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Zusammenfassung Klausur Sozialpsychologie

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19-01-2022
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Kompakte Zusammenfassung zur Klausurvorbereitung für das Modul Sozialpsychologie (Modul 6) Note in der Klausur (12/2021): 1,00

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Selbstkonzept
= Annahmen von Personen hinsichtlich ihrer eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten
(=Selbsteinschätzungen)

Selbstwertgefühl
= pos. oder neg. subjektive Bewertungen der Selbsteinschätzungen (=Selbstbewertungen)

Quellen des Selbstkonzepts/Selbstwertgefühls
= Selbstwahrnehmung, selbstbezogene Attributionen, soziale Rückmeldung, sozialer Vergleich
 Verarbeitung von selbstwertrelevanten Infos oft nicht objektiv, sondern dadurch motiviert,
Selbstwertgefühl zu schützen oder zu erhöhen

Strategien Selbstwertschutz/-erhöhung
- Self-serving bias: eigene Erfolge intern, eigene Misserfolge extern attribuieren
- Selektive Informationssuche: aktive Suche nach selbstwertdienlichen Infos über eigene
Person = „Attributionsasymmetrie“
- Self-handicapping: hinderliche Umstände für eigene Leistungserbringung erzeugen/betonen
(sich selbst Handicap zulegen das nach erbrachter Leistung für mögl. Misserfolg
verantwortlich gemacht werden kann)
- Sandbagging: vor Leistungssituationen eigene Möglichkeiten herunterspielen (um so
Erwartungshaltung anderer Personen gering zu halten)
- Above average effect: eigene Fähigkeiten als überdurchschnittlich wahrnehmen
- False consensus effect: Annahme, verbreitete und akzeptierte Meinungen zu besitzen
(überschätzen, inwieweit andere Personen ihre Meinung teilen)
- Downward comparison: Auswahl von Vergleichspersonen, die schlechter abschneiden als
man selbst

Selbstwahrnehmungstheorie Bem
= Personen sind wie außenstehender Beobachter in der Lage, aus Verhaltensbeobachtung auf interne
Zustände zu schließen  nehmen eigene Verhaltensweisen, Gefühle, Gedanken und körperliche
Zustände wahr und ziehen Rückschlüsse auf eigene Fähigkeiten und Eigenschaften aus
Selbstbeobachtung

Sozialer Vergleich
- Gewinnung von selbstbezogenem Wissen: Personen erfahren etwas über eigene Fähigkeiten
und Eigenschaften durch Vergleich mit anderen Personen  Motiv der Selbsterkenntnis
- Infos darüber, ob anderen Personen in Bezug auf bestimmte Fähigkeiten oder Leistungen
ähnlich oder unter- bzw. überlegen sind
- Ergebnisse sozialer Vergleiche beeinflussen Entwicklung und Gestalt des Selbstwertgefühls
- Oder: sozialer Vergleich um Selbstwertgefühl zu erhöhen  wählen Vergleichspersonen die
schlechter abschneiden (downward comparison) oder werten Vergleichsperson ab (Streben
nach positivem Selbstbild)
- Soziale Vergleichsprozesse oft auch Grundlage von persönlichen Standards und Zielen
(Erfüllung bzw. Nichterfüllung kann Selbstwertgefühl positiv oder negativ beeinflussen)
- Bestreben, eigene Fähigkeiten zu entwickeln oder zu verbessern: aufwärtsgerichtete
Vergleiche können wichtige Hinweise für Selbstverbesserung enthalten
- Theorie der sozialen Identität: für Identität nicht nur Eigenschaften bedeutsam sondern auch
Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen, Stellung der Eigengruppe spielt Rolle bei Wahrnehmung
des Selbst
- Streben nach Vergleichen gesteigert durch Unsicherheit bzgl. Der eigenen Fähigkeiten,
Bedeutung der akkuraten Einschätzung sowie bevorstehende Überprüfung der Fähigkeiten
-  oft Vergleich mit Personen, die ähnliche Leistung erbringen wie man selbst
- Motiv Selbstverbesserung: aufwärtsgerichtete Vergleiche
- Auswahl des Vergleichsstandards hat motivationale Gründe (je nachdem welches Motiv mit
Vergleich befriedigt werden soll)

, Umgang mit negativen Vergleichsergebnissen
- Vergleichsergebnis ändern: eigene Leistung verbessern, Leistung der anderen verschlechtern
- Nähe zum Vergleichsstandard verringern: sich vom Standard distanzieren, Unterschiede auf
leistungsrelevanten Attributen betonen
- Wichtigkeit der Vergleichsdimension für das Selbst vermindern: Vergleichsdimension kognitiv
abwerten, zu einer für sich günstigeren Dimension wechseln

Selbstkonsistenztheorie
= Personen sind motiviert, ihr Bild über sich zu bestätigen, auch wenn es negativ ist

Theorie der Selbstaufmerksamkeit
= Personen können ihre Aufmerksamkeit entweder überwiegend nach außen (Umwelt, externe
Ereignisse = subjektive Selbstaufmerksamkeit) oder nach innen (auf ihr Selbst = objektive
Selbstaufmerksamkeit, Selbst rückt als Objekt in Fokus der eigenen Aufmerksamkeit) richten

Selbstdarstellung
= bezeichnet Verhalten der Person, d.h. ihren Versuch den Eindruck, den andere Personen von ihr
haben, in bestimmter Art und Weise zu beeinflussen
 Personen sind bestrebt und in der Lage, das Bild der eigenen Person zu beeinflussen und
entsprechend ihrer Wünsche darzustellen
 angestrebter Eindruck abhängig davon, welche Reaktionen bei Interaktionspartner erzielt werden
möchten
- In best. Situationen bestrebt weniger positiven Eindruck zu erzielen: Effekt der negativen
Selbstdarstellung zur Vermeidung unliebsamer Aufgaben (Arbeitskontext z.B. absichtlich
Leistung senken oder eigene Unzulänglichkeiten verbreiten  Abwehr zusätzlicher Aufgaben
oder Erhalt von Unterstützung)

Positiv Negativ
Verbal: (direkt) Verbal:
- Self-promotion (auf eigene Vorzüge - Eigene Leistung abwerten (self-
hinweisen) depreciation)
- Self-handicapping
Nonverbal: (direkt) Nonverbal:
- Durch Kleidung, Statussymbole, - Durch Kleidung, ... negativen Eindruck
Umgangsformen positiven Eindruck (z.B. Hilflosigkeit) erzeugen
(z.B. Expertise) erzeugen
Indirekt: Indirekt:
- Andere so beurteilen, dass man im - Andere so beurteilen, dass man selber
Vergleich gut dasteht (boosting) im Vergleich schlecht dasteht



Selbstwirksamkeit
= Person glaubt, bestimmte Handlungen ausführen zu können um gewünschtes Ergebnis zu
errreichen
 vorhandene Selbstwirksamkeit kann wie eine sich-selbst-erfüllende Prophezeiung wirken:
Personen, die überzeugt sind, ein Verhalten wirksam ausführen zu können, stecken sich hohe Ziele,
zeigen mehr Ausdauer und lassen sich von Misserfolgen nicht entmutigen / diejenigen die nicht
glauben Handlung wirksam zeigen zu können, setzen sich geringere oder keine Ziele, weisen weniger
Ausdauer auf und lassen sich von ersten Misserfolgen schnell abhalten

Sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung
= Menschen haben bestimmte Erwartung, wie eine andere Person ist, diese Erwartungen wirken sich
darauf aus, wie sie sich dieser Person gegenüber verhalten, was wiederum dazu führt, dass die
Person entsprechend der ursprünglichen Erwartung reagiert (Schüler von denen Lehrer großen
Lernfortschritt erwarteten schnitten besser in erneutem Intelligenztest ab)

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