MUSIK NACH 1950
KOMPOSITORISCHE REAKTIONEN AUF DEN
SERIALISMUS
serielle Musik
Ursprung: Zwölftonmusik Arnold Schönbergs (erste Form serieller Musik); Ausweitung der
Reihenorganisation auf alle musikalischen Parameter: Tonqualität („Notenname“), Tondauer, Dynamik
(Intensität), Artikulation
Aleatorik
Merkmale:
• Einbeziehung des Zufalls in die Komposition
• jede Aufführung ist anders
• der traditionelle Werkbegriff wird verlassen (Wiedererkennungswert)
• der Interpret wird in den Schöpfungsprozess einbezogen
Drei prinzipielle Arten:
1. Komponist leget Einzelheiten fest und Form, Dauer, Anfang & Ende des Stückes sind frei
2. Rahmen und Gliederung werden festgelegt, Einzelheiten bleiben dem Interpreten bzw. dem Zufall
überlassen
3. Komponist gibt vieldeutige Aktionanstöße, die Realisierung bleibt beim Interpreten (z. B.
Musikalische Grafik)
Bsp.: Karlheinz Stockhausen, Klavierstück XI
Karlheinz Stockhausen, Zyklus für einen Schlagzeuger
Earle Brown, December 1952
Klangflächenmusik
Klangfarbe statt traditioneller Elemente (Melodie, Rhythmus, Takt, Harmonik) im Vordergrund
Musikalische Mittel:
• Cluster („Tontraube“): sehr dichte Zusammenklänge eng beieinander liegender Töne (v.a.
Sekunden), verschiede Cluster unterscheiden sich in:
o Dynamik
o Lage
o Dauer
o Klangfarbe (Instrumente)
o Umfang
o Dichte
o Bewegungsart (statisch oder bewegt)
• Verhinderung der Melodiebildung durch:
o große Anzahl gleichzeitig gespielter Töne
o rhythmische Komplexität
o häufig geringer Tonumfang der Einzelstimmen
o Kreuzung melodischer Linien
KOMPOSITORISCHE REAKTIONEN AUF DEN
SERIALISMUS
serielle Musik
Ursprung: Zwölftonmusik Arnold Schönbergs (erste Form serieller Musik); Ausweitung der
Reihenorganisation auf alle musikalischen Parameter: Tonqualität („Notenname“), Tondauer, Dynamik
(Intensität), Artikulation
Aleatorik
Merkmale:
• Einbeziehung des Zufalls in die Komposition
• jede Aufführung ist anders
• der traditionelle Werkbegriff wird verlassen (Wiedererkennungswert)
• der Interpret wird in den Schöpfungsprozess einbezogen
Drei prinzipielle Arten:
1. Komponist leget Einzelheiten fest und Form, Dauer, Anfang & Ende des Stückes sind frei
2. Rahmen und Gliederung werden festgelegt, Einzelheiten bleiben dem Interpreten bzw. dem Zufall
überlassen
3. Komponist gibt vieldeutige Aktionanstöße, die Realisierung bleibt beim Interpreten (z. B.
Musikalische Grafik)
Bsp.: Karlheinz Stockhausen, Klavierstück XI
Karlheinz Stockhausen, Zyklus für einen Schlagzeuger
Earle Brown, December 1952
Klangflächenmusik
Klangfarbe statt traditioneller Elemente (Melodie, Rhythmus, Takt, Harmonik) im Vordergrund
Musikalische Mittel:
• Cluster („Tontraube“): sehr dichte Zusammenklänge eng beieinander liegender Töne (v.a.
Sekunden), verschiede Cluster unterscheiden sich in:
o Dynamik
o Lage
o Dauer
o Klangfarbe (Instrumente)
o Umfang
o Dichte
o Bewegungsart (statisch oder bewegt)
• Verhinderung der Melodiebildung durch:
o große Anzahl gleichzeitig gespielter Töne
o rhythmische Komplexität
o häufig geringer Tonumfang der Einzelstimmen
o Kreuzung melodischer Linien