Vorbereitung Geschichte für den Test am 20.03.2025
1. Erster Weltkrieg
Historischer Hintergrund:
- 1888 Thronbesteigung Wilhelm II.
- Deutschland schlägt offensive Weltmachtpoli k ein
- 1892 Bündniszusammenschluss von Russland und Frankreich
- Italien zieht sich aus deutsch-österreichisch-ungarischem Bündnis zurück
- zwischen Deutschland und Frankreich herrscht Rivalität
- Deutschland fühlt sich eingekreist
- Juni 1914 A entat auf österreichischen Thronfolger von serbischen Na onalisten
- Wilhelm II. sagt Österreich danach bedingungslose Unterstützung zu
- Österreichisch-ungarische Regierung stellt Serbien ein unannehmbares Ul matum
- Serbien will nur auf einzelne Forderungen eingehen
- Österreich Ungarn besteht auf vollständige Erfüllung
- am 28. Juli erklärt Österreich Ungarn Serbien den Krieg
- es folgt ein verhängnisvoller Mechanismus von Bündnisverpflichtungen
Deutsche Kriegsziele:
- Expansion auf dem europäischen Kon nent, besonders auf mi eleuropäischen
Wirtscha sraum
- unter deutscher Hegemonie stehendes Mi eleuropa
2. Kriegsniederlage
- August 1916 übernehmen Hindenburg und Ludendorff die Oberste Heeresleitung (OHL)
- Verschiebung der Machtverhältnisse von poli scher zu militärischer Führung
- „Hindenburg Programm“: Mobilisa on von Wirtscha sressourcen und Arbeitskrä e für den
totalen Krieg
- Deutschland wollte mit dem Schlieffen-Plan Frankreich schnell besiegen, um danach
Russland anzugreifen => das scheiterte
- 1916/17 verschlechterte sich die militärische Lage Deutschlands
- Februar 1917 eröffnete Deutschland den unbeschränkten Handelskrieg als Antwort auf die
bri sche Seeblockade
- deutsche U-Boote greifen ohne Vorwarnung Handels- und Passagierschiffe an (auch viele
von neutralen Staaten)
- Deutschland versuchte Mexiko als Bündnispartner für möglichen Krieg gegen die USA zu
gewinnen
- führte zu Kriegseintri der USA gegen Deutschland
- in Deutschland beginnt „Burgfrieden“ zu bröckeln
Merke: Burgfriedenspoli k => Zurückstellen innenpoli scher und wirtscha licher Konflikte
, - Juli 1917 fordern SPD, Zentrum, Fortschri liche Volkspartei einen Verständigungsfrieden
während Konserva ve und Na onalliberale zusammen mit der OHL auf Siegfrieden beharren
Merke: Verständigungsfrieden => Bedingungen des Friedens werden im gegensei gen
Einvernehmen der Kriegsparteien ausgehandelt, es werden Kompromisse eingegangen
Merke: Siegfrieden => Dikta rieden, bei dem die Siegermacht dem „Verlierer“ Bedingungen
vorschreibt und dem Staat somit seine Souveränität aberkannt wird
- im Juli 1917 beginnt die OHL störende Poli ker wie den Reichskanzler Bethmann Hollweg zu
verdrängen
- Juli 1918 sorgen Ludendorff und Hindenburg für die Entlassung des Staatssekretärs des
Auswär gen Amtes nachdem er Friedenssondierungen anregen wollte
- Russland scheidet aus dem Krieg aus
- Verfechter des Siegfriedens erhalten Aufwind, da:
- Februar 1917 wird russischer Zar abgesetzt, Krieg wird mit neuer demokra scher Regierung
jedoch fortgeführt
- Oktoberrevolu on 1917 bringt Bolschewiki an die Macht => waren bereit
Friedensverhandlungen mit den Mi elmächten aufzunehmen
- im März 1918 zwingt die deutsche OHL die sowjetrussische Regierung zum Frieden von
Brest-Litowsk => Russland muss Unabhängigkeit von Finnland, den bal schen Staaten, Polen
und der Ukraine anerkennen
- Deutschland besetzt in den nächsten Monaten Gebiete in Weißrussland und der Ukraine
- Deutsche demonstrieren gegen die aktuelle Kriegspoli k
- OHL verspricht jedoch weiter einen Siegfrieden
- März-Juli 1918 scheitern die letzten großen deutschen Offensiven im Westen
- 08.08.1918 wird deutsche Wes ront durchbrochen
- 29.09.1918 verlangt Ludendorff den sofor gen Waffens llstand, obwohl er stets eine
Niederlage Deutschlands leugnete
Gründe warum die OHL den Waffens llstand herbeiführen wollte:
-> endgül ge militärische Niederlage steht unvermeidlich bevor
-> in der deutschen Armee werden spartakis sch sozialis sche Ideen immer stärker
-> Sieg der Feinde mit amerikanischer Unterstützung wird immer wahrscheinlicher
-> OHL will verhindern, dass Deutschland komple besetzt wird
3. Dolchstoßlegende
= Verschwörungstheorie:
- Oberste Heeresleitung (OHL), insbesondere Erich Ludendorff, erfand diese Erzählung, um
die eigene Schuld am Kriegsverlust abzuweisen
- „Dolchstoß“ in den Rücken der Armee führte zum militärischen Zusammenbruch
Deutschlands
- Sozialdemokraten stoßen der deutschen Armee den Dolch in den Rücken, sodass diese
zusammenbricht
- die Sozialdemokraten (SPD), Kommunisten und Juden wurden als „Verräter“ dargestellt
1. Erster Weltkrieg
Historischer Hintergrund:
- 1888 Thronbesteigung Wilhelm II.
- Deutschland schlägt offensive Weltmachtpoli k ein
- 1892 Bündniszusammenschluss von Russland und Frankreich
- Italien zieht sich aus deutsch-österreichisch-ungarischem Bündnis zurück
- zwischen Deutschland und Frankreich herrscht Rivalität
- Deutschland fühlt sich eingekreist
- Juni 1914 A entat auf österreichischen Thronfolger von serbischen Na onalisten
- Wilhelm II. sagt Österreich danach bedingungslose Unterstützung zu
- Österreichisch-ungarische Regierung stellt Serbien ein unannehmbares Ul matum
- Serbien will nur auf einzelne Forderungen eingehen
- Österreich Ungarn besteht auf vollständige Erfüllung
- am 28. Juli erklärt Österreich Ungarn Serbien den Krieg
- es folgt ein verhängnisvoller Mechanismus von Bündnisverpflichtungen
Deutsche Kriegsziele:
- Expansion auf dem europäischen Kon nent, besonders auf mi eleuropäischen
Wirtscha sraum
- unter deutscher Hegemonie stehendes Mi eleuropa
2. Kriegsniederlage
- August 1916 übernehmen Hindenburg und Ludendorff die Oberste Heeresleitung (OHL)
- Verschiebung der Machtverhältnisse von poli scher zu militärischer Führung
- „Hindenburg Programm“: Mobilisa on von Wirtscha sressourcen und Arbeitskrä e für den
totalen Krieg
- Deutschland wollte mit dem Schlieffen-Plan Frankreich schnell besiegen, um danach
Russland anzugreifen => das scheiterte
- 1916/17 verschlechterte sich die militärische Lage Deutschlands
- Februar 1917 eröffnete Deutschland den unbeschränkten Handelskrieg als Antwort auf die
bri sche Seeblockade
- deutsche U-Boote greifen ohne Vorwarnung Handels- und Passagierschiffe an (auch viele
von neutralen Staaten)
- Deutschland versuchte Mexiko als Bündnispartner für möglichen Krieg gegen die USA zu
gewinnen
- führte zu Kriegseintri der USA gegen Deutschland
- in Deutschland beginnt „Burgfrieden“ zu bröckeln
Merke: Burgfriedenspoli k => Zurückstellen innenpoli scher und wirtscha licher Konflikte
, - Juli 1917 fordern SPD, Zentrum, Fortschri liche Volkspartei einen Verständigungsfrieden
während Konserva ve und Na onalliberale zusammen mit der OHL auf Siegfrieden beharren
Merke: Verständigungsfrieden => Bedingungen des Friedens werden im gegensei gen
Einvernehmen der Kriegsparteien ausgehandelt, es werden Kompromisse eingegangen
Merke: Siegfrieden => Dikta rieden, bei dem die Siegermacht dem „Verlierer“ Bedingungen
vorschreibt und dem Staat somit seine Souveränität aberkannt wird
- im Juli 1917 beginnt die OHL störende Poli ker wie den Reichskanzler Bethmann Hollweg zu
verdrängen
- Juli 1918 sorgen Ludendorff und Hindenburg für die Entlassung des Staatssekretärs des
Auswär gen Amtes nachdem er Friedenssondierungen anregen wollte
- Russland scheidet aus dem Krieg aus
- Verfechter des Siegfriedens erhalten Aufwind, da:
- Februar 1917 wird russischer Zar abgesetzt, Krieg wird mit neuer demokra scher Regierung
jedoch fortgeführt
- Oktoberrevolu on 1917 bringt Bolschewiki an die Macht => waren bereit
Friedensverhandlungen mit den Mi elmächten aufzunehmen
- im März 1918 zwingt die deutsche OHL die sowjetrussische Regierung zum Frieden von
Brest-Litowsk => Russland muss Unabhängigkeit von Finnland, den bal schen Staaten, Polen
und der Ukraine anerkennen
- Deutschland besetzt in den nächsten Monaten Gebiete in Weißrussland und der Ukraine
- Deutsche demonstrieren gegen die aktuelle Kriegspoli k
- OHL verspricht jedoch weiter einen Siegfrieden
- März-Juli 1918 scheitern die letzten großen deutschen Offensiven im Westen
- 08.08.1918 wird deutsche Wes ront durchbrochen
- 29.09.1918 verlangt Ludendorff den sofor gen Waffens llstand, obwohl er stets eine
Niederlage Deutschlands leugnete
Gründe warum die OHL den Waffens llstand herbeiführen wollte:
-> endgül ge militärische Niederlage steht unvermeidlich bevor
-> in der deutschen Armee werden spartakis sch sozialis sche Ideen immer stärker
-> Sieg der Feinde mit amerikanischer Unterstützung wird immer wahrscheinlicher
-> OHL will verhindern, dass Deutschland komple besetzt wird
3. Dolchstoßlegende
= Verschwörungstheorie:
- Oberste Heeresleitung (OHL), insbesondere Erich Ludendorff, erfand diese Erzählung, um
die eigene Schuld am Kriegsverlust abzuweisen
- „Dolchstoß“ in den Rücken der Armee führte zum militärischen Zusammenbruch
Deutschlands
- Sozialdemokraten stoßen der deutschen Armee den Dolch in den Rücken, sodass diese
zusammenbricht
- die Sozialdemokraten (SPD), Kommunisten und Juden wurden als „Verräter“ dargestellt