Einsendeaufgabe
Allgemeine Psychologie III – Sprache
Aufgabe 1
Beschreiben Sie die grundlegenden strukturellen Einheiten (über die Wortebene hinaus) aus denen
eine Sprache besteht und gehen Sie dabei auch auf die grundlegenden Regeln ein.
Die Sprache besteht zunächst nur aus Lauten, welche zu Wörtern verbunden werden müssen. Die
Grammatik bildet nun das Regelsystem, mit welchem versucht wird, Struktur und Gebrauch der
Sprache zu definieren. Grammatik soll eine korrekte Anwendung der Sprache vorschreiben und
definieren, hingegen soll nicht zulässiges ausgeschlossen werden. Die Grundbausteine sind die
Phonologie, Syntax und Semantik.
1) Die Phonologie ist die Untersuchung von Lauten die zu Wörtern verbunden werden sollen. Es
gibt das Phonem, es ist die kleinste Spracheinheit, die zwischen Spracheinheiten unterscheidet. Ein
Beispiel hierfür sind die Wörter „rot“ und „tot“. Das Phonem ist also die kleinste Einheit
Bedeutungen zu unterscheiden.
2) Syntax ist die Art und Weise wie Worte aneinander gereiht werden um Sätze zu bilden. Es
geht also um die Wortfolge, welche in der deutschen- und englischen Sprache meistens Subjekt-
Prädikat-Objekt ist. Weiterhin definiert man Morpheme als kleinste grammatikalische Einheit, die
nicht weiter geteilt werden kann ohne ihre Bedeutung zu verlieren. Ein Beispiel um das Morphem zu
erläutern:
Die Silben bei dem Wort „Kindern“ sind „Kin“ und „dern“, wohingegen beim Morphem die Trennung
bei „Kind“ und „ern“ gemacht wird, da die zwei Morpheme aussagen, dass es um ein Kind geht und
das es sich um den Plural handelt.
3) Die Semantik ist die Untersuchung der Bedeutung von Wörtern und deren Veränderung im
Laufe der Zeit, also einfach ausgedrückt geht es um die Bedeutung von Sätzen. An einem Beispiel
lässt sich ein semantischer Verstoß besser erkennen: „Ernsthaftigkeit jagt der Katze Angst ein“. Es ist
zu erkennen, dass man syntaktisch richtig vorgegangen ist, trotzdem ist es semantisch falsch.
, Es gibt weiterhin verschiedene Wortklassen, im deutschen sind es Inhalts- und Funktionswörter. Die
Inhaltswörter sind Nomen, Verben und Adjektive. Zu den Funktionswörtern zählt man Worte wie
Präpositionen, Konjunktionen, Pronomen usw., man benötigt Funktionswörter unbedingt um einen
sinnhaften Satz zu bilden, sowie die Inhaltswörter miteinander zu verbinden.
Allgemeine Psychologie III – Sprache
Aufgabe 1
Beschreiben Sie die grundlegenden strukturellen Einheiten (über die Wortebene hinaus) aus denen
eine Sprache besteht und gehen Sie dabei auch auf die grundlegenden Regeln ein.
Die Sprache besteht zunächst nur aus Lauten, welche zu Wörtern verbunden werden müssen. Die
Grammatik bildet nun das Regelsystem, mit welchem versucht wird, Struktur und Gebrauch der
Sprache zu definieren. Grammatik soll eine korrekte Anwendung der Sprache vorschreiben und
definieren, hingegen soll nicht zulässiges ausgeschlossen werden. Die Grundbausteine sind die
Phonologie, Syntax und Semantik.
1) Die Phonologie ist die Untersuchung von Lauten die zu Wörtern verbunden werden sollen. Es
gibt das Phonem, es ist die kleinste Spracheinheit, die zwischen Spracheinheiten unterscheidet. Ein
Beispiel hierfür sind die Wörter „rot“ und „tot“. Das Phonem ist also die kleinste Einheit
Bedeutungen zu unterscheiden.
2) Syntax ist die Art und Weise wie Worte aneinander gereiht werden um Sätze zu bilden. Es
geht also um die Wortfolge, welche in der deutschen- und englischen Sprache meistens Subjekt-
Prädikat-Objekt ist. Weiterhin definiert man Morpheme als kleinste grammatikalische Einheit, die
nicht weiter geteilt werden kann ohne ihre Bedeutung zu verlieren. Ein Beispiel um das Morphem zu
erläutern:
Die Silben bei dem Wort „Kindern“ sind „Kin“ und „dern“, wohingegen beim Morphem die Trennung
bei „Kind“ und „ern“ gemacht wird, da die zwei Morpheme aussagen, dass es um ein Kind geht und
das es sich um den Plural handelt.
3) Die Semantik ist die Untersuchung der Bedeutung von Wörtern und deren Veränderung im
Laufe der Zeit, also einfach ausgedrückt geht es um die Bedeutung von Sätzen. An einem Beispiel
lässt sich ein semantischer Verstoß besser erkennen: „Ernsthaftigkeit jagt der Katze Angst ein“. Es ist
zu erkennen, dass man syntaktisch richtig vorgegangen ist, trotzdem ist es semantisch falsch.
, Es gibt weiterhin verschiedene Wortklassen, im deutschen sind es Inhalts- und Funktionswörter. Die
Inhaltswörter sind Nomen, Verben und Adjektive. Zu den Funktionswörtern zählt man Worte wie
Präpositionen, Konjunktionen, Pronomen usw., man benötigt Funktionswörter unbedingt um einen
sinnhaften Satz zu bilden, sowie die Inhaltswörter miteinander zu verbinden.