Persönlichkeitstheorien
Was sind Persönlichkeitstheorien überhaupt?
Wenn du dir schon mal die Frage gestellt hast, warum Menschen so unterschiedlich sind – warum
manche ruhig und vorsichtig sind, andere o en und risikofreudig –, dann bewegst du dich genau
im Feld der Persönlichkeitspsychologie. Sie versucht zu erklären:
• Was macht eine Persönlichkeit
aus?
• Wie entsteht sie?
• Kann sie sich verändern?
• Welche Faktoren beein ussen
unser Denken, Fühlen und
Handeln dauerhaft?
Und weil es so viele Möglichkeiten gibt, darauf zu schauen, gibt es verschiedene
Theorien, die im Studienbrief vorgestellt werden. Diese Theorien kommen aus
unterschiedlichen Denkrichtungen und erklären Persönlichkeit auf ganz eigene Weise – mit
eigenen Begri en, Modellen und Ideen.
1. Wie hat sich das Denken über Persönlichkeit entwickelt?
Schon seit der Antike haben sich Menschen damit beschäftigt, was den Charakter eines
Menschen ausmacht. Früher dachte man z. B., die Körpersäfte (Blut, Schleim etc.) bestimmten
unser Temperament (z. B. der “Choleriker” oder der “Melancholiker”).
Heute unterscheiden wir grob vier Gruppen von Theorien:
1. Vorwissenschaftlich – alte Modelle z. B. Astrologie oder Körpersaftlehre
2. Veraltet – frühe psychologische Theorien, z. B. die Psychoanalyse (Freud) oder
Behaviorismus.
3. Klassisch – etablierte Theorien wie Humanismus oder das Big-Five-Modell.
4. Modern – biologische und interaktionistische Theorien, die Umwelt & Gene
zusammendenken.
2. Die wichtigsten Persönlichkeitstheorien
Psychodynamische Theorien (z. B. Freud, Adler, Jung)
Diese Theorien sagen: Vieles, was uns antreibt, ist uns nicht bewusst.
Sigmund Freud:
• Teilt die Psyche in drei Bereiche:
◦ Es (Triebe),
◦ Ich (Vermittler) und
◦ Über-Ich (Moral)
• Beispiel: Du willst ein Stück Torte (Es), aber du bist auf Diät (Über-Ich) – dein Ich muss
vermitteln.
• Freud sagt auch, dass unsere Kindheit extrem wichtig ist – besonders, wie wir mit Lust und
Verboten umgehen.
ff fl ff
Was sind Persönlichkeitstheorien überhaupt?
Wenn du dir schon mal die Frage gestellt hast, warum Menschen so unterschiedlich sind – warum
manche ruhig und vorsichtig sind, andere o en und risikofreudig –, dann bewegst du dich genau
im Feld der Persönlichkeitspsychologie. Sie versucht zu erklären:
• Was macht eine Persönlichkeit
aus?
• Wie entsteht sie?
• Kann sie sich verändern?
• Welche Faktoren beein ussen
unser Denken, Fühlen und
Handeln dauerhaft?
Und weil es so viele Möglichkeiten gibt, darauf zu schauen, gibt es verschiedene
Theorien, die im Studienbrief vorgestellt werden. Diese Theorien kommen aus
unterschiedlichen Denkrichtungen und erklären Persönlichkeit auf ganz eigene Weise – mit
eigenen Begri en, Modellen und Ideen.
1. Wie hat sich das Denken über Persönlichkeit entwickelt?
Schon seit der Antike haben sich Menschen damit beschäftigt, was den Charakter eines
Menschen ausmacht. Früher dachte man z. B., die Körpersäfte (Blut, Schleim etc.) bestimmten
unser Temperament (z. B. der “Choleriker” oder der “Melancholiker”).
Heute unterscheiden wir grob vier Gruppen von Theorien:
1. Vorwissenschaftlich – alte Modelle z. B. Astrologie oder Körpersaftlehre
2. Veraltet – frühe psychologische Theorien, z. B. die Psychoanalyse (Freud) oder
Behaviorismus.
3. Klassisch – etablierte Theorien wie Humanismus oder das Big-Five-Modell.
4. Modern – biologische und interaktionistische Theorien, die Umwelt & Gene
zusammendenken.
2. Die wichtigsten Persönlichkeitstheorien
Psychodynamische Theorien (z. B. Freud, Adler, Jung)
Diese Theorien sagen: Vieles, was uns antreibt, ist uns nicht bewusst.
Sigmund Freud:
• Teilt die Psyche in drei Bereiche:
◦ Es (Triebe),
◦ Ich (Vermittler) und
◦ Über-Ich (Moral)
• Beispiel: Du willst ein Stück Torte (Es), aber du bist auf Diät (Über-Ich) – dein Ich muss
vermitteln.
• Freud sagt auch, dass unsere Kindheit extrem wichtig ist – besonders, wie wir mit Lust und
Verboten umgehen.
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