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Kompakte Zusammenfassung zu 12/1: Wurzeln europäischer Denkhaltungen und Grundlagen moderner politischer Ordnungsformen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit

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21-05-2023
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Sehr gute Zusammenfassung wo nochmal alles grundlegende zu den Themen Mythos zu Logos, Römische Rechtradition als kulturelles Erbe, Bewahrung des antiken Wissens, die Trennung von weltlicher und geistlicher Macht und die Aufklärung und Ursprung der Gewaltenteilung, erklärt wird. Habe ich damals für mein Geschichte Abi 2022 geschrieben und konnte 15 Punkte erreichen. Viel Spaß beim Lernen, ich drück euch ganz fest die Daumen!

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Gymnasium
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2

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7
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2022/2023
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II. Wurzeln europäischer Denkhaltungen und Grundlagen moderner politischer
Ordnungsformen in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit

1. Von Mythos zu Logos:
Anfänge des modernen Handels in Europa

Fürs Selbstverständnis des heutigen Europas ist die griechisch-römische Antike von großer
Bedeutung. Antike ist der wirkungsmächtiger Teil der europäischen Geschichte!



Was bedeutet der Ausdruck „Vom Mythos zum Logos“?
→ Mythologische Antworten auf existentielle Fragen werden durch logisch-rationale Antworten
ersetzt



Mythen PRÄGTEN DAS WELTBILD IN DER ANTIKE
• Mündlich überlieferte traditionelle Erzählung oder Geschichte, die oft göttliche oder
übernatürliche Wesen, Ereignisse oder Phänomene enthält
• mythologische, religiöse oder kulturelle Themen behandelt
• dienen dazu, komplexe Fragen über das Leben, die Natur, den Ursprung der Welt und
menschliche Erfahrungen zu erklären
• Mythos hebt sich aus dem zeitgebundenen Kontext heraus und wird auf eine überzeitliche
Ebene gehoben (→ statisch)
• Mythos basiert auf Glauben, kein kritisches Hinterfragen bzw. Reflexion, denn seine
Wirkung würden zerstören
→ Appelliert an die Emotionen der Menschen und erweckt Glauben an die Wahrheit des
Erzählten, anstatt rationale oder empirische Beweise zu liefern
→ Schrittweise Ablösen des mythischen Denkens während Ende der „archaischen“ Zeit u. a. Durch
Ausweitung des geographischen Aktionsradius der Griechen durch Kolonisierung, Seefahrt und
Handel → Austausch mit anderen Kulturen, Sitten und Bräuche gingen zurück
=> Glaube an das wirkmächtige Eingreifen von Gottheiten in das Weltgeschehen wird infrage
gestellt!!!/Durchsetzung von kritischem Denken

, Logos (=Gespräch, Sprache, Wahrheit, Vernunft): ERSETZT MYTHOS DURCH DAS NEUE
WISSENSCHAFTLICH-RATIONAL WELTERKLÄRUNGEN (AN VERNUNFT UND ERFAHRUNG
ORIENTIERT) =>Paradigmen Wechsel
→ Logos basiert auf logische Überlegungen, Aussagen und Theorien werden kritisch hinterfragt
und reflektiert.
• Rationalität:
→ Fähigkeit zur rationalen Denkweise, bei der Argumente, Schlussfolgerungen und
Überlegungen auf vernünftigen Prinzipien basieren
→ vernunftorientierte Theoriebildung um die Welt zu erklären
→ Suche nach Grundprinzipien der Natur und menschlichen Handels
→ Vertreter: Sokratiker (z.B. Thales von Milet: Suche nach Grundprinzip der Natur→
Wasser als Ursprung der Natur, Erde schwimmt auf Wasser=> Erklärung von Erdbeben u.
Fluten des Nils/ Anaximenes/Heraklit)
• Empirie: (Erfahrung)
→ bezieht sich auf die Bedeutung von Erfahrungen, Beobachtungen und Tatsachenwissen,
Analogieverfahren
→ basiert auf Genaue Beschreibung der beobachtenden Phänomene um Erkenntnisse zu
gewinnen und Hypothesen zu überprüfen
→ Gegner: Platon, Frage nach dem „Warum?“ aber nicht „Wie?“
→ Vertreter: Ärzteschule
• Diskurs:
→beinhaltet den rationalen und argumentativen Austausch von Ideen und Meinungen.
→ Wahrheitsfindung im Dialog (logische Argumente) zwischen Forschern
→ rationale Begründung wissenschaftlicher Erkenntnisse
→ verschiedene Standpunkte, Argumente und Perspektiven miteinander in Beziehung
gesetzt
→ Mensch tritt als Subjekt in Erscheinung
→ Vertreter: Sophisten (Rhetorik zur Überzeugung)

=>Negative Bewertung der empirischen Forschung in der Antike,als gleichwertige Methode der
rationalen Forschung u.a. durch Aristoteles gefordert.

2. Römische Rechtstradition und Rolle des Christentums → Das Kulturelle Erbe des
Imperium Romanum:
1. Römischerechtstradition:
a)“Zwölftafelgesetz“ => militärisch erfochtener Kompromiss aus Ständekämpfen zwischen
Patriziern und Plebejern im 5./4. Jahrhundert v. Chr in Rom
▪ → Fixierung des Rechts für alle Römer
▪ → Stabilisierung des Reiches
b) weitere Schritte:
▪ Kaiser Hadrain: „ewige“ Festschreibung der Gesetze
▪ 212 n. Chr. „constitutio antomiana von Kaiser Caracalla erlassen => römisches
Bürgerrecht für alle freien Einwohner des röm. Reich
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