Von 1800 bis 1933 zur Machtübernahme Hitlers
Fokus auf die bayerische Geschichte und die deutsche Geschichte
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Bamberg Frühjahr 2025.
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, _Zeitstrahl _____
Nationale Ebene Bayerische Ebene Internationale Ebene
1789 Beginn der französischen Revolution
1792-1815 Koalitionskriege/Revolutionskriege
1792-1797 1. Koalitionskrieg
1796 Ansbacher Memoire von Monteglas
1799-1801/02 2.Koalitionskrieg
1800
Reichsdeputationsausschuss → Beginn der Säkularisierung, Mediatisierung; entschädigt
die Fürsten, die ihre linksrheinischen Gebiete an Frankreich abtreten mussten. Für diese
1803
Entschädigung wurden geistliche Staaten aufgelöst und den weltlichen Staaten
einverleibt.
Napoleon krönt sich in der Anwesenheit des Papstes selbst zum Kaiser, Code Civil in FR
18.05.1804
eingeführt
Der römisch-deutsche Kaiser Franz II. aus dem Hause Habsburg-Lothringen erhob sich
11.08.1804
selbst zum Kaiser von Österreich (Erbkaisertum) à Als Reaktion auf Napoleons Erhebung
Geheimvertrag von Bogenhausen – Vertrag Bayerns mit FR. Fr und Ö hätten
25.08.1805 Eigenständigkeit nicht toleriert. So behält Bayern Gebiete von Geheimvertrag und mehr
Gebiete – musste jedoch Heer stellen
1805-1806 3. Koalitionskrieg – Bayern auf Seiten Frankreich gegen Österreich (FR gewinnt)
26.12.1805 Frieden von Pressburg
Königreich Bayern gegründet und legitimiert durch Napoleon, Gott und ab 1818 die
01.01.1806
Verfassung
1806 Maximilian I. Joseph wird erster bayerischer König (vorher bayerischer Kurfürst)
Gründung des Rheinbunds – Zusammenschluss von 16 Staaten, militärische Verpflichtung
12.07.1806 ggü Frankreich (Ende des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nationen) (Schutz
Frankreichs vor österreichischen Angriffen u. Chance auf neuen Landgewinn)
Ende des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nationen – Niederlegung der
06.08.1806
Kaiserwürde durch Kaiser Franz II.
4. Koalitionskrieg – Napoleon besiegt mit Hilfe der Rheinbundstaaten Preußen und
1806-1807 Russland à Erster Stimmungsschwung gegen Frankreich, denn Bayern hatte kein
Interesse an einem Krieg mit Preußen
09.07.1807 Frieden von Tilsit
Code civil (bürgerliches Gesetzbuch) wurde im Rheinbund, als auch in den von Frankreich
1807-1814
dominierten Staaten eingeführt
Konstitution von Bayern als Vorläufige Verfassung – konstitutionelle Monarchie (Schnelle
01.10.1808 Konstitution, um zu verhindern das Napoleon eine auferlegt, langfristig gedacht gilt
Legitimation Gottes Gnaden auch, wenn Napoleon nicht mehr da ist)
1809 5. Koalitionskrieg und der Tiroler Aufstand
28.02.1810 Pariser Vertrag
Napoleon marschiert in Russland ein (auch Bayern hat Truppen gestellt – Niederlage,
1812
wenigen kamen wieder. Beherbergung/Versorgung)
12.08.1813 Antinapoleonische Koalition – ÖR, GB, R, PR, Schweden
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, Ende August Vertrag von Ried – Zusammenbruch/Ende des Rheinbunds – Bayern wechselt auf die
1813 Seite der Alliierten
16.-19.10.1813 Völkerschlacht bei Leipzig, Niederlage Napoleons
Wiener Kongress – Zusammenkunft der Vertreter sämtlicher Staaten Europas –
18.09.1814- Wiederherstellung territorialer Verhältnisse, Friedenssicherung; Ergebnisse - Pentarchie
09.07.1815 (Gleichgewicht zw. den 5 Großmächten wieder hergestellt), Heilige Allianz, Deutsche
Bundesakte; Prinzipien - Restauration, Legitimität, Solidarität
Deutscher Bund – Kein Staat kann die Macht allein ergreifen, innere und äußere
1815
Sicherung der Einzelstaaten
08.07.1815 Deutsche Bundesakte
26.09.1915 Heilige Allianz
Wartburgfest – studentische Burschenschaften fordern Nationalstaat mit kleindeutscher
18.10.1817
Lösung
1818 Verfassung des Königreich Bayerns verabschiedet
Karlsbader Beschlüsse à Universitätsüberwachungen, Verbot von Burschenschaften,
06.-31.08.1819
nachdem Student Schriftsteller ermordet
13.10.1825 Tod König Maximilian I. Joseph
1825 Regierungsantritt Ludwig I.
DIREKTER VORMÄRZ
Julirevolution in Frankreich à Frankreich wird parlamentarische Monarchie, König wird
1830
gestürzt
Konservative Wende in Bayernà Liberaler Ludwig sieht seine Position in Gefahr (durch
1830er
Revolution in FR) und nimmt u.a. Pressefreiheit zurück
27.05.- Hambacher Fest à Massendemonstration für Demokratie und deutsche Einheit,
01.06.1832 Forderungen nach freier Meinungsäußerung, Bürgerrechte
Sieben Göttinger Professoren protestierten gegen die Aufhebung der Verfassung des
18.11.1837
Königreichs Hannovers à darunter Jakob und Wilhelm Grimm
Weberaufstand in Schlesien – Protest gegen schwierige Lebens- und Arbeitsbedingungen
03.-06.06.1844 (durch Industrialisierung wird Manufaktur weniger wert, dadurch weniger Lohn und
Armut)
1846 Staatsaffäre mit Lola Montez
MÄRZREVOLUTION
Märzrevolution Revolutionsfunke aus Frankreich (dort Abdankung des Königs und
Ausrufung der Republik) nach De über. Metternich floh nach GB. Verfassungen
1848
versprochen – Barrikadenkämpfe in Berlin – Verfassungsgebende Nationalversammlung
verkündigt
27.02.1848 Märzforderungen
Rede des Ungarn Ludwig von Kossuth, der eine konstitutionelle Verfassung für Ungarn
03.03.1848
forderte
Petitionen und Entschließungen des niederösterreichischen Gewerbe-Vereins, und des
06.03.1848 Jurdisch-Politischen Lesevereins (à hatte Metternich für ungefährlich gehalten und trotz
Zensur zugelassen)
Märzproklamation à Durch Druck der Aufstände sah sich Ludwig gezwungen
06.03.1848 Zugeständnisse zu machen (u.a. Pressefreiheit, neue Wahlordnung für
Ständeversammlung, Verbesserung der Lage der Juden, Ministerverantwortlichkeit
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, Kundgebung der Studenten à forderten: Aufhebung der Zensur, Öffentlichkeit des
12.03.1848
Gerichtsverfahrens und eine allgemeine Volksvertretung
13.03.1848 Rücktritt des Staatskanzlers Fürst Metternichs à Schloss ein Zeitalter ab
Massenversammlungen vor dem Berliner Schloss
18.03.1848
Schrieb König Friedrich Wilhelm IV. eine Proklamation
18.03-
19.03.1848
Friedrich Wilhelm musste sich vor den in den Schlosshof gebrachten Leichen der
19.03.1848
gefallenen Revolutionskämpfern verneigen
Rücktritt König Ludwig I. – Regierungsantritt Maximilian II. (Ludwig tritt zurück, überlässt
20.03.1848
Maximilian die Umsetzung der Zugeständnisse)
Maximilian II. eröffnete den Reformlandtag, auf welchem die von Ludwig I. versprochene
22.03.1848
Liberalisierung umgesetzt werden sollte
Umritt des Königs mit einer schwarz-rot-goldenen Binde durch die Stadt, begleitet von
23.03.1848 seinen Ministern, Generälen und den königlichen Prinzen à Aufruf „An mein Volk und
die deutsche Nation“
24.03.1848 Dänischer König verkündet Pläne Schleswig in Dänemark einzuverleiben
29.03.1848 Ein liberales Ministerium in Preußen wurde gebildet
31.03.- Vorparlament in Frankfurt: Aus der revolutionären Bewegung hervorgegangen à bei
03.04.1848 ihnen lag die politische Autorität
Der Bundestag erkannte eine provisorisch in Kiel gebildete Regierung an à ohne formell
12.04.1848
einen Beschluss über die Aufnahme Schleswigs in den Bund zu wagen
erste deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche (Juni 1849 aufgelöst
18.05.1848 durch Militär) – Beratung über freiheitliche Verfassung und Bildung eines deutschen
Nationalstaats à wird abgelehnt
gegründet „Neue Preußische Zeitung“ als wirksames publizistisches Organ der
01.07.1848
Gegenbewegung (u.a. veröffentlich dort Otto von Bismarck)
Seit 03.07.-
Monatelange Beratung über die Grundrechte à lies dadurch kostbare Zeit verstreichen
27.12.1848
Der preußische König begann unter Druck der Mächte (GB, RU) einzulenken und es kam
26.08.1848
zum Waffenstillstand mit Dänemark
Die FNV konnte sich gegen den anbrandenden demokratischen Radikalismus nur mit Hilfe
18.09.1848
österreichischer und preußischer Truppen wehren
In Wien erhoben sich erneut Studentenschaft, Bürgertum und brachten Wien
06./07.10.1848
vorübergehend unter ihre Herrschaft
Diese extreme Phase der Revolution wurde durch militärische Macht von Windischgrätz
26.-31.10.1848
und Jellacic beendet
König ernannte unter Einfluss von Personen seines näheren Umfelds ein konservatives
November 1848
Ministerium (Preußen)
Die Nationalversammlung in Preußen wurde ganz aufgelöst und vom König eine
05.12.1848
Verfassung oktroyiert
Rücktritt des Österreichers Schmerling als Ministerpräsident à Heinrich von Gagern wird
15.12.1848
sein Nachfolger
27.12.1848 Verkündigung der „Grundrechte des deutschen Volkes“
Verfassung oktroyiert (nie wirklich in Kraft getreten) mit einem Gesamtparlament und
04.03.1849
einheitlicher österreichischer Staatsbürgerschaft auch für Ungarn
07.03.1848 Der österreichische Reichstag wurde aufgelöst
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