Das Klima der Erde
Die Corioliskraft
Die Luftbewegungen zwischen den Hoch- und Tiefdruckgebieten erfolgen nicht in gerader Linie,
sondern werden auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links
abgelenkt. Diese ablenkende Kraft bezeichnet man als Corioliskraft.
Dieser E ekt tritt aufgrund der Erdrotation auf:
• Der Erdkörper und die darüber liegende Lufthülle rotieren in Richtung der Breitenkreise mit der
gleichen Geschwindigkeit, d.h. die Luftteilchen bewegen sich in Richtung der Breitenkreise mit
der gleichen Geschwindigkeit wie die direkt drunterliegenden Punkte auf der Erdober äche.
Diese Geschwindigkeit ist allerdings abhängig von der geographischen Breite. Ein Punkt
oder Luftteilchen am Äquator muss sich während einer Erddrehung in 24 Stunden weiter
bewegen als Punkte oder Luftteilchen in höheren Breiten. Die Geschwindigkeit ist am Äquator
am höchsten und erreicht am Pol null.
• Wenn ein Luftpaket seine geographische Breite verlässt (siehe Abb. blauer und roter Pfeil),
behält es seine ursprüngliche Geschwindigkeit in West-Ost-Richtung bei.
Folgen:
• Ein Luftpaket, das auf der Nordhalbkugel in Richtung Süden strömt (rot), kommt in Breiten, die
eine schnellere Drehgeschwindigkeit aufweisen als die Herkunftsregion. Da das Luftpaket
jedoch die Rotationsgeschwindigkeit der Ausgangsregion behält, bewegt es sich hier
vergleichsweise langsamer zu seiner Umgebung. Es wird nach Westen abgelenkt.
• Strömt jedoch ein Luftpaket vom Äquator nach Norden (blau), dann gelangt es in
vergleichsweise „langsamere“ Regionen. Es ist selbst schneller und eilt seiner Umgebung
voraus. Es wird nach Osten abgelenkt.
Quelle: Hofmann, System Erde 2011
ff fl
Die Corioliskraft
Die Luftbewegungen zwischen den Hoch- und Tiefdruckgebieten erfolgen nicht in gerader Linie,
sondern werden auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links
abgelenkt. Diese ablenkende Kraft bezeichnet man als Corioliskraft.
Dieser E ekt tritt aufgrund der Erdrotation auf:
• Der Erdkörper und die darüber liegende Lufthülle rotieren in Richtung der Breitenkreise mit der
gleichen Geschwindigkeit, d.h. die Luftteilchen bewegen sich in Richtung der Breitenkreise mit
der gleichen Geschwindigkeit wie die direkt drunterliegenden Punkte auf der Erdober äche.
Diese Geschwindigkeit ist allerdings abhängig von der geographischen Breite. Ein Punkt
oder Luftteilchen am Äquator muss sich während einer Erddrehung in 24 Stunden weiter
bewegen als Punkte oder Luftteilchen in höheren Breiten. Die Geschwindigkeit ist am Äquator
am höchsten und erreicht am Pol null.
• Wenn ein Luftpaket seine geographische Breite verlässt (siehe Abb. blauer und roter Pfeil),
behält es seine ursprüngliche Geschwindigkeit in West-Ost-Richtung bei.
Folgen:
• Ein Luftpaket, das auf der Nordhalbkugel in Richtung Süden strömt (rot), kommt in Breiten, die
eine schnellere Drehgeschwindigkeit aufweisen als die Herkunftsregion. Da das Luftpaket
jedoch die Rotationsgeschwindigkeit der Ausgangsregion behält, bewegt es sich hier
vergleichsweise langsamer zu seiner Umgebung. Es wird nach Westen abgelenkt.
• Strömt jedoch ein Luftpaket vom Äquator nach Norden (blau), dann gelangt es in
vergleichsweise „langsamere“ Regionen. Es ist selbst schneller und eilt seiner Umgebung
voraus. Es wird nach Osten abgelenkt.
Quelle: Hofmann, System Erde 2011
ff fl