SCM Altklausur 2007
Aufgabe 1) Supplier Relationship Management
a) Was ist unter SRM zu verstehen?
Vernetzung und Kooperation mit Lieferanten und externen Partnern. SRM kann aus
Sicht der Unternehmung als Teil eines umfassenden Managements einer Vielzahl von
Beziehungen verstanden werden.
SRM aus Sicht eines umfassenden Partner Relationship Managements:
Alle Maßnahmen zur Planung, Durchführung und Kontrolle der Initiierung,
Stabilisierung, Verbesserung und Beendigung von Zwischenbetrieblichen Beziehungen
mit Geschäftspartnern wie Lieferanten, Kunden, Wettbewerbern oder Non-Profit-
Organisationen mit dem Ziel, die Wettbewerbssituation des Unternehmens zu sichern
und zu verbessern.
b) Wie ist SRM zu charakterisieren, wenn man es als eine relationale Interaktion
interpretiert?
Relationale Interaktionen weisen folgende Merkmale aus:
- tendenziell offenere Verträge als bei transaktionaler Interaktion
- mittel- bis langfristig ausgerichteter
- hoher Grad an Kooperation
- dadurch höhere Transaktions- und Wechselkosten und somit auch höheres
Risiko
à SRM ist eher an den Begriff des Beziehungsmarketings anzusetzen. Die bewusste
Steuerung und Ausgestaltung (langfristiger, zufrieden stellende Beziehung mit
wichtigen Partnern um mit ihnen eine mehrseitig bevorzugende geschäftliche
Zusammenarbeit sicherzustellen.
c) Welche Phasen sind zu gestalten (Nennung und Erläuterung) und wie ist das
zentrale Problem der Lieferantenauswahl bei SRM zu lösen?
Phasen des Relationship Managements:
1. Anbahnung: Partnerauswahl, besonders wichtig bei Allianzbildung
– komplementäre Fähigkeiten
– zueinander passende, kooperative Unternehmensstrukturen
– kompatible Ziele und Erwartungen
– gleichmäßige Verteilung gemeinsamer Risiken
(sollte passen, um Konflikte zu vermeiden und bestmöglichen Nutzen zu ziehen)
2. Design: Ziele und Inhalte einer möglichen Kooperation werden verhandelt und
wechselseitige Interessen ausbalanciert. Die zweite Phase steht in unmittelbarer
Beziehung zu Phase 3
3. Stabilisierung: Schaffung informaler Strukturen/sozialer Beziehungen zwischen
den Mitarbeitern der beteiligten Unternehmen, um die für den Erfolg
Aufgabe 1) Supplier Relationship Management
a) Was ist unter SRM zu verstehen?
Vernetzung und Kooperation mit Lieferanten und externen Partnern. SRM kann aus
Sicht der Unternehmung als Teil eines umfassenden Managements einer Vielzahl von
Beziehungen verstanden werden.
SRM aus Sicht eines umfassenden Partner Relationship Managements:
Alle Maßnahmen zur Planung, Durchführung und Kontrolle der Initiierung,
Stabilisierung, Verbesserung und Beendigung von Zwischenbetrieblichen Beziehungen
mit Geschäftspartnern wie Lieferanten, Kunden, Wettbewerbern oder Non-Profit-
Organisationen mit dem Ziel, die Wettbewerbssituation des Unternehmens zu sichern
und zu verbessern.
b) Wie ist SRM zu charakterisieren, wenn man es als eine relationale Interaktion
interpretiert?
Relationale Interaktionen weisen folgende Merkmale aus:
- tendenziell offenere Verträge als bei transaktionaler Interaktion
- mittel- bis langfristig ausgerichteter
- hoher Grad an Kooperation
- dadurch höhere Transaktions- und Wechselkosten und somit auch höheres
Risiko
à SRM ist eher an den Begriff des Beziehungsmarketings anzusetzen. Die bewusste
Steuerung und Ausgestaltung (langfristiger, zufrieden stellende Beziehung mit
wichtigen Partnern um mit ihnen eine mehrseitig bevorzugende geschäftliche
Zusammenarbeit sicherzustellen.
c) Welche Phasen sind zu gestalten (Nennung und Erläuterung) und wie ist das
zentrale Problem der Lieferantenauswahl bei SRM zu lösen?
Phasen des Relationship Managements:
1. Anbahnung: Partnerauswahl, besonders wichtig bei Allianzbildung
– komplementäre Fähigkeiten
– zueinander passende, kooperative Unternehmensstrukturen
– kompatible Ziele und Erwartungen
– gleichmäßige Verteilung gemeinsamer Risiken
(sollte passen, um Konflikte zu vermeiden und bestmöglichen Nutzen zu ziehen)
2. Design: Ziele und Inhalte einer möglichen Kooperation werden verhandelt und
wechselseitige Interessen ausbalanciert. Die zweite Phase steht in unmittelbarer
Beziehung zu Phase 3
3. Stabilisierung: Schaffung informaler Strukturen/sozialer Beziehungen zwischen
den Mitarbeitern der beteiligten Unternehmen, um die für den Erfolg