Gottfried Benn
1886 – 1956
• Studium in Theologie und Medizin
• Expressionistische Lyrik Banalität der
menschlichen Existenz & ihres körperlichen
Verfalls
• großes Aufsehen in avantgardistischen Kreisen
• Bekanntes Gedicht dieser Zeit: „Nachtcafé“ (1912)
• 1914 – 1918: Oberarzt im besetzten Brüssel
• Schreibstil: schroffe Menschenverachtung (Gräuel
des Kriegs)
• Ab 1927: mehr Essayistik
geschichtsphilosophische Zeitkritik & Nihilismus
• 1933: Verteidigt Nationalismus Wiedergeburt Das Ehepaar Benn Quelle: © 2007 Klett-Cotta – J.G.
Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Stuttgart.
der deutschen Nation?
• 1938: Schreibverbot wegen Schriften
• 1940 – 1945: lässt illegal Gedichte drucken
• Nach 1945: Popularität in der literarischen
Nur 2 Dinge - 1953
Öffentlichkeit
• Von Exilschriftstellern kritisiert Durch so viel Formen geschritten,
• Wegen modernen Schreibstils verehrt durch Ich und Wir und Du,
doch alles blieb erlitten
• 1951: erhält den Georg-Büchner-Preis
durch die ewige Frage: wozu?
Das ist eine Kinderfrage.
Dir wurde erst spät bewußt,
es gibt nur eines: ertrage
– ob Sinn, ob Sucht, ob Sage –
Deutung von „Nur zwei Dinge“: dein fernbestimmtes: Du mußt.
Müde Trauer Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,
was alles erblühte, verblich,
Eigenes Dasein als ein sinnloser Kreislauf es gibt nur zwei Dinge: die Leere
Schicksalsverfallenheit (stoisches Ertragen) und das gezeichnete Ich.
1886 – 1956
• Studium in Theologie und Medizin
• Expressionistische Lyrik Banalität der
menschlichen Existenz & ihres körperlichen
Verfalls
• großes Aufsehen in avantgardistischen Kreisen
• Bekanntes Gedicht dieser Zeit: „Nachtcafé“ (1912)
• 1914 – 1918: Oberarzt im besetzten Brüssel
• Schreibstil: schroffe Menschenverachtung (Gräuel
des Kriegs)
• Ab 1927: mehr Essayistik
geschichtsphilosophische Zeitkritik & Nihilismus
• 1933: Verteidigt Nationalismus Wiedergeburt Das Ehepaar Benn Quelle: © 2007 Klett-Cotta – J.G.
Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Stuttgart.
der deutschen Nation?
• 1938: Schreibverbot wegen Schriften
• 1940 – 1945: lässt illegal Gedichte drucken
• Nach 1945: Popularität in der literarischen
Nur 2 Dinge - 1953
Öffentlichkeit
• Von Exilschriftstellern kritisiert Durch so viel Formen geschritten,
• Wegen modernen Schreibstils verehrt durch Ich und Wir und Du,
doch alles blieb erlitten
• 1951: erhält den Georg-Büchner-Preis
durch die ewige Frage: wozu?
Das ist eine Kinderfrage.
Dir wurde erst spät bewußt,
es gibt nur eines: ertrage
– ob Sinn, ob Sucht, ob Sage –
Deutung von „Nur zwei Dinge“: dein fernbestimmtes: Du mußt.
Müde Trauer Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,
was alles erblühte, verblich,
Eigenes Dasein als ein sinnloser Kreislauf es gibt nur zwei Dinge: die Leere
Schicksalsverfallenheit (stoisches Ertragen) und das gezeichnete Ich.