Volksgemeinschaft
= Gesinnungsgemeinschaft (solidarische Gemeinschaft der „Volksgenossen“)
…bereits vor NS-Herrschaft vorhanden (z.B. im 1. WK, sollte Zusammenhalt der
Bevölkerung stärken)
Voraussetzungen:
Bekenntnis zum Nationalsozialismus
nur „erbbiologisch wertvoll & rassenreine“ Arier
„minderwertige Rassen“ ausgeschlossen (z.B. Juden, „Volksschädlinge“ (politisch
Andersdenkende), Behinderte, Sinti und Roma, „fremdvölkische“ Zwangsarbeiter, usw.)
Versprechungen/ Ziele:
nach innen:
Überwindung der Klassengesellschaft + Verbesserung der materiellen & sozialen Lage
soziale Gemeinschaft (z.B. keine Unterschiede bezüglich Bildung, Herkunft, Beruf oder
Vermögen)
politische Einheit
nationaler Wiederaufstieg
Zusammenhalt & Gleichheit (z.B. nützlich für Kameradschaft im 2. WK)
Überwindung aller politischen und sozialen Gegensätze der WR
nach außen:
rücksichtslose Ausgrenzung
Inszenierung:
durch Massenveranstaltungen und Aufmärsche
…z.B. Reichsparteitage in Nürnberg
…Erziehung & Prägung über NS-Organisationen (HJ, BDM, NS-Volkswohlfahrt) &
Massenmedien
Realität:
strenge Hierarchien innerhalb der
Volksgemeinschaft nach dem Führerprinzip
(in NS-Organisationen)
Folge: Verschaffung von Vorteilen auf
Kosten anderer (z.B. durch
Denunziationen)
Alltägliche Ausgrenzung, z.B. April 1933:
„Gesetz zur Wiederherstellung der
Berufsbeamtentums“ – Ausschluss
regimekritischer Beamten bzw. Nicht-
NSDAP-Mitglieder – Neubesetzung nach
ungleichen Kriterien (NSDAP-
Mitgliedschaft, Rang in NS-Org., politische
Kontakte, „Reinrassigkeit“)
Widersetzung
z.B. Freikorps „Plärrer“ in Nürnberg
(häufige Schlägereien im HJ)
= Gesinnungsgemeinschaft (solidarische Gemeinschaft der „Volksgenossen“)
…bereits vor NS-Herrschaft vorhanden (z.B. im 1. WK, sollte Zusammenhalt der
Bevölkerung stärken)
Voraussetzungen:
Bekenntnis zum Nationalsozialismus
nur „erbbiologisch wertvoll & rassenreine“ Arier
„minderwertige Rassen“ ausgeschlossen (z.B. Juden, „Volksschädlinge“ (politisch
Andersdenkende), Behinderte, Sinti und Roma, „fremdvölkische“ Zwangsarbeiter, usw.)
Versprechungen/ Ziele:
nach innen:
Überwindung der Klassengesellschaft + Verbesserung der materiellen & sozialen Lage
soziale Gemeinschaft (z.B. keine Unterschiede bezüglich Bildung, Herkunft, Beruf oder
Vermögen)
politische Einheit
nationaler Wiederaufstieg
Zusammenhalt & Gleichheit (z.B. nützlich für Kameradschaft im 2. WK)
Überwindung aller politischen und sozialen Gegensätze der WR
nach außen:
rücksichtslose Ausgrenzung
Inszenierung:
durch Massenveranstaltungen und Aufmärsche
…z.B. Reichsparteitage in Nürnberg
…Erziehung & Prägung über NS-Organisationen (HJ, BDM, NS-Volkswohlfahrt) &
Massenmedien
Realität:
strenge Hierarchien innerhalb der
Volksgemeinschaft nach dem Führerprinzip
(in NS-Organisationen)
Folge: Verschaffung von Vorteilen auf
Kosten anderer (z.B. durch
Denunziationen)
Alltägliche Ausgrenzung, z.B. April 1933:
„Gesetz zur Wiederherstellung der
Berufsbeamtentums“ – Ausschluss
regimekritischer Beamten bzw. Nicht-
NSDAP-Mitglieder – Neubesetzung nach
ungleichen Kriterien (NSDAP-
Mitgliedschaft, Rang in NS-Org., politische
Kontakte, „Reinrassigkeit“)
Widersetzung
z.B. Freikorps „Plärrer“ in Nürnberg
(häufige Schlägereien im HJ)