1. Einführung in didak0sches Handeln
1.1 Lerntheorien
Lernen rela(v dauerha-e, Verhaltensänderung einzelner Bereiche des
Menschen aufgrund von Erfahrungen.
Lehren meist alle planmäßigen, inten(onalen, häufig
ins(tu(onalisierten und professionalisierten Maßnahmen, die
das Ziel „Lernen“ ermöglichen.
Behaviorismus S(mulus-response-models; Reiz-Reak(ons-KeKe mit „Black Box“
Kogni(vismus Beschä-igt sich mit der Black Box; welche Vorgänge laufen im
Gehirn ab (Informa(onsverarbeitung)
- Assimila(on Ak(ve Einordnung von Ereignissen und ihre Deutung vor dem
Hintergrund bekannter Schemata
- Akkommoda(on Anpassung eines bestehenden Schemata durch zusätzliche
Erfahrungen
Konstruk(vismus Erkenntnistheorie, Wahrnehmung der Wirklichkeit; Differenz
zwischen subjek(ver und objek(ver Wirklichkeit
1.2 Veränderte Kindheit und Jugend
Kennzeichen - Verlust überdauernder Werte
- Gesteigerter Medienkonsum (Verfrühung, Reizüberflutung)
- Verlust der Gemeinscha-/Primärerfahrung
- Verschlechterung körperlicher/psychischer Verfassung
Pädagogische - Das Kind muss in den MiKelpunkt
Konsequenzen - Das Wunder „Leben“ erleb- und erfahrbar machen
- Förderung der Urteilsbildung
- Beziehungen, Gemeinscha-en als Motor des Lebens
- Ganzheitliche Bildung
1.3 Bayerisches Schulsystem im Vergleich
Bundesdeutscher Kein Gesamtschulbereich, Wirtscha-sschule als spez.
Vergleich Bayerisches Format, große Herausforderung „MiKelschule“
Kri(sche Betrachtung Inklusion, Wiedereinführung G9, Lehrermangel, ...
Dreigliedrigkeit Primarstufe, Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2
- Vorteile - Berücksich(gt unterschiedliche Fähigkeiten/Leistungen
- Transparenten Laueahnperspek(ven
- Hohe Flexibilität
- Nachteile - Früher Selek(onsdruck
- Förderung des sozialen Ungleichgewichts
- Nega(ve Erlebnisse beim Wechsel in niedrigere Schulart
Duale berufliche Besonderheit des deutschen Schulsystems, während der
Ausbildung Ausbildung prak(sche & schulische Phasen
- Vorteile Praxisorien(ert, UnmiKelbare Umsetzung von schulischen
Inhalten in der Praxis, Vergütung, Aufeinander abges(mmte
Inhalte, Klare Berufsbilder, einheitlicher Ausbildungsstandard
- Nachteile Keine Deckungsgleichheit zwischen Ausbildungsmarkt und
Ausbildungsnachfrage, Koopera(onsdefizite zwischen Schule
und Betrieb, Schwierigkeit der passgenauen Umsetzung
, theore(scher Lerninhalte mit den prak(schen
Ausbildungsinhalte
Herausforderung Inklusion, Sanierung, Gender, MiKelschule, Lehrermangel, ...
Zentrale Elemente „Kein Abschluss ohne Anschluss“; mit jedem Abschluss findet
man einen Abschluss an einen weiteren Bildungsweg
1.4 Ziele und Inhalte
Taxonomien des - Reproduk(on: Wiedergabe von Wissen
deutschen - Reorganisa(on: Anwendung mehrerer Sachverhalte im
Bildungsrates vertrauten Kontext
- Transfer: Übertragung auf einen unbehandelten Bereich
- Problem lösen: Anwendung in unbekanntem
Zusammenhang/Bereich
Bildungsinhalt Inhalt des Unterrichts, Sachwissen/Fachwissen
Bildungsgehalt Das, was die Schüler aus dem Unterricht „mitnehmen“ (sollen)
Flow Modell Zwischen Überforderung/Unterforderung liegt der op(male
„Flow“ à ideale Voraussetzung für das Lernen
Lernzielhierarchien - Richtziel: Umspannendste Ebene
- Grobziel: Thema über mehrere Unterrichtsstunden
- Feinziel: Unterrichtsstundenthema
Lernziel- - Beobachtbares Verhalten: Soll nach Unterricht folgen
Opera(onalisierung - Bedingungen/Regeln: Soll eingehalten werden
- Bewertungsmaß: Schülererfolg kontrollieren
1.5 Didak0sche Modelle
Didak(sches Dreieck Stoff, Lehrer, Schüler + Kontext
Didak(sches Sechseck Ziele, Zeit, Raum, Inhalte, Methoden, Medien
ADDIE-Modell Analyze: Analysieren von Lernausgangslage
Design: Festlegung der Lernziele, Auswahl der Medien &
Methoden
Develop: Vorbereitung und Herstellung der Materialien
Implement: Umsetzung des geplanten Unterrichts
Evaluate: Eigene Beurteilung nach dem Unterricht
Perspek(ven Schema - Exemplarische Bedeutung
(Klali) - Gegenwartsbedeutung
- Zukun-sbedeutung
- Thema(sche Struktur
- Zugänglichkeit
- Lern-Lehrprozessstruktur
Berliner Modell
(Heimann)
Hamburger Modell
(Schulz)
1.6 Medien und Methoden
Unterrichtsprinzipien Geltende Grundsätze oder Handlungsregeln der
Unterrichtsgestaltung, sichert die Effizienz und die Qualität des
Unterrichts
1.1 Lerntheorien
Lernen rela(v dauerha-e, Verhaltensänderung einzelner Bereiche des
Menschen aufgrund von Erfahrungen.
Lehren meist alle planmäßigen, inten(onalen, häufig
ins(tu(onalisierten und professionalisierten Maßnahmen, die
das Ziel „Lernen“ ermöglichen.
Behaviorismus S(mulus-response-models; Reiz-Reak(ons-KeKe mit „Black Box“
Kogni(vismus Beschä-igt sich mit der Black Box; welche Vorgänge laufen im
Gehirn ab (Informa(onsverarbeitung)
- Assimila(on Ak(ve Einordnung von Ereignissen und ihre Deutung vor dem
Hintergrund bekannter Schemata
- Akkommoda(on Anpassung eines bestehenden Schemata durch zusätzliche
Erfahrungen
Konstruk(vismus Erkenntnistheorie, Wahrnehmung der Wirklichkeit; Differenz
zwischen subjek(ver und objek(ver Wirklichkeit
1.2 Veränderte Kindheit und Jugend
Kennzeichen - Verlust überdauernder Werte
- Gesteigerter Medienkonsum (Verfrühung, Reizüberflutung)
- Verlust der Gemeinscha-/Primärerfahrung
- Verschlechterung körperlicher/psychischer Verfassung
Pädagogische - Das Kind muss in den MiKelpunkt
Konsequenzen - Das Wunder „Leben“ erleb- und erfahrbar machen
- Förderung der Urteilsbildung
- Beziehungen, Gemeinscha-en als Motor des Lebens
- Ganzheitliche Bildung
1.3 Bayerisches Schulsystem im Vergleich
Bundesdeutscher Kein Gesamtschulbereich, Wirtscha-sschule als spez.
Vergleich Bayerisches Format, große Herausforderung „MiKelschule“
Kri(sche Betrachtung Inklusion, Wiedereinführung G9, Lehrermangel, ...
Dreigliedrigkeit Primarstufe, Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2
- Vorteile - Berücksich(gt unterschiedliche Fähigkeiten/Leistungen
- Transparenten Laueahnperspek(ven
- Hohe Flexibilität
- Nachteile - Früher Selek(onsdruck
- Förderung des sozialen Ungleichgewichts
- Nega(ve Erlebnisse beim Wechsel in niedrigere Schulart
Duale berufliche Besonderheit des deutschen Schulsystems, während der
Ausbildung Ausbildung prak(sche & schulische Phasen
- Vorteile Praxisorien(ert, UnmiKelbare Umsetzung von schulischen
Inhalten in der Praxis, Vergütung, Aufeinander abges(mmte
Inhalte, Klare Berufsbilder, einheitlicher Ausbildungsstandard
- Nachteile Keine Deckungsgleichheit zwischen Ausbildungsmarkt und
Ausbildungsnachfrage, Koopera(onsdefizite zwischen Schule
und Betrieb, Schwierigkeit der passgenauen Umsetzung
, theore(scher Lerninhalte mit den prak(schen
Ausbildungsinhalte
Herausforderung Inklusion, Sanierung, Gender, MiKelschule, Lehrermangel, ...
Zentrale Elemente „Kein Abschluss ohne Anschluss“; mit jedem Abschluss findet
man einen Abschluss an einen weiteren Bildungsweg
1.4 Ziele und Inhalte
Taxonomien des - Reproduk(on: Wiedergabe von Wissen
deutschen - Reorganisa(on: Anwendung mehrerer Sachverhalte im
Bildungsrates vertrauten Kontext
- Transfer: Übertragung auf einen unbehandelten Bereich
- Problem lösen: Anwendung in unbekanntem
Zusammenhang/Bereich
Bildungsinhalt Inhalt des Unterrichts, Sachwissen/Fachwissen
Bildungsgehalt Das, was die Schüler aus dem Unterricht „mitnehmen“ (sollen)
Flow Modell Zwischen Überforderung/Unterforderung liegt der op(male
„Flow“ à ideale Voraussetzung für das Lernen
Lernzielhierarchien - Richtziel: Umspannendste Ebene
- Grobziel: Thema über mehrere Unterrichtsstunden
- Feinziel: Unterrichtsstundenthema
Lernziel- - Beobachtbares Verhalten: Soll nach Unterricht folgen
Opera(onalisierung - Bedingungen/Regeln: Soll eingehalten werden
- Bewertungsmaß: Schülererfolg kontrollieren
1.5 Didak0sche Modelle
Didak(sches Dreieck Stoff, Lehrer, Schüler + Kontext
Didak(sches Sechseck Ziele, Zeit, Raum, Inhalte, Methoden, Medien
ADDIE-Modell Analyze: Analysieren von Lernausgangslage
Design: Festlegung der Lernziele, Auswahl der Medien &
Methoden
Develop: Vorbereitung und Herstellung der Materialien
Implement: Umsetzung des geplanten Unterrichts
Evaluate: Eigene Beurteilung nach dem Unterricht
Perspek(ven Schema - Exemplarische Bedeutung
(Klali) - Gegenwartsbedeutung
- Zukun-sbedeutung
- Thema(sche Struktur
- Zugänglichkeit
- Lern-Lehrprozessstruktur
Berliner Modell
(Heimann)
Hamburger Modell
(Schulz)
1.6 Medien und Methoden
Unterrichtsprinzipien Geltende Grundsätze oder Handlungsregeln der
Unterrichtsgestaltung, sichert die Effizienz und die Qualität des
Unterrichts