Materialbedarfsarten / Primär,- Sekundär – und Tertiärbedarf ............................................. 2
Methoden zur Bedarfsermittlung des Sekundärbedarfs ......................................................... 2
Unterschied zwischen Brutto- und Nettobedarf ...................................................................... 4
Lagermenge, Lagerkosten und Bestellkosten ........................................................................... 4
Jährliche Gesamtkosten und die Optimale Bestellmenge ....................................................... 5
Sägezahndiagramm ................................................................................................................... 7
BDE-Systems, ERP und MRP ...................................................................................................... 8
Stamm-, Bewegungs- und aufbereiteten Daten ..................................................................... 10
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, Materialbedarfsarten / Primär,- Sekundär – und Tertiärbedarf
Bei den Primär- und Sekundärbedarfe geht es um die Bedarfsermittlung. Es ist eine der wichtigsten
Aufgaben der Materialwirtschaft und der Produktionsplanung- und Steuerung und befasst sich mit
der Berechnung des Sekundärbedarfes, der für die Erfüllung des Primärbedarfes erforderlich ist.
Primärbedarf:
- Ist der Bedarf an Fertigerzeugnissen, verkaufsfähigen Baugruppen und Teilen, Handelswaren
und Ersatzteilen
- Aus dem Primärbedarf wird ein kapazitätsmäßig abgestimmtes Produktionsprogramm
abgeleitet, in dem die Anzahl, der Fertigungstermin und der Fertigungsort festgelegt sind
Sekundärbedarf:
- Ist der Bedarf an Rohstoffe, Teile und Gruppen zur Fertigung des Primärbedarfs.
- Zur Ermittlung des Sekundärbedarfs werden Stücklisten, oder Teileverwendungsnachweise
verwendet.
Tertiärbedarf:
- Der Bedarf an Hilfs- Betriebsstoffen und Verschleissteilen für die Produktion wird als
Tertiärbedarf bezeichnet
- Kann aus dem Sekundärbedarf abgeleitet werden.
Methoden zur Bedarfsermittlung des Sekundärbedarfs
Deterministische
Bedarfsermittlung:
- Eine Stückliste bildet die
Grundlage
- Sie liefert bei der
Auftragsauslösung den
Bedarf an Baugruppen,
Teilen und Materialen nach
Menge und Termin
- dient primär zur Ermittlung
des Sekundärbedarfs bei
einem bekannten Primärbedarf. (produktorientiert)
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