LERNBLATT
- Biologie Klausur -
- 09.03.2021 -
- Luca Kaschte -
, Luca Kaschte Biologie Bio-TG-Keiner
l. Temperatur und Stoffwechsel
Alle Lebensvorgänge sind an temperaturabhängige chemisch-physikalische Prozesse
gebunden
Temperaturerhöhung um 10°C kann die Stoffwechselleistung um das zwei- bis dreifache
erhöhen
Verringerung der Temperatur sorgt für einen langsameren Verlauf des Stoffwechsels
Reaktionsgeschwindigkeits-Temperatur-Regel (RTG-Regel)
Bei zu hoher Temperatur kann es zur Denaturierung von Proteinen kommen (Verlust der
Funktion im Stoffwechselprozess)
Bei Temperaturen unter Null Grad gefriert Wasser in den Zellen Irreparable
Gewebeschäden
Lebewesen können Umweltfaktoren unterschiedlich gut tolerieren
Intensität, bei denen Pflanzen besonders gut gedeihen können, nennt man physiologisches
Optimum
Je mehr der Faktor vom Optimum abweicht, umso mehr wird die Lebensaktivität
eingeschränkt (z.B.: Einschränkung Wachstum, Verringerung Nachkommenschaft)
Tiere können Lebensräume aufsuchen, bei denen äußere Einwirkungen verbessert werden
können
Darstellung kann in Toleranzkurven festgestellt werden
Poikilotherme Tiere:
Morgenstunden suchen sie einen sonnigen Ort, wo sie regungslos liegen
Körpertemperatur steigt (35°C), weshalb sich volle Aktivität entwickelt
Wird es zu warm, ziehen sie sich in den Schatten zurück
Tiere wie die Zauneidechse, Körpertemperatur passiv der Umgebungstemperatur folgt, heißt
Poikolothermes Tier. (U.a. Wirbellosen, Fische, Amphibien und Reptilien)
Über- bzw. Unterschreiten die Tiere die Toleranzkurve, so kann es zu einer Wärme- bzw.
Kältestarre kommen
Homoiotherme Tiere:
Diese Tiere sind in der Lage, ihre Körpertemperatur weitestgehend unabhängig von der
Außentemperatur in einem physiologisch optimalen Bereich (36-40°C) zu halten.
Bei kalter Temperatur reagieren diese Tiere mit einer Erhöhung ihrer Stoffwechselrate.
Bei zu hoher Temperatur reagieren diese Tiere mit Kühlmechanismen (Schwitzen, Hecheln)
Zudem besitzen sie bei niedrigen Temperaturen ein gut isoliertes Fell oder Federkleid und
Speck -1-
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- 09.03.2021 -
- Luca Kaschte -
, Luca Kaschte Biologie Bio-TG-Keiner
l. Temperatur und Stoffwechsel
Alle Lebensvorgänge sind an temperaturabhängige chemisch-physikalische Prozesse
gebunden
Temperaturerhöhung um 10°C kann die Stoffwechselleistung um das zwei- bis dreifache
erhöhen
Verringerung der Temperatur sorgt für einen langsameren Verlauf des Stoffwechsels
Reaktionsgeschwindigkeits-Temperatur-Regel (RTG-Regel)
Bei zu hoher Temperatur kann es zur Denaturierung von Proteinen kommen (Verlust der
Funktion im Stoffwechselprozess)
Bei Temperaturen unter Null Grad gefriert Wasser in den Zellen Irreparable
Gewebeschäden
Lebewesen können Umweltfaktoren unterschiedlich gut tolerieren
Intensität, bei denen Pflanzen besonders gut gedeihen können, nennt man physiologisches
Optimum
Je mehr der Faktor vom Optimum abweicht, umso mehr wird die Lebensaktivität
eingeschränkt (z.B.: Einschränkung Wachstum, Verringerung Nachkommenschaft)
Tiere können Lebensräume aufsuchen, bei denen äußere Einwirkungen verbessert werden
können
Darstellung kann in Toleranzkurven festgestellt werden
Poikilotherme Tiere:
Morgenstunden suchen sie einen sonnigen Ort, wo sie regungslos liegen
Körpertemperatur steigt (35°C), weshalb sich volle Aktivität entwickelt
Wird es zu warm, ziehen sie sich in den Schatten zurück
Tiere wie die Zauneidechse, Körpertemperatur passiv der Umgebungstemperatur folgt, heißt
Poikolothermes Tier. (U.a. Wirbellosen, Fische, Amphibien und Reptilien)
Über- bzw. Unterschreiten die Tiere die Toleranzkurve, so kann es zu einer Wärme- bzw.
Kältestarre kommen
Homoiotherme Tiere:
Diese Tiere sind in der Lage, ihre Körpertemperatur weitestgehend unabhängig von der
Außentemperatur in einem physiologisch optimalen Bereich (36-40°C) zu halten.
Bei kalter Temperatur reagieren diese Tiere mit einer Erhöhung ihrer Stoffwechselrate.
Bei zu hoher Temperatur reagieren diese Tiere mit Kühlmechanismen (Schwitzen, Hecheln)
Zudem besitzen sie bei niedrigen Temperaturen ein gut isoliertes Fell oder Federkleid und
Speck -1-