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Zusammenfassung

Zusammenfassung - Globalisierung: Kriegswelten der Globalisierung (pkb002.2)

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Zusammenfassung der Vorlesungen von Professor Nitschke (2023/2024)

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Politik Klausur: Nitschke


Kriegswelten der Globalisierung

- Entsicherungsmerkmale: Neue Kriege + Terrorismus
- Effekte von Terrorismus (lat. Angst und Schrecken als Taktik zur
Demotivation und Frustration)
- Wer oder was ist Terrorismus? (-> Finanzierung?)
1. US – Department 2004: „Vorsätzliche, politisch motivierte Gewalt
gegen nicht kämpfende Ziele, die darauf abzieht, eine Zielgruppe zu
beeinflussen.“
 Wolograd, 29.12.2014 (Attentat)
2. EU: „Terrortaten dienen zur Einschüchterung oder zum zwanghaften
Tun, bzw. Unterlassen öffentlicher Stellen/ internationaler
Organisationen oder zur Destabilisierung/ Zerstörung politischer,
verfassungsrechtlicher, wirtschaftlicher und sozialer Strukturen.“
 Wahlen in Waziristan

- Globale Dimension:
1. Kriege und bewaffnete Konflikte: weitreichende Auswirkungen,
gehen über nationale Grenzen hinaus
2. Terrorismus: Terroristische Gruppen nutzen globale Kommunikations-
und Verkehrsinfrastrukturen, um Aktivitäten zu koordinieren
 Daher fordert die Bekämpfung des Terrorismus internationale
Zusammenarbeit
3. Migration und Flucht: Massenmigration erleichtert durch schnellere
Verbreitung von Informationen & erleichterte Bewegung von
Menschen
4. Cyberkriege: Cyberangriffe, die kritische Infrastrukturen lahmlegen
können
5. Drohnen und moderne Kriegsführung: Drohnen ermöglichen
ferngesteuerte Angriffe

- Aktuelle Dimension:
1. Jeder ist das Ziel
2. Terrorismus als Teil der asymmetrischen Kriegsführung =
Terrorismus als Krieg
3. Keine unschuldigen Zivilisten/ Bekämpfung des Volkes (Curtis Le
May)
 Beispiel: Osama bin Laden

- Terrorismus als Verwüstungskrieg:
1. Die Zivilbevölkerung bekommt Kombattanten – Statuts
2. Strategische Asymmetrie
3. Militärische Operationen

, - Psychologische Kriegsführung = Androhung von Nuklearbomben
- Hauptproblem: „Lone Wolf“ -> sehr schwierig zu kriegen

Gleichzeitigkeit des Ungleichen

In der politischen Theorie und Praxis bezieht sich "Gleichzeitigkeit des
Ungleichen" auf die gleichzeitige Existenz unterschiedlicher politischer Systeme,
Ideologien, Machtverhältnisse und Lebensrealitäten innerhalb einer Gesellschaft
oder zwischen verschiedenen Gesellschaften. Dies kann auf verschiedene Weise
interpretiert und analysiert werden:

1. Unterschiedliche politische Systeme: In einer globalisierten Welt
existieren verschiedene politische Systeme (Demokratien, Autokratien,
Monarchien) nebeneinander. Diese Systeme beeinflussen sich gegenseitig,
oft mit Spannungen und Konflikten.
2. Ideologische Vielfalt: Innerhalb eines politischen Systems kann es eine
Vielzahl von Ideologien und politischen Bewegungen geben. Zum Beispiel
können in einer Demokratie gleichzeitig linke, rechte, liberale und
konservative Parteien existieren, die unterschiedliche und oft
gegensätzliche Ansichten vertreten.
3. Ungleichheit in der politischen Teilhabe: In vielen Gesellschaften gibt
es Ungleichheiten hinsichtlich des Zugangs zur politischen Teilhabe. Dies
kann auf sozioökonomische Unterschiede, Bildung, Geschlecht, Ethnizität
oder andere Faktoren zurückzuführen sein. Während einige Menschen
politisch aktiv und einflussreich sind, sind andere marginalisiert und haben
wenig oder keinen Einfluss auf politische Entscheidungen.
4. Globale Machtverhältnisse: Auf internationaler Ebene können Länder
gleichzeitig sehr unterschiedliche Machtpositionen haben. Industrieländer
und Entwicklungsländer, wirtschaftlich starke und schwache Nationen
sowie geopolitisch einflussreiche und weniger einflussreiche Länder
interagieren ständig miteinander, oft unter ungleichen Bedingungen.
5. Politische Modernisierung und Tradition: In vielen Gesellschaften gibt
es einen gleichzeitigen Existenz von modernen politischen Strukturen und
traditionellen Machtstrukturen. Dies kann zu Spannungen führen, wenn
traditionelle Werte und moderne politische Praktiken aufeinanderprallen.
6. Konflikt und Kooperation: Politische Akteure, sowohl auf nationaler als
auch auf internationaler Ebene, befinden sich oft gleichzeitig in Situationen
von Konflikt und Kooperation. Staaten können in einem Bereich rivalisieren
und in einem anderen zusammenarbeiten.
7. Ökologische und ökonomische Unterschiede: Umweltpolitische
Maßnahmen können sehr unterschiedlich umgesetzt werden, wobei einige
Länder oder Regionen starke Umweltauflagen haben und andere kaum
welche. Dies führt zu einer ungleichen Verteilung von Umweltbelastungen
und -vorteilen.

Das Konzept der "Gleichzeitigkeit des Ungleichen" hilft, die Komplexität
politischer Realitäten zu verstehen, in denen unterschiedliche und oft
widersprüchliche Zustände koexistieren und sich gegenseitig beeinflussen.

, Digitale Kommunikation I: Die Ökonomie


- Rund 80% der Menschen weltweit haben ein gewisses Maß an Zugang zu
Elektrizität
a. Vorläufer der Globalisierung – historische Epochen
1. Präglobale Epoche (vor 1500) ->
 Handelsverbindungen
 keine nachweislichen Lieferketten
 Kenntnisse anderer Länder und Kulturen kaum vorhanden
 Flat – Earth – Verständnis
 Egozentrisch
 Christopher Kolumbus
2. Protoglobalisierung (vor 1500 – 1840)
 Europäische Seemächte
 Industrialisierung
3. Erste Globalisierung (1840 - 1914)
 Karl Marx (Veränderung von Arbeitsprozessen auf globaler
Ebene)
 Erster Weltkrieg
4. Zweite Globalisierung (1945 – 1989/90)
 Fichte (geschlossener Handelskreislauf soll nur im jeweiligen
Land bestrieben werden
 Möglichst geringe Abhängigkeit zu anderen Ländern
5. Dritte Globalisierung (1990 – heute)
 Begleiteffekte für die verschiedenen Länder/ Kontinente spürbar
 Ökonomische, soziale & ökologische Strukturverschiebung & -
veränderung, Indien & China als Zentralpunkt des 21. Jhr.
 Europäische Länder geraten mehr & mehr in den Hintergrund



b. Arbeitsprozesse
1. Effizienz der Märkte
 Spezialisierung/Synthetisierung
2. Berechenbarkeit
 Kontrolle der Produkte
3. Freisetzung von Arbeitskräften
 Jobless Recovery (kein Zurückerwerben durch erfolgreiche
Wegrationalisierung)
 Ersetzen durch Roboter & KI
 Belastung des Sozialstaats



c. Arbeitsteilung
1. Erzeugung

Schule, Studium & Fach

Hochschule
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28. juli 2024
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2023/2024
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