Einführungsvorlesung Mitschriften Sitzung 7
Wandmalerei und Mosaik
Allgemein
Stellung in der visuellen Kultur der griechisch-römischen Antike
- Wandmalerei präsent in allen wesentlichen Räumen:
• Im Bereich der Wohnarchitektur
• Im öffentlichen Raum
• Im Heiligtum
• Im funerären Bereich
- Chronologie:
• Großflächige Bemalung von Wänden zuweilen schon seit der Früharchaik
praktiziert.
• Ab 5. Jh. Aufkommen einer hochentwickelten Malerei mit bis in die
Kaiserzeit gerühmten Maler
• Generalisierung der Malerei als Wandschmuck in späthellenistisch-römischer
Zeit
• Mosaik als prächtiger Bodenbelag erst seit spätem 4. Jh. v. Chr. entwickelt
• progressiv immer weiter steigende Beliebtheit bis in die späte Kaiserzeit
Spätantike Villa von Piazza Armerina (Sizilien), mit Fläche
Wandmalerei:
die vier pompejanischen Stile (nach August Mau, Geschichte der dekorativen Wandmalerei
in Pompeji, 1882):
• 1. Stil: bis 100-80 v. Chr. (mit Anfängen bereits in der Spätklassik im griechischen Osten)
=> Imitation von Quaderwänden in Stuckierung und Bemalung
• 2. Stil: ca. 100-15 v. Chr.:
=> keine Stuckierung mehr, Verwendung perspektivische Mittel, illusionistische,
Durchbrechung‘ der Wandfläche.
=> Zweite Phase (ab ca. 30 v. Chr.): filigranere, ‚irreale‘ Architekturen, mehr
Zurückhaltung in der perspektivischen Brechung der Wand, vermehrtes Aufkommen
mythologischer Bilder
Wandmalerei und Mosaik
Allgemein
Stellung in der visuellen Kultur der griechisch-römischen Antike
- Wandmalerei präsent in allen wesentlichen Räumen:
• Im Bereich der Wohnarchitektur
• Im öffentlichen Raum
• Im Heiligtum
• Im funerären Bereich
- Chronologie:
• Großflächige Bemalung von Wänden zuweilen schon seit der Früharchaik
praktiziert.
• Ab 5. Jh. Aufkommen einer hochentwickelten Malerei mit bis in die
Kaiserzeit gerühmten Maler
• Generalisierung der Malerei als Wandschmuck in späthellenistisch-römischer
Zeit
• Mosaik als prächtiger Bodenbelag erst seit spätem 4. Jh. v. Chr. entwickelt
• progressiv immer weiter steigende Beliebtheit bis in die späte Kaiserzeit
Spätantike Villa von Piazza Armerina (Sizilien), mit Fläche
Wandmalerei:
die vier pompejanischen Stile (nach August Mau, Geschichte der dekorativen Wandmalerei
in Pompeji, 1882):
• 1. Stil: bis 100-80 v. Chr. (mit Anfängen bereits in der Spätklassik im griechischen Osten)
=> Imitation von Quaderwänden in Stuckierung und Bemalung
• 2. Stil: ca. 100-15 v. Chr.:
=> keine Stuckierung mehr, Verwendung perspektivische Mittel, illusionistische,
Durchbrechung‘ der Wandfläche.
=> Zweite Phase (ab ca. 30 v. Chr.): filigranere, ‚irreale‘ Architekturen, mehr
Zurückhaltung in der perspektivischen Brechung der Wand, vermehrtes Aufkommen
mythologischer Bilder