
Wie können Kosten gesenkt und Prozesse verbessert werden?
Beispiel aus dem Gesundheitswesen:
Ein Krankenhaus möchte wissen, welche Kosten für die Versorgung von Patienten auf einer Station entstehen.
1.2 Ziele der Koten- und Leistungsrechnung
Die KLR verfolgt mehrere Ziele:
Kostenermittlung:
- ermitteln, welche Kosten entstanden sind
Kostenkontrolle:
- prüfen, ob die tatsächlichen Kosten im geplanten Rahmen liegen
Kalkulation:
- Kosten für Produkte oder Dienstleistungen berechnen
Wirtschaftlichkeitskontrolle:
- prüfen, ob Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden
Entscheidungsgrundlage:
- Geschäftsführung bei Entscheidungen unterstützen
Preiskalkulation:
- ermitteln, welche Preise oder Entgelte zur Kostendeckung erforderlich sind
1.3 Bedeutung im Gesundheitswesen
Auch Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und andere Gesundheitseinrichtungen müssen ihre
Ressourcen wirtschaftlich einsetzen.
Beispiele:
Wie hoch sind die Kosten einer bestimmten Behandlung?
Wie viel kostet ein belegter Pflegetag?
Welche Kosten entstehen durch die Reinigung einer Station?
Wie hoch sind die Personalkosten einer Abteilung?
Lohnt sich die Anscha ung eines neuen medizinischen Geräts?
Die KLR unterstützt die Planung und Kontrolle. Sie ersetzt jedoch keine medizinische oder pflegerische
Entscheidung über die notwendige Versorgung.
, 1.4 Abgrenzung zur Finanzbuchhaltung
Die Finanzbuchhaltung und die KLR gehören beide zum Rechnungswesen, haben aber unterschiedliche
Aufgaben.
Finanzbuchhaltung (FiBu):
erfasst Geschäftsvorfälle nach gesetzlichen Vorschriften
dient unter anderem der Erstellung des Jahresabschlusses
ermittelt den Unternehmenserfolg durch Gewinn- und Verlustrechnung
Kosten- und Leistungsrechnung (KLR):
betrachtet die betrieblichen Kosten und Leistungen
dient vor allem der internen Planung und Kontrolle
hilft dabei, Kosten verursachungsgerecht zuzuordnen
Die Finanzbuchhaltung zeigt den Unternehmenserfolg nach den Regeln der Buchführung. Die KLR untersucht
die Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Tätigkeit.
2. Grundbegri e des Rechnungswesens
2.1 Auszahlung und Einzahlung
Auszahlung:
Zahlungsmittel verlassen das Unternehmen, beispielsweise durch eine Überweisung oder Barzahlung
Einzahlung:
Zahlungsmittel fließen dem Unternehmen zu, beispielsweise durch eine Kundenzahlung
Beispiele:
Krankenhaus bezahlt eine Rechnung für Büromaterial: Auszahlung
Patient bezahlt eine Rechnung direkt: Einzahlung
2.2 Ausgabe und Einnahme
Ausgabe:
Geldwert der bescha ten Güter und Dienstleistungen erhöht sich beziehungsweise das Geldvermögen
nimmt ab
Einnahme:
Geldwert der verkauften Güter und Dienstleistungen erhöht sich beziehungsweise das Geldvermögen
nimmt zu
Ausgaben und Einnahmen beziehen sich auf das Geldvermögen und sind nicht immer mit sofortigen
Zahlungen verbunden.
Beispiel:
Krankenhaus kauft medizinisches Material auf Rechnung: Ausgabe, aber noch keine Auszahlung
Einrichtung stellt eine Rechnung an einen Kunden: Einnahme, aber noch keine Einzahlung