Lernübersicht: Geschäftsprozesse und betriebliche Abläufe
1. Grundlagen der Geschäftsprozesse
1.1 Definition Geschäftsprozess
Ein Geschäftsprozess ist eine zusammenhängende Folge von Tätigkeiten, die ein bestimmtes Ziel verfolgt und
ein Ergebnis für einen internen oder externen Kunden liefert.
Beispiele aus dem Gesundheitswesen:
Aufnahme eines Patienten im Krankenhaus
Bearbeitung einer Rechnung
Bestellung von Medikamenten und medizinischem Material
Abrechnung von Krankenhausleistungen
Einstellung neuer Mitarbeitender
Ein Geschäftsprozess besteht aus mehreren einzelnen Arbeitsschritten, die miteinander verbunden sind.
1.2 Definition betriebliche Abläufe
Betriebliche Abläufe beschreiben, wie Aufgaben innerhalb eines Unternehmens durchgeführt werden. Sie
legen fest, welche Arbeitsschritte in welcher Reihenfolge stattfinden.
Beispiel:
Bei einer Patientenaufnahme werden zunächst die persönlichen Daten erfasst, anschließend die
Versicherungsdaten geprüft und danach die Aufnahme im System abgeschlossen.
1.3 Merkmale eines Geschäftsprozesses
Ein Geschäftsprozess:
verfolgt ein bestimmtes Ziel
besteht aus mehreren zusammenhängenden Tätigkeiten
benötigt Ressourcen wie Personal, Zeit, Geld und Informationen
hat einen Anfang und ein Ende
erzeugt ein Ergebnis
kann überprüft und verbessert werden
1.4 Input, Verarbeitung und Output
Jeder Geschäftsprozess lässt sich grundsätzlich in drei Bestandteile gliedern.
Input – Eingabe
benötigte Informationen, Materialien oder Ressourcen
Beispiel:
Patientendaten und Versicherungsnachweis
Verarbeitung
die eigentlichen Arbeitsschritte
Beispiel:
Daten erfassen und Versicherung prüfen
Output – Ergebnis
das fertige Arbeitsergebnis
Beispiel:
vollständig angelegter Aufnahmefall
Input wird verarbeitet und führt zu einem Output.
, 1.5 Interne und externe Kunden
Ein Prozess liefert ein Ergebnis für einen Kunden.
Dabei unterscheidet man:
Interne Kunden: Personen oder Abteilungen innerhalb des Unternehmens, die ein Arbeitsergebnis
benötigen.
Externe Kunden: Personen oder Organisationen außerhalb des Unternehmens, beispielsweise
Patienten, Versicherte oder Geschäftspartner.
Beispiel:
Die Patientenaufnahme liefert Daten an die Abrechnung.
Die Abrechnung ist in diesem Zusammenhang ein interner Kunde der Patientenaufnahme.
2. Arten von Geschäftsprozessen
2.1 Kernprozesse
Kernprozesse erbringen die eigentliche Leistung eines Unternehmens und tragen unmittelbar zur Erfüllung
seines Hauptzwecks bei.
Beispiele im Gesundheitswesen:
medizinische Behandlung von Patienten
Pflege und Betreuung
Durchführung von Untersuchungen
Versorgung mit medizinischen Leistungen
2.2 Unterstützungsprozesse
Unterstützungsprozesse ermöglichen die Durchführung der Kernprozesse. Sie sind notwendig, erbringen aber
nicht selbst die eigentliche Hauptleistung.
Beispiele:
Personalverwaltung
Einkauf und Lagerwirtschaft
IT-Support
Gebäudereinigung
Buchhaltung und Lohnabrechnung
2.3 Führungsprozesse
Führungsprozesse dienen der Planung, Steuerung und Kontrolle eines Unternehmens.
Beispiele:
Unternehmensplanung
Festlegung von Unternehmenszielen
Personalbedarfsplanung
Qualitätsmanagement
Budgetplanung und Wirtschaftlichkeitskontrolle
1. Grundlagen der Geschäftsprozesse
1.1 Definition Geschäftsprozess
Ein Geschäftsprozess ist eine zusammenhängende Folge von Tätigkeiten, die ein bestimmtes Ziel verfolgt und
ein Ergebnis für einen internen oder externen Kunden liefert.
Beispiele aus dem Gesundheitswesen:
Aufnahme eines Patienten im Krankenhaus
Bearbeitung einer Rechnung
Bestellung von Medikamenten und medizinischem Material
Abrechnung von Krankenhausleistungen
Einstellung neuer Mitarbeitender
Ein Geschäftsprozess besteht aus mehreren einzelnen Arbeitsschritten, die miteinander verbunden sind.
1.2 Definition betriebliche Abläufe
Betriebliche Abläufe beschreiben, wie Aufgaben innerhalb eines Unternehmens durchgeführt werden. Sie
legen fest, welche Arbeitsschritte in welcher Reihenfolge stattfinden.
Beispiel:
Bei einer Patientenaufnahme werden zunächst die persönlichen Daten erfasst, anschließend die
Versicherungsdaten geprüft und danach die Aufnahme im System abgeschlossen.
1.3 Merkmale eines Geschäftsprozesses
Ein Geschäftsprozess:
verfolgt ein bestimmtes Ziel
besteht aus mehreren zusammenhängenden Tätigkeiten
benötigt Ressourcen wie Personal, Zeit, Geld und Informationen
hat einen Anfang und ein Ende
erzeugt ein Ergebnis
kann überprüft und verbessert werden
1.4 Input, Verarbeitung und Output
Jeder Geschäftsprozess lässt sich grundsätzlich in drei Bestandteile gliedern.
Input – Eingabe
benötigte Informationen, Materialien oder Ressourcen
Beispiel:
Patientendaten und Versicherungsnachweis
Verarbeitung
die eigentlichen Arbeitsschritte
Beispiel:
Daten erfassen und Versicherung prüfen
Output – Ergebnis
das fertige Arbeitsergebnis
Beispiel:
vollständig angelegter Aufnahmefall
Input wird verarbeitet und führt zu einem Output.
, 1.5 Interne und externe Kunden
Ein Prozess liefert ein Ergebnis für einen Kunden.
Dabei unterscheidet man:
Interne Kunden: Personen oder Abteilungen innerhalb des Unternehmens, die ein Arbeitsergebnis
benötigen.
Externe Kunden: Personen oder Organisationen außerhalb des Unternehmens, beispielsweise
Patienten, Versicherte oder Geschäftspartner.
Beispiel:
Die Patientenaufnahme liefert Daten an die Abrechnung.
Die Abrechnung ist in diesem Zusammenhang ein interner Kunde der Patientenaufnahme.
2. Arten von Geschäftsprozessen
2.1 Kernprozesse
Kernprozesse erbringen die eigentliche Leistung eines Unternehmens und tragen unmittelbar zur Erfüllung
seines Hauptzwecks bei.
Beispiele im Gesundheitswesen:
medizinische Behandlung von Patienten
Pflege und Betreuung
Durchführung von Untersuchungen
Versorgung mit medizinischen Leistungen
2.2 Unterstützungsprozesse
Unterstützungsprozesse ermöglichen die Durchführung der Kernprozesse. Sie sind notwendig, erbringen aber
nicht selbst die eigentliche Hauptleistung.
Beispiele:
Personalverwaltung
Einkauf und Lagerwirtschaft
IT-Support
Gebäudereinigung
Buchhaltung und Lohnabrechnung
2.3 Führungsprozesse
Führungsprozesse dienen der Planung, Steuerung und Kontrolle eines Unternehmens.
Beispiele:
Unternehmensplanung
Festlegung von Unternehmenszielen
Personalbedarfsplanung
Qualitätsmanagement
Budgetplanung und Wirtschaftlichkeitskontrolle