Die Französische Revolution (1789–1799) war ein entscheidender Wendepunkt in der
Geschichte Frankreichs und Europas. Sie führte zum Sturz der Monarchie, zur
AbschaKung des Feudalismus und zu einer tiefgreifenden gesellschaftlichen und
politischen Umwälzung, die bis heute nachwirkt. Sie war geprägt von großen Idealen wie
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, aber auch von Gewalt und Unruhen.
Hintergründe und Ursachen
Die Revolution hatte viele Ursachen:
1. Soziale Ungleichheit: Die französische Gesellschaft war in drei Stände unterteilt. Der
Klerus (1. Stand) und der Adel (2. Stand) hatten Privilegien und zahlten kaum Steuern,
während der 3. Stand (Bauern, Arbeiter und Bürger) die Hauptlast trug.
2. Wirtschaftliche Krise: Frankreich hatte enorme Schulden, unter anderem durch
teure Kriege wie den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Außerdem sorgten
Missernten für Hunger und Unzufriedenheit.
3. Aufklärung: Ideen von Philosophen wie Rousseau, Voltaire und Montesquieu
forderten Freiheit, Gleichheit und Demokratie. Diese Gedanken inspirierten viele
Menschen.
4. Schwäche der Monarchie: König Ludwig XVI. und Königin Marie-Antoinette galten als
unfähig und verschwenderisch, was die Wut des Volkes verstärkte.
Verlauf der Revolution
1. Beginn der Revolution (1789)
Am 5. Mai 1789 rief der König die Generalstände ein, um die Finanzkrise zu lösen. Doch
der 3. Stand forderte mehr politische Rechte und erklärte sich zur
Nationalversammlung. Am 14. Juli 1789 stürmten die Bürger die Bastille, ein Symbol der
königlichen Unterdrückung. Dieser Tag gilt als Beginn der Revolution.
2. AbschaKung der alten Ordnung (1789–1791)
Die Nationalversammlung führte viele Reformen durch:
- Die Feudalrechte wurden abgeschaKt.
- Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte wurde verabschiedet, die Gleichheit
und Freiheit für alle versprach.
- Die Kirche wurde entmachtet, und ihr Besitz wurde verstaatlicht.
1791 bekam Frankreich eine Verfassung, die eine konstitutionelle Monarchie einführte.
3. Radikalisierung und Terrorherrschaft (1792–1794)
Ab 1792 radikalisierte sich die Revolution. Frankreich wurde zur Republik, und König
Ludwig XVI. wurde 1793 hingerichtet. In dieser Zeit kämpfte Frankreich gegen innere
Gegner und äußere Feinde, die die Monarchie wiederherstellen wollten. Die Jakobiner
unter Robespierre übernahmen die Macht und führten eine Schreckensherrschaft (La
Terreur). Tausende Menschen wurden hingerichtet, darunter auch Marie-Antoinette.
Geschichte Frankreichs und Europas. Sie führte zum Sturz der Monarchie, zur
AbschaKung des Feudalismus und zu einer tiefgreifenden gesellschaftlichen und
politischen Umwälzung, die bis heute nachwirkt. Sie war geprägt von großen Idealen wie
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, aber auch von Gewalt und Unruhen.
Hintergründe und Ursachen
Die Revolution hatte viele Ursachen:
1. Soziale Ungleichheit: Die französische Gesellschaft war in drei Stände unterteilt. Der
Klerus (1. Stand) und der Adel (2. Stand) hatten Privilegien und zahlten kaum Steuern,
während der 3. Stand (Bauern, Arbeiter und Bürger) die Hauptlast trug.
2. Wirtschaftliche Krise: Frankreich hatte enorme Schulden, unter anderem durch
teure Kriege wie den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Außerdem sorgten
Missernten für Hunger und Unzufriedenheit.
3. Aufklärung: Ideen von Philosophen wie Rousseau, Voltaire und Montesquieu
forderten Freiheit, Gleichheit und Demokratie. Diese Gedanken inspirierten viele
Menschen.
4. Schwäche der Monarchie: König Ludwig XVI. und Königin Marie-Antoinette galten als
unfähig und verschwenderisch, was die Wut des Volkes verstärkte.
Verlauf der Revolution
1. Beginn der Revolution (1789)
Am 5. Mai 1789 rief der König die Generalstände ein, um die Finanzkrise zu lösen. Doch
der 3. Stand forderte mehr politische Rechte und erklärte sich zur
Nationalversammlung. Am 14. Juli 1789 stürmten die Bürger die Bastille, ein Symbol der
königlichen Unterdrückung. Dieser Tag gilt als Beginn der Revolution.
2. AbschaKung der alten Ordnung (1789–1791)
Die Nationalversammlung führte viele Reformen durch:
- Die Feudalrechte wurden abgeschaKt.
- Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte wurde verabschiedet, die Gleichheit
und Freiheit für alle versprach.
- Die Kirche wurde entmachtet, und ihr Besitz wurde verstaatlicht.
1791 bekam Frankreich eine Verfassung, die eine konstitutionelle Monarchie einführte.
3. Radikalisierung und Terrorherrschaft (1792–1794)
Ab 1792 radikalisierte sich die Revolution. Frankreich wurde zur Republik, und König
Ludwig XVI. wurde 1793 hingerichtet. In dieser Zeit kämpfte Frankreich gegen innere
Gegner und äußere Feinde, die die Monarchie wiederherstellen wollten. Die Jakobiner
unter Robespierre übernahmen die Macht und führten eine Schreckensherrschaft (La
Terreur). Tausende Menschen wurden hingerichtet, darunter auch Marie-Antoinette.