Lernübersicht: Grundlagen der Volkswirtschaft
1. Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (VWL)
1.1 Was ist Volkswirtschaftslehre?
Die Volkswirtschaftslehre (VWL) beschäftigt sich damit, wie Menschen, Unternehmen und der Staat mit
knappen Ressourcen umgehen und wirtschaftliche Entscheidungen tre en.
Da nicht alle Bedürfnisse gleichzeitig erfüllt werden können, muss entschieden werden, welche Güter und
Dienstleistungen produziert, angeboten und nachgefragt werden.
Beispiel aus dem Gesundheitswesen:
Ein Krankenhaus hat nur eine begrenzte Anzahl an Pflegekräften, Betten und finanziellen Mitteln.
Es muss entscheiden, wie diese Ressourcen möglichst sinnvoll eingesetzt werden.
1.2 Ziele der VWL
Die VWL untersucht unter anderem:
Wie entstehen Preise?
Wie funktionieren Angebot und Nachfrage?
Warum entstehen Arbeitslosigkeit und Inflation?
Wie kann Wirtschaftswachstum erreicht werden?
Wie werden knappe Ressourcen verteilt?
Welche Aufgaben hat der Staat in der Wirtschaft?
2. Produktionsfaktoren
2.1 Was sind Produktionsfaktoren?
Produktionsfaktoren sind Ressourcen, die zur Herstellung von Gütern oder zur Erbringung von
Dienstleistungen benötigt werden.
2.2 Klassische Produktionsfaktoren
Arbeit
Menschliche Arbeitsleistung.
z.B. Ärzte, Pflegekräfte, Verwaltungspersonal
Boden
natürliche Ressourcen und Grundstücke.
z.B. Grundstück eines Krankenhauses, natürliche Rohsto e
Kapital
produzierte Produktionsmittel, die für weitere Leistungen eingesetzt werden
z.B. Gebäude, medizinische Geräte und Computer
, 2.3 Erweiterte Einteilung nach der Betriebswirtschaftslehre
In der BWL werden häufig folgende betriebliche Produktionsfaktoren unterschieden:
Ausführende Arbeit: Tätigkeiten, die unmittelbar zur Leistungserstellung beitragen.
Betriebsmittel: Gebäude, Maschinen und Geräte.
Werksto e: Roh-, Hilfs- und Betriebssto e.
Dispositive Arbeit: Planung, Organisation, Leitung und Kontrolle.
Beispiel Krankenhaus:
Produktionsfaktor Beispiel
ausführende Arbeit Pflege einer Patientin
Betriebsmittel Röntgengerät
Werksto e Medikamente und Verbandsmaterial
dispositive Arbeit Dienstplanung und Budgetplanung
3. Wirtschaftskreislauf
3.1 Was ist ein Wirtschaftskreislauf?
Der Wirtschaftskreislauf zeigt, wie Geld, Güter und Dienstleistungen zwischen den verschiedenen Akteuren
einer Volkswirtschaft fließen.
3.2 Einfacher Wirtschaftskreislauf
Im einfachen Wirtschaftskreislauf gibt es zwei Gruppen:
Private Haushalte: Stellen Unternehmen Arbeitskraft zur Verfügung und erhalten dafür Einkommen.
Unternehmen: Produzieren Güter und Dienstleistungen und zahlen Einkommen an die Haushalte.
Private Haushalte
konsumieren Güter und Dienstleistungen
Arbeitskraft ↔ Einkommen
Güter ↔ Konsumausgaben
Unternehmen
produzieren Güter und Dienstleistungen
Es gibt zwei Arten von Strömen:
Güterstrom: Arbeitsleistungen, Güter und Dienstleistungen
Geldstrom: Löhne, Einkommen und Ausgaben
Beide Ströme verlaufen in entgegengesetzte Richtungen.
3.3 Erweiterter Wirtschaftskreislauf
In der Realität sind weitere Akteure beteiligt:
Staat: erhebt Steuern, zahlt Sozialleistungen und stellt ö entliche Leistungen bereit
Banken: Nehmen Ersparnisse an und vergeben Kredite
Ausland: Unternehmen importieren und exportieren Waren und Dienstleistungen
Beispiel aus dem Gesundheitswesen:
Versicherte zahlen Beiträge zur Krankenversicherung.
Die Krankenkassen finanzieren im Rahmen der gesetzlichen Regelungen medizinische Leistungen.
Krankenhäuser erhalten Vergütungen für erbrachte Behandlungen.
1. Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (VWL)
1.1 Was ist Volkswirtschaftslehre?
Die Volkswirtschaftslehre (VWL) beschäftigt sich damit, wie Menschen, Unternehmen und der Staat mit
knappen Ressourcen umgehen und wirtschaftliche Entscheidungen tre en.
Da nicht alle Bedürfnisse gleichzeitig erfüllt werden können, muss entschieden werden, welche Güter und
Dienstleistungen produziert, angeboten und nachgefragt werden.
Beispiel aus dem Gesundheitswesen:
Ein Krankenhaus hat nur eine begrenzte Anzahl an Pflegekräften, Betten und finanziellen Mitteln.
Es muss entscheiden, wie diese Ressourcen möglichst sinnvoll eingesetzt werden.
1.2 Ziele der VWL
Die VWL untersucht unter anderem:
Wie entstehen Preise?
Wie funktionieren Angebot und Nachfrage?
Warum entstehen Arbeitslosigkeit und Inflation?
Wie kann Wirtschaftswachstum erreicht werden?
Wie werden knappe Ressourcen verteilt?
Welche Aufgaben hat der Staat in der Wirtschaft?
2. Produktionsfaktoren
2.1 Was sind Produktionsfaktoren?
Produktionsfaktoren sind Ressourcen, die zur Herstellung von Gütern oder zur Erbringung von
Dienstleistungen benötigt werden.
2.2 Klassische Produktionsfaktoren
Arbeit
Menschliche Arbeitsleistung.
z.B. Ärzte, Pflegekräfte, Verwaltungspersonal
Boden
natürliche Ressourcen und Grundstücke.
z.B. Grundstück eines Krankenhauses, natürliche Rohsto e
Kapital
produzierte Produktionsmittel, die für weitere Leistungen eingesetzt werden
z.B. Gebäude, medizinische Geräte und Computer
, 2.3 Erweiterte Einteilung nach der Betriebswirtschaftslehre
In der BWL werden häufig folgende betriebliche Produktionsfaktoren unterschieden:
Ausführende Arbeit: Tätigkeiten, die unmittelbar zur Leistungserstellung beitragen.
Betriebsmittel: Gebäude, Maschinen und Geräte.
Werksto e: Roh-, Hilfs- und Betriebssto e.
Dispositive Arbeit: Planung, Organisation, Leitung und Kontrolle.
Beispiel Krankenhaus:
Produktionsfaktor Beispiel
ausführende Arbeit Pflege einer Patientin
Betriebsmittel Röntgengerät
Werksto e Medikamente und Verbandsmaterial
dispositive Arbeit Dienstplanung und Budgetplanung
3. Wirtschaftskreislauf
3.1 Was ist ein Wirtschaftskreislauf?
Der Wirtschaftskreislauf zeigt, wie Geld, Güter und Dienstleistungen zwischen den verschiedenen Akteuren
einer Volkswirtschaft fließen.
3.2 Einfacher Wirtschaftskreislauf
Im einfachen Wirtschaftskreislauf gibt es zwei Gruppen:
Private Haushalte: Stellen Unternehmen Arbeitskraft zur Verfügung und erhalten dafür Einkommen.
Unternehmen: Produzieren Güter und Dienstleistungen und zahlen Einkommen an die Haushalte.
Private Haushalte
konsumieren Güter und Dienstleistungen
Arbeitskraft ↔ Einkommen
Güter ↔ Konsumausgaben
Unternehmen
produzieren Güter und Dienstleistungen
Es gibt zwei Arten von Strömen:
Güterstrom: Arbeitsleistungen, Güter und Dienstleistungen
Geldstrom: Löhne, Einkommen und Ausgaben
Beide Ströme verlaufen in entgegengesetzte Richtungen.
3.3 Erweiterter Wirtschaftskreislauf
In der Realität sind weitere Akteure beteiligt:
Staat: erhebt Steuern, zahlt Sozialleistungen und stellt ö entliche Leistungen bereit
Banken: Nehmen Ersparnisse an und vergeben Kredite
Ausland: Unternehmen importieren und exportieren Waren und Dienstleistungen
Beispiel aus dem Gesundheitswesen:
Versicherte zahlen Beiträge zur Krankenversicherung.
Die Krankenkassen finanzieren im Rahmen der gesetzlichen Regelungen medizinische Leistungen.
Krankenhäuser erhalten Vergütungen für erbrachte Behandlungen.