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Zusammenfassung - Geschichte

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Vom ersten Weltkrieg bis zum Spartakusaufstand. V.a. auf deutsche Ereignisse ausgerichtet. Super Abiturvorbereitung.

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Schwerpunkte für die Vorbereitung auf die Klausur LK11GE01 – 13.01.2025

Thema: Das Zeitalter der Au lärung und des aufgeklärten Absolu smus am Beispiel Preußens

1. Was ist Au lärung? (Begriff im historischen Sinne)

- vorherrschende Geistesbewegung im Europa des 17./18. Jahrhunderts
- Vernun (=Ra onalismus) ist der Maßstab allen Handelns
- Erfahrung (= Empirismus) ist der Maßstab der Erkenntnis
- Kampf gegen die unkri sche Orien erung an unbewiesenen und veralteten Tradi onen,
Vorurteilen und Glaubenssätzen sowie gegen die kirchliche und fürstliche Bevormundung
- Ziele und Forderungen:
-> Freiheit der Meinungsäußerung
-> Toleranz gegenüber Meinungen und Religionen
-> Gleichheit aller Menschen
-> Anregung der Menschen zu einem Leben in geis ger Freiheit und Mündigkeit mit
......selbstbewusster und kri scher Haltung

2. Was ist Au lärung? (Begriff im philosophischen Sinne – Immanuel Kant)

- Defini on:
Au lärung = Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit hin
zur Wiedergewinnung der vernun geleiteten Autonomie des Menschen,
Natürliche Mündigkeit des Menschen ist im Laufe der Zeit verloren gegangen,
Mensch ist von Natur aus vernun begabt

- Ursachen der Unmündigkeit:
Faulheit, Feigheit, freiwillige Unterwerfung unter Vormünder aus Bequemlichkeit und
Gewohnheit
=> Vormünder (=Herrschenden) sorgen für Aufrechterhaltung der Unmündigkeit durch
Drohung der Gefahr des eigenständigen Denkens und dem Halten der Menschen in der
Unwissenheit

- Wege aus der Unmündigkeit:
=> für einzelne kaum möglich, da die Unmündigkeit zu sehr verinnerlicht ist, und diese
Menschen nicht wissen, wie man den eigenen Verstand nutzen kann [Ausnahme:
Philosophen und andere Gelehrte]
=> gesamte Gesellscha wird sich durch Freiheiten (Rede- und Meinungsfreiheit) selbst
au lären
=> Weg: Verbreitung des aufgeklärten Gedankenguts durch die Selbstdenkenden (=Eliten)
=> Au lärung ist ein langwieriger Prozess zur Entwicklung einer aufgeklärten Gesellscha
und der Änderung einzelner Menschen
=> Reformen sind Wiederspruch der Au lärungsidee, da die Unmündigkeit bestehen
bleibt und immer weiter neue Vorurteile erzeugt werden

3. Poli sche Ideen der Au lärung und ihr historischer Kontext

=> Historische Ausgangslage:
Religionskriege im 16./17. Jahrhundert = efgreifende Krise in Europa
Bedürfnis nach starker Zentralgewalt

, Staatsräson = über allem stehende Notwendigkeit

=>. Theorien:
Jean Bodin -> Monarch von den Gesetzen unabhängig, Herrscha dient dem Staat
Thomas Hobbes -> Gesellscha svertrag = Übergabe der Macht an den Monarchen,
freiwilliger Verzicht auf individuelle Rechte und Freiheiten, „homo homini lupus“ = Der
Mensch ist dem Menschen Wolf

=>- Idee der absoluten Monarchie kommt auf:
Uneingeschränkte Herrscha eines starken Monarchen mit den Machtstützen: zentrale
Verwaltung, stehendes Heer, Merkan lismus, Einbindung der Kirche (religiöse Intoleranz),
Repräsenta on

=>. Vertreter der europäischen Au lärungsbewegung
Locke, Rousseau, Voltaire und Montesquieu
Menschenbild:
- Gemeinsamkeiten:
- Menschen sind von Natur aus gut und vernün ig, haben gleiche Rechte und sollten
selbstständig denken können
- Gemeinscha und Bildung spielen dabei eine wich ge Rolle
- Unterschiede:
- Voltaire betont Gleichheit vor dem Gesetz, Locke und Montesquieu das Individuum und
Rousseau die Gemeinscha

Op male Staatsform:
- Ziel:
- Einschränkung der absoluten Macht, gerechte und kontrollierte Herrscha
- Vorschläge:
- Voltaire: Monarchie mit „gutem König“
- Locke und Montesquieu: kons tu onelle Monarchie mit Gewaltenteilung
- Rousseau: radikale Volkssouveränität = das Volk als Gesamtheit soll die Macht direkt
ausüben

Begründung der Staatsformen:

- Wich g: Machtmissbrauch verhindern und Menschenrechte fördern
- Teilhabe der Bürger an poli schen Entscheidungen als zentraler Gedanke
- Unterschied bei Rousseau: Gemeinscha swille steht im Vordergrund

Kri k aus heu ger Sicht:

- Problem: Utopische Ansätze, mögliche Unterdrückung von Minderheiten (z.B. bei
Rousseau)
- Kri k an der Bevorzugung von Reichen oder adligen bei Voltaire und Locke
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