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Zusammenfassung Die Literarischen Gattungen

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23-03-2021
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2020/2021

Dies ist eine Zusammenfassung zu den literarischen Gattungen, das heißt narrativen Texten, Dramen und Lyrik. In der Zusammenfassung findet man alle Merkmale der Gattungen, ihre Besonderheiten, Stilmittel und sprachliche Interpretationsansätze

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Die literarischen Gattungen – Zusammenfassung
 Unterscheidung dreier Großgattungen: Epik, Drama, Lyrik
 Darunter zahlreiche Untergattungen, Genres und Textsorten
 Die Grenzen zwischen den drei Großgattungen sind einem historischen Wandel
unterworfen  daher ist die Gattungsgliederung keine starre Klassifikation, sondern
nur eine nützliche Übereinkunft die eine Differenzierung literarischer Werke nach
ihren Darstellungs- und Präsentationstechniken erlaubt.

1. Geschichten erzählen: narrative Texte
 Die Technik des Erzählens ist ein universales Phänomen, das in allen Kulturen und
Epochen der Menschheit vorkommt
 Erzählungen sind deshalb so allgegenwärtig, weil sie fundamentale psychologische
und soziale Funktionen erfüllt (vermitteln Erfahrungen, bewahren Erinnerungen,
strukturieren das kulturelle Gedächtnis ganzer Nationen.
 Erzählungen können sowohl faktual, als auch fiktional sein
Die Form einer Erzählung

 Es spielt keine Rolle ob Verse oder ein Prosatext verwendet wird.
 Entscheidend ist eine kommunikative Grundstruktur mit den drei Elementen: der
Erzählinstanz, dem Erzählten und dem Adressaten.
 Bei faktualen Erzählungen ist diese Erzählinstanz recht uninteressant, da der Schöpfer
der Erzählung auch die Verantwortung für das Erzählte übernimmt, von der man
Wahrhaftigkeit fordern kann
 Bei fiktionalen Erzählungen erschafft der Autor eine eigenen Erzählinstanz, die als
fiktive Größe nur im Text vorhanden ist und sich an ebenfalls fiktive Rezipienten
wendet.
 So tritt zwischen Autor und Leser eine weitere Vermittlungsebene
Was bedeutet Erzählen?

 Erzählen bedeutet einen Sinnzusammenhang zu schaffen, der einsichtig macht
wie Vorfälle untereinander verbunden und auseinander hervorgegangen sind.
 Erzählung ≠ Chronik (=bloße Aneinanderreihung isolierter Vorfälle)
 Das Erzählen ist somit ein Werkzeug mit dem Menschen sich die Wirklichkeit (die
sie zeitlich erleben) geistig aneignen und verständlich machen, indem sie in
sinnvollen Geschichten organisiert wird.
 Keine Erzählung kann die komplexe Realität unverfälscht wiedergeben
 Eine Erzählung besteht immer aus einer Auswahl des verwendeten Inhalts und
der Verknüpfungsmodalitäten. Diese ist soziokulturell beeinflusst. (Bsp.
Unterschiedliche Erzählung je nach Rezipient, z.B. ob Chef oder Freund)
 Es handelt sich demnach um eine produktive, konstruktive Tätigkeit, denn wer
erzählt, deutet und interpretiert zugleich auch.

, Die 2 Dimensionen der Erzählung
„Was wird erzählt?“  Geschichte, story, histore, Fabel
Was passiert im Sinne einer Inhaltsangabe?
Analyse:

 Handlungseinheit = Ereignis
 Miteinander verbundene Ereignisse = Geschehen
 Einzelne Texte oder Untergattungen lassen sich anhand der Gesetze definieren,
denen ihre fiktive Welt folgt (Sie können z.B. realistisch, phantastisch, märchenhaft,
... sein)
 Die allgemeinere Bedeutsamkeit des Geschehens lässt sich über die verarbeiteten
Themen, Stoffe und Motive erfassen.
 Analyse der Figuren
 Es lassen sich die Charakterzüge, handlungstechnischen Rollen, die soziale Stellung
und die wechselseitigen Beziehungen der Protagonisten analysieren
 Haupt- und Nebenfiguren unterscheiden
 Kontrast- und Korrespondenzrelationen herausarbeiten
 Unterscheidung zwischen flachen Figuren (eindimensional, bleiben immer gleich)
und runden Figuren (vielschichtige Persönlichkeit, Charakterentwicklung)
 Analyse der Räume
 Die Raumstrukturen in Erzählungen sind keineswegs neutral, sondern mit einer
kulturellen Semantik und deutlichen Wertung verbunden
 Häufig organisieren sie sich über Gegensätze (Stadt und Land, Heimat und
Fremde, Kultur und Natur)
 Raummodelle als Topoi: locus amoenus = lieblicher Naturort als idealer Schauplatz
für Liebesbegegnungen oder das Gegenstück der Wüste = locus terribilis.
 Grenzüberschreitungen als zentrale Bedeutung für das erzählte Geschehen (oft als
innere Entwicklung zu interpretieren)


„Wie wird erzählt?“  Erzähldiskurs, discourse, plot, Sujet
Wie wird die Handlung präsentiert?
Analyse:

 Zwei Zeitverläufe
 erzählte Zeit = Zeitspanne in der die fiktive Geschichte spielt
 Erzählzeit = Die Dauer des Rezeptionsvorgangs
 Erzählreihenfolge (Ordnung)
 Rückwendungen
 Vorausdeutungen
 Erzählgeschwindigkeit (Dauer)
 zeitraffendes Erzählen = Erzählzeit kürzer als erzählte Zeit (häufigster Fall)
 zeitdeckendes Erzählen = Erzählzeit und erzählte Zeit sind (fast) gleich

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