. Evolutionstheorien
1
Lamarcks Theorie
·
wurde Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt
durch den lebender und fossiler Arten,
Vergleich
·
erkannte ( = äußere Merkmale
er
morphologische
und innerer Aufbau) Ähnlichkeiten bei verschiedenen
Tieren und stellte Stammbäume auf
·
zunehmende Komplexität bei den Fossilien
erklärte die Lebewesen mit
Veränderung von
·
zwei Gesetzen
·
. Gesetz: Gebrauch
1 bzw .
Nichtgebrauch der Organe
Bedürfnis nach rufen veränderte
↳ inneres
Vervollkommung veränderte
Umweltbedingungen
innere Bedürfnisse vor , die zu anderen Verhaltensweisen führen
↳ Organe die dabei häufiger gebraucht werden, werden
größer und stärker ,
als solche die
weniger genutzt werden
sich aktiv an veränderte
)
↳ Lebewesen passen Umweltbedingungen an
=
Beispiel Urgiraffen: hatten ursprünglich kurze Hälse , aßen nur niedrig hängende Blätter,
Veränderung der Nahrungsbedingungen inneres ,
Bedürfnis höhere Blätter zu erreichen
,
strecken ihre Hälse Hals verlängert sich
,
·
2 .
Gesetz Vererbung erworbener Eigenschaften
:
gilt als widerlegt
·
Darwins Evolutionstheorie
·
Lebewesen erzeugen mehr Nach-
kommen als zum Erhalt der Art not
wendig
trotzdem bleibt die Populations-
·
größe stabil
Ressourcen wie
lebensnotwendige
·
ZB
.
.
Brutplätz oder Nahrung sind
begrenzt
· Individuen einer Art stehen in einem
, life
ständigen Konkurrenzkampf -
struggle for
·
Individuen einer Art sind nicht alle gleich
Wettbewerb um die Ressourcen die am besten an die Lebenssituation
gewinnen die an-
·
,
sind > survival of the fittest
gepasst -
·
diese vererben ihre
günstigen Merkmale natürliche Auslese bzw natürliche Selektion
.
·
führt im Verlauf mehrer Generationen zur
Veränderung der Arten (Evolution)
Theorie wurde durch die
Morphologie und Molekularbiologie bestätigt
·
·
weiterentwickelt zur
Synthetischen Evolutionstheorie durch Erkenntnisse aus der Populations-
genetik und bildet die Grundlage der modernen
Biologie
Synthetische Evolutionstheorie
Erweiterung von Darwins Theorie
·
·
Zentrum ist die Population mit ihrem
Genpool
·
Evolutionsfaktoren wirken auf diesen ein
und führen zu evolutionären
Veränderungen
·
Mutationen und Rekombination sind für
neue
Genotypen verantwortlich
↳ erhöhen die genetische Variabilität im
Genpool
natürliche Selektion ist ein Prozess
gerichteter
·
bestimmte Gene werden weitervererbt >
gene-
· -
tische Variabilität nimmt ab
Gendrift und Genfluss bewirken
zufällige
·
Änderungen des Genpools
Evolution ist
langsam undSchrittweise über
·
mehrere Generationen
2 Selektion
.
Individuen einer Art haben eine unterschiedlich
große reproduktive Fitness (Fortpflanzungs-
·
erfolg)
auf Individuen mit schlechten
Angepasstheiten wirkt ein Selektionsdruck
·
·
verschiedene Arten vom Selektiondruck: