Herzlich Willkommen zu meiner Fachpräsentation im Modul Entwicklung und Sozialisa-
tion. Mein Name ist … und ich habe mich für die Aufgabe 2 entschieden, da ich denke,
dass Lebensbewältigung ein wichtiges und oft vorkommendes Thema in unseren Leben
ist. Hier ist die Forschungsfrage (FF) schon gegeben, aber mit dieser beschäftigen wir
uns erst in der Einleitung.
Folie 2 Gliederung
Nun somit zur Gliederung, um einen Überblick über den Verlauf der Präsentation zu be-
kommen. Als erstes geht es natürlich mit der Einleitung los, um über die FF und weitere
relevante Infos zu sprechen. Genauer gesagt einfach die Einführung in dieses Thema. Im
Hauptteile geht es gleich weiter mit dem Lebensbewältigungskonzept nach Böhnisch ->
hier werden die allgemeinen Infos, Handlungsfähigkeitsformen, das Drei Zonen Modell
und die 2 Perspektiven vorgestellt. Danach wird das Konzept in den zwei Arbeitsberei-
chen Kinder- und Jugendhilfe und Schulsozialarbeit angewendet anhand jeweils einem
Fallbeispiel. Zu guter Letzt im Fazit, werde ich auf die Antwort der FF und eingehen, an-
hand dem was ich im Hauptteil herausgefunden habe. Schlussendlich folgt das Abbil-
dungs- und Quellenverzeichnis.
Folie 3 Einleitung
Zuerst zur Einführung ein Zitat, welches mir bei diesem Thema sofort in den Sinn gekom-
men ist. Wir wissen alle, dass das Leben Höhen und Tiefen hat, aber wenn man es nicht
versucht, weiß man nie ob man es geschaZt hätte, denn meist wenn es am schwersten
ist, stehen wir kurz vor dem Ziel. Dieses Zitat von Schriftsteller Hermann Hesse soll uns
zum Nachdenken bringen und uns genau das sagen, dass wir das Mögliche (also das wir
wollen) erreichen werden, wenn wir das Unmögliche (das uns in diesem Moment als un-
möglich erscheint, uns aufhält) immer wieder versuchen und nicht aufgeben.
Und jetzt zu dem: Was hat das Ganze mit der Sozialen Arbeit zu tun? Warum ist dieser
Arbeitsbereich wichtig in unserer Gesellschaft und welches Konzept verwenden sie um
Menschen in Krisensituationen beizustehen und ihnen zu helfen. Und jetzt zurück zur
FF: Wie kann die Soziale Arbeit das Lebensbewältigungskonzept in den Arbeitsbereichen
Kinder- und Jugendhilfe und Schulsozialarbeit erfolgreich anwenden?
Um all diese Fragen geht es in dieser Fachpräsentation und die Antworten darauf wer-
den wir am Ende herausfinden. Ziel der Präsentation ist es Menschen aller Altersgrup-
pen darauf aufmerksam zu machen, dass es für jedes Verhalten einen Grund gibt, dass
sich Hilfe suchen nicht Schlechtes ist und, das man alles in seinem Leben irgendwie
überwinden kann.
, Folie 4 Allgemeine Infos
Nun zu den Allgemeinen Informationen zum Lebensbewältigungskonzept:
Der sogenannte Lebensbewältigungsansatz wurde vom ehemaligen Professor für Sozial-
pädagogik und Sozialisation im Lebensalter entwickelt. Diese Theorie hat die Soziale Ar-
beit und Pädagogik stark geprägt. Laut Lothar Böhnisch beschreibt die Lebensbewälti-
gung das Streben nach Handlungsfähigkeit und Wirksamkeit des Menschen in seinem
Leben. Dieses Theorie- Praxis- Modell für die Soziale Arbeit bietet Erklärung, Analyse
und die Möglichkeit zur Entwicklung von Handlungsalternativen in der Sozialen Arbeit (z.
Bsp.) mit Menschen in krisenhaften Lebenssituationen. Zudem können durch dieses
Konzept die Probleme der BetroZenen erkannt und ihr Bewältigungsverhalten verstan-
den werden. Er selbst formulierte den BegriZ als „das Streben nach subjektiver Hand-
lungsfähigkeit in kritischen Lebenssituationen, in denen das psychosoziale Gleichge-
wicht (Selbstwertgefühle u. soziale Anerkennung) gefährdet ist“. Böhnisch meinte, dass
der Mensch in seinem Leben immer nach Handlungsfähigkeit strebt und sollte er einmal
handlungsunfähig sein, ist es für den Menschen nicht aushaltbar, denn er möchte sein
Leben im GriZ haben und dabei Selbstwirksamkeit verspüren. Ein wichtiger Punkt ist
auch, dass hinter jedem Verhalten eines Menschen ein Grund verborgen ist.
Folie 5 Handlungsfähigkeitsformen
Wie bereits erwähnt geht es um das Streben nach Handlungsfähigkeit. Das Lebensbe-
wältigungsmodell entfaltet sich in drei Formen der Handlungsfähigkeit, die der Mensch
anwendet um handlungsfähig zu bleiben, das nicht immer positiv ist.
1) Regressives Verhalten
Das regressive Verhalten ist antisozial, kontraproduktiv, schädigt andere oder sich
selbst. Genauer gesagt durch Unterdrückung, Ausgrenzung und Gewalt gegenüber an-
deren Personen oder Verletzungen der eigenen Person, um wieder psychosoziale Hand-
lungsfähigkeit zu erlangen.
Beispiel: In der Schule wird der Unterricht von jemanden gestört. Der Mensch versucht
dann im Mittelpunkt zu sein, weil es sich endlich durch das Lachen der anderen Schüler
darüber, wieder gut fühlt. Diese Verhaltensweise geht immer auf Kosten anderer Perso-
nen oder der eigenen Person, aber im schlimmsten Fall auf beider. Dieses Verhalten
sollte möglichst vermieden werden.
2) Einfaches Verhalten
Beim einfachen Verhalten kann der Alltag des Menschen subjektiv befriedigend organi-
siert bewältigt werden und ist sozialverträglich. Die Person kommt in seinem Alltag ein-
fach klar, aber sucht sich keine Hilfe für seine Probleme. Das Gute dabei im Gegensatz
zu dem vorigen Verhalten ist, dass dabei niemand geschädigt wird. Die Gründe sind ent-
weder, weil die Person das Problem selbst nicht erkennt oder einfach keinen Mut hat
sich aktiv Hilfe zu holen.
3) Erweitertes Verhalten
Dieses Verhalten entspricht dem ideal und jeder sollte in Problemsituationen dieses
Verhalten zeigen können und falls nicht, dann sollte er sich aktiv Hilfe suchen können.
Hier gestaltet und nimmt der Mensch aktiv, selbstbestimmt und vorrausschauend in sei-
ner Lebenswelt teil und sucht sich wie Hilfe, wenn das notwendig ist. Möglichkeiten,