Gesundheits- und Krankheitsmodelle
Bezugssysteme von Gesundheit und Krankheit
o Perspektive wird relevant
o Fragestellungen zur Veranschaulichung:
Fühlen sie sich gesund oder krank?
Sind sie gesund oder krank?
Findet man sie gesund oder krank?
Es müssen verschiedene Blickwinkel eingenommen werden um Menschen
gezielt zu helfen und die Diagnosequalität zu erhöhen!
Bsp.: somatoforme Störung = psychische Probleme, die durchkörperliche
Symptome bewirkt werden, aber physiologisch bisher unbekannt sind,
damit man sie erkannt müssen verschiedene Bereiche analysiert werden
und es darf nicht jeder Arzt einfach auf seinem Fachgebiet bleiben!
o drei Bezugssysteme
Disease
Bezugssystem: Medizin
Fokus:
binäre Einteilung in krank und nicht-krank
relevant für: Diagnose, Klassifikationssysteme (ICD),Anamnese,
Untersuchung
Illness
Bezugssystem: kranke Person
Fokus:
subjektives Empfinden von Krankheit oder Gesundheit
Gesundheits-/Krankheitsverhalten (compliance)
Sickness
Bezugssystem: Gesellschaft
Fokus:
Krankheit= soziale Abweichung
normative Aspekte von Gesundheit/Krankheit
Reaktion auf Kranke
relevant für: Hospitalisierung , Krankschreibung
(Gesundheitssystem), Stigmatisierung
o historische Entwicklung/Dynamik
z.B. Übergewicht früher= Wohlstand/gute Versorgung heute =
Gesundheitsrisiko
Es gibt nicht den einen Blickwinkel i.d.R. werden bei Phänomenen alle Ebenen
betrachtet um diese zu verstehen!
Das biopsychologische Modell
= Landschaft des Patienten
o früher: naturalistisches Krankheitsmodell
Betrachtung von Krankheit
Fokus auf Krankheit
, Kranker= Wirt/Träger von Krankheit
Depersonalisierung der Interaktion (Vorteil: objektive Beurteilung)
Krankheit nur Abweichung von natürlichem Zustand des Organismus und
somit messbar und immer wissenschaftlich nachvollziehbar
o Wiedererkennung des Menschen durch biopsychologisches System
Eigenschaften:
ganzheitliches Verständnis von Krankheit und Gesundheit
Krankheiten = komplexe Kausalketten (Biologie, Psyche,
Umwelt) keine klare Definition
(Unfähigkeit Ungleichgewichte zu bekämpfen)
Gesundheit = Zustand des vollständigen körperlichen, sozialen
und geistigen Wohlergehens (WHO)/ Fähigkeit
Ungleichgewichte im Körper eigenständig zu bekämpfen
Personalisierung der Interaktion
Beachtung aller drei Bezugssysteme
o Denkmodell:
Blickrichtungen durch verschiedene Ebenen
Makroebene (Gesellschaft, Bevölkerung, Ökonomie, Politik)
Metroebene (Institutionen, Organisationen, Lebenswelten)
Mikroebene (Person (Wechselwirkungen mit Metro-/Makroebene),
Interaktion zwischen Personen, Handlungstheorie
generell gilt: Medizinisches beeinflusst Soziales! Soziales beeinflusst
Medizinisches!
Moderne Medizin: Forschung/Diagnose/Therapie=
system-/ebenenübergreifend
für Therapie wichtig: Was kann der Patient noch?
Was soll Outcome sein? (patientenabhängig)
Gesundheitsdetermination
Gesundheitsdeterminante= Faktoren/Faktorengruppe, die Einfluss auf
_menschliche Gesundheit hat und die Wahrscheinlichkeit von
Krankheitsentstehung erhöhen
o Bedingungsfaktoren
Verhältnis (Umgebung)
Verhalten (Person selbst)
personal
interagieren zum Teil und liegen auf unterschiedlichen gesellschaftlichen
Ebenen
o Krankheitsentstehung
Ätiologie = Ursprung einer Krankheit (kausale Ebene)
Soziogenese = Verursachung von Krankheit durch soziale Bedingungen
Pathogenese = Prozess der gesundheitlichen Schädigung (i.d.R. biologische
Ebene)
Salutogenese = Bedingungen, die die Gesundheit steigern
Resizilienz = Widerstandskraft des Organismus/ der Person
Bezugssysteme von Gesundheit und Krankheit
o Perspektive wird relevant
o Fragestellungen zur Veranschaulichung:
Fühlen sie sich gesund oder krank?
Sind sie gesund oder krank?
Findet man sie gesund oder krank?
Es müssen verschiedene Blickwinkel eingenommen werden um Menschen
gezielt zu helfen und die Diagnosequalität zu erhöhen!
Bsp.: somatoforme Störung = psychische Probleme, die durchkörperliche
Symptome bewirkt werden, aber physiologisch bisher unbekannt sind,
damit man sie erkannt müssen verschiedene Bereiche analysiert werden
und es darf nicht jeder Arzt einfach auf seinem Fachgebiet bleiben!
o drei Bezugssysteme
Disease
Bezugssystem: Medizin
Fokus:
binäre Einteilung in krank und nicht-krank
relevant für: Diagnose, Klassifikationssysteme (ICD),Anamnese,
Untersuchung
Illness
Bezugssystem: kranke Person
Fokus:
subjektives Empfinden von Krankheit oder Gesundheit
Gesundheits-/Krankheitsverhalten (compliance)
Sickness
Bezugssystem: Gesellschaft
Fokus:
Krankheit= soziale Abweichung
normative Aspekte von Gesundheit/Krankheit
Reaktion auf Kranke
relevant für: Hospitalisierung , Krankschreibung
(Gesundheitssystem), Stigmatisierung
o historische Entwicklung/Dynamik
z.B. Übergewicht früher= Wohlstand/gute Versorgung heute =
Gesundheitsrisiko
Es gibt nicht den einen Blickwinkel i.d.R. werden bei Phänomenen alle Ebenen
betrachtet um diese zu verstehen!
Das biopsychologische Modell
= Landschaft des Patienten
o früher: naturalistisches Krankheitsmodell
Betrachtung von Krankheit
Fokus auf Krankheit
, Kranker= Wirt/Träger von Krankheit
Depersonalisierung der Interaktion (Vorteil: objektive Beurteilung)
Krankheit nur Abweichung von natürlichem Zustand des Organismus und
somit messbar und immer wissenschaftlich nachvollziehbar
o Wiedererkennung des Menschen durch biopsychologisches System
Eigenschaften:
ganzheitliches Verständnis von Krankheit und Gesundheit
Krankheiten = komplexe Kausalketten (Biologie, Psyche,
Umwelt) keine klare Definition
(Unfähigkeit Ungleichgewichte zu bekämpfen)
Gesundheit = Zustand des vollständigen körperlichen, sozialen
und geistigen Wohlergehens (WHO)/ Fähigkeit
Ungleichgewichte im Körper eigenständig zu bekämpfen
Personalisierung der Interaktion
Beachtung aller drei Bezugssysteme
o Denkmodell:
Blickrichtungen durch verschiedene Ebenen
Makroebene (Gesellschaft, Bevölkerung, Ökonomie, Politik)
Metroebene (Institutionen, Organisationen, Lebenswelten)
Mikroebene (Person (Wechselwirkungen mit Metro-/Makroebene),
Interaktion zwischen Personen, Handlungstheorie
generell gilt: Medizinisches beeinflusst Soziales! Soziales beeinflusst
Medizinisches!
Moderne Medizin: Forschung/Diagnose/Therapie=
system-/ebenenübergreifend
für Therapie wichtig: Was kann der Patient noch?
Was soll Outcome sein? (patientenabhängig)
Gesundheitsdetermination
Gesundheitsdeterminante= Faktoren/Faktorengruppe, die Einfluss auf
_menschliche Gesundheit hat und die Wahrscheinlichkeit von
Krankheitsentstehung erhöhen
o Bedingungsfaktoren
Verhältnis (Umgebung)
Verhalten (Person selbst)
personal
interagieren zum Teil und liegen auf unterschiedlichen gesellschaftlichen
Ebenen
o Krankheitsentstehung
Ätiologie = Ursprung einer Krankheit (kausale Ebene)
Soziogenese = Verursachung von Krankheit durch soziale Bedingungen
Pathogenese = Prozess der gesundheitlichen Schädigung (i.d.R. biologische
Ebene)
Salutogenese = Bedingungen, die die Gesundheit steigern
Resizilienz = Widerstandskraft des Organismus/ der Person