Einführungskurs Mitschriften Sitzung 1/2
Keramik/ Vasenmalerei
• Was ist Keramik = Gefäße aus Ton
• Form und Funktion zusammenhängend, aber nicht zwangsläufig
Gebrauchskeramik = robuster, für alltägliche Zwecke (Tafelgeschirr, Kochware,
Transportamphoren)
Fazit
- Gebrauchskeramik und Feinkeramik lassen sich sinnvoll unterscheiden.
- Die Unterscheidung sollte aber nicht verabsolutiert werden: auch dezidierte Nutzgefäße
können Gegenstand aufwendigen Schmucks werden, und auch Feinkeramik war Gegenstand
konkreten Gebrauchs.
Unterschiede der beiden Keramikarten
Vorratsgefäße - utilitär, aber auch repräsentative Funktion möglich
Bsp. früharchaische Reliefpithoi / panathenäische Preisamphoren als Siegespreise
“Vase” ist von der Funktion her heute anders, in der klass. Arch. ist die griech. Keramik
gemeint.
Vasenmalerei Techniken:
• Rotfigurig (um 530/520 v. Chr.)
• Schwarzfigurig (älteste)
• Polychrom bemalt
• Reliefverziert
• Bilingue Vasen (rot- / schwarzfigurig)
, Bedeutung der Keramik in der Archäologie
1) Omnipräsenz von Keramik in archäologischen Kontexten
- Keramik ist sehr haltbar und häufig auffindbar
2) Hohe Aussagekraft von Keramik:
- zur Deutung von Kontexten (Fundkeramik) (Bsp. Ritual, Votiv)
- intrinsisch (bemalte Luxuskeramik)
3) Typologisch-chronologische Bestimmbarkeit:
- zur Datierung (etwa in Stratigraphie)
- zur Verortung im Raum => Hinweis auf Handelsrouten (überregionale Kontakte usw.)
Herstellung
• Massenproduktion im vorindustriellen Zeitalter
=> Trotz Serienproduktion bleiben Einzelprodukte Unikate
• Kleinere Werkstätte, daher keine Herausbildung von Großbetrieben
Herstellungstechnik:
- Abbau und Schlämmen des Tons
- Töpfern der Gefäße
- Bemalen der Gefäße
- Signaturen, die K Namen Künstler identifizieren lassen (mehrere Signaturen möglich, da
jeder Schritt eigene Person)
Keramik/ Vasenmalerei
• Was ist Keramik = Gefäße aus Ton
• Form und Funktion zusammenhängend, aber nicht zwangsläufig
Gebrauchskeramik = robuster, für alltägliche Zwecke (Tafelgeschirr, Kochware,
Transportamphoren)
Fazit
- Gebrauchskeramik und Feinkeramik lassen sich sinnvoll unterscheiden.
- Die Unterscheidung sollte aber nicht verabsolutiert werden: auch dezidierte Nutzgefäße
können Gegenstand aufwendigen Schmucks werden, und auch Feinkeramik war Gegenstand
konkreten Gebrauchs.
Unterschiede der beiden Keramikarten
Vorratsgefäße - utilitär, aber auch repräsentative Funktion möglich
Bsp. früharchaische Reliefpithoi / panathenäische Preisamphoren als Siegespreise
“Vase” ist von der Funktion her heute anders, in der klass. Arch. ist die griech. Keramik
gemeint.
Vasenmalerei Techniken:
• Rotfigurig (um 530/520 v. Chr.)
• Schwarzfigurig (älteste)
• Polychrom bemalt
• Reliefverziert
• Bilingue Vasen (rot- / schwarzfigurig)
, Bedeutung der Keramik in der Archäologie
1) Omnipräsenz von Keramik in archäologischen Kontexten
- Keramik ist sehr haltbar und häufig auffindbar
2) Hohe Aussagekraft von Keramik:
- zur Deutung von Kontexten (Fundkeramik) (Bsp. Ritual, Votiv)
- intrinsisch (bemalte Luxuskeramik)
3) Typologisch-chronologische Bestimmbarkeit:
- zur Datierung (etwa in Stratigraphie)
- zur Verortung im Raum => Hinweis auf Handelsrouten (überregionale Kontakte usw.)
Herstellung
• Massenproduktion im vorindustriellen Zeitalter
=> Trotz Serienproduktion bleiben Einzelprodukte Unikate
• Kleinere Werkstätte, daher keine Herausbildung von Großbetrieben
Herstellungstechnik:
- Abbau und Schlämmen des Tons
- Töpfern der Gefäße
- Bemalen der Gefäße
- Signaturen, die K Namen Künstler identifizieren lassen (mehrere Signaturen möglich, da
jeder Schritt eigene Person)