darf nicht als eigene Prüfungsleistung eingereicht werden (Plagiat).
QUALITÄTSMANAGEMENT IN DER
SOZIALEN ARBEIT
DLBSAQMSA01
Studiengang: Soziale Arbeit (B. A.)
Art der Arbeit: Advanced Workbook
Eingereicht am:
Name:
Matrikelnummer:
Tutor/in:
, Aufgabenstellung 1:
Beschreibe anhand eines selbstgewählten Beispiels aus der Handlungspraxis, was unter Zertifizie-
rungsverfahren im Kontext des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist. Dis-
kutiere (idealerweise auch anhand von Beispielen), gerne vor dem Hintergrund Deiner Erfahrungen
bzw. Beobachtungen, welche Aspekte dabei durchaus herausfordernd für die Durchführung von
Zertifizierungsverfahren im Kontext des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit sein können.
Unter Zertifizierungsverfahren im Kontext des Qualitätsmanagements in der Sozialen Arbeit wird ein
Prozess verstanden, indem bestimmte Organisationen überprüft werden, ob die Dienstleistungen in
Übereinstimmung mit Qualitätsstandards erbracht werden. Falls das nicht der Fall sein sollte, geht
die Zertifizierung und die Existenz der Organisation verloren. Eine Zertifizierungsstelle kann durch
Nachweise wie zum Beispiel Berichte bestätigen, dass die Anforderungen erfüllt werden. Anhand
des selbstgewählten Beispiels im Bereich Kinder- und Jugendhilfe kann das wie folgt beschrieben
werden.
In der Kinder- und Jugendhilfe ist das Zertifizierungsverfahren dafür da, um diese bei dem Prozess
zu unterstützen die Qualität ihrer Arbeit zu verbessern beziehungsweise weiterzuentwickeln. Das
Ziel ist es nicht nur den Test zu bestehen, sondern auch einen institutionellen Rahmen für die Arbeit
zu schaffen unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse der Klienten. Besonders weil der Fokus in
der Kinder- und Jugendhilfe auf der Betreuung von Jüngeren liegt, kann die Aufrechterhaltung des
Qualitätsmanagements zur Überlastung führen.
Zuerst setzt sich die Einrichtung mit den Anforderungen auseinander, um sich über das Ganze Klar-
heit zu verschaffen. Mit externen Beratern werden die bisherigen Konzepte analysiert. Außerdem
werden in das gesamte Verfahren die Leitungskräfte, Mitarbeiter und vor allem die Klienten mitein-
bezogen, um es genau auf deren Bedürfnisse auszurichten. Danach stehen im Mittelpunkt der Aus-
tausch und die Maßnahmenentwicklung zur Optimierung der Arbeit.
Organisiert werden Workshops und regelmäßige Fallbesprechungen, um darüber zu diskutieren und
den Umgang mit Klienten weiterzuentwickeln und zu professionalisieren. Die Räumlichkeiten sind
auch von großer Relevanz in der Einrichtung. Sie sollen sicher und auch für Menschen mit Behin-
derung begehbar sein. Auch Standards werden entwickelt, wie die Gestaltung von stabilen Bezie-
hungsangeboten und das Deeskalationsmanagement der Krisensituationen.
Zudem ist das Personal der Einrichtung von großer Bedeutung und es müssen qualifizierte Mitar-
beiter sein. Wichtig sind auch Fort- und Weiterbildungen, um das Wissen der Mitarbeiter zu vertiefen.
Durch die üblichen Grundlagen des Qualitätsmanagements, Management Reviews und Zielverein-
barungen, bekommt man eine ganzheitliche Sicht über die Lage der Einrichtung.
Danach beginnt die sogenannte Zertifizierungsphase, die von externen Organisationen überprüft
werden, ob die Qualitätsstandards eingehalten werden. Wenn die Kriterien erfüllt werden, bekommt
die Einrichtung ein Zertifikat, die die Qualität der Arbeit anerkennt.
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