ZELlBIOLOGIE
GESCHICHTE DER ZELlBIOLOGIE
1590 Johannes und Zacharias Jannsen: Erfindung des Mikroskop
1667 Robert Hooke praegt den Begriff Zelle
um 1680 Antoni von Leeuwenhoek entdeckt mit einem selbstgebauten Mikroskop Einzeller, Spermatozoen und Bakterien
1796 Edward Jenner: erste Schutzimpfung gegen Pocken
1831 Robert Brown entdeckt den Zellkern in Pflanzenzellen
1838/39 Matthias Schleiden fuer Pflanzen/Theodor Schwann fuer Tiere
Alle Lebewesen - so verschieden sie auch sein moegen - sind aus Zellen und ihren Produkten aufgebaut - Zelltheorie
Postulate der Zellbiologie Schwann/Schleiden
1849 Wilhelm Hofmeister: Mitose der Pflanzen
1855 Rudolf Virchow omnis cellula e cellula - Zellen entstehen nur aus bereits vorhandenen Zellen
1860 Louis Pasteur und Hermann Hoffmann: Wiederlegung der Urzeugungslehre (Lebewesen gehen aus nichtlebenden Stoffen hervor)
1861 Max Schulze: Zelle ist ein Kluempchen aus Protoplasma mit einem Kern
1866 Louis Pasteur: Pasteurisieren - Moeglichkeit zum Abtoeten von Bakterien in Fluessigkeiten
1876 Oskar Hertwig: Befruchtung eines Seeigeleis unter dem Mikroskop beobachtet
1882 Robert Koch: Tuberkelbakterium
1925 E. Gorter und F. Grendel: Bilayer Modell der Biomembranen
1929 Alexander Flemming: Penizillin
1931 Ernst Ruska: Bau des ersten Elektronenmikroskops
ab 1953 Weiterentwicklung des Elektronenmikroskops
Rasterelektronenmikroskop (REM, Oberflaechenstrukturen)
Raster-Tunnelelektronenmikroskop (RTM, Strukturen atomarer Groessenordnung)
1972 S.J. Singer und G.I. Nicholsen: Fluid mosaic model der Biomembranen
1977 C.R. Woese: Sonderstellung der Archaebakterien (drittes Urreich)
1988 ca. 50 Freisetzungsexperimente gentechnisch veraenderter Mikroorganismen und Pflanzen
Die Zelle stellt die unterste Strukturebene dar und weist saemtliche Eigenschaften des Lebens auf. Alle Organismen bestehen aus Zellen. Zellen
treten sowohl einzeln, in Form von einzelligen Organismen auf, als auch als Untereinheiten in Geweben und Organen, in vielzelligen Pflanzen, Tieren
und Pilzen.
Dabei geht das Leben eines vielzelligen Organismus auf ein einzelliges Entwicklungsstadium zurueck, das ist sie berfruchtete Eizelle/Zygote. In
jedem Fall ist die Zelle die Basiseinheit der Struktur und Funktion eines Organismus.
PROSTULATE DER ZELlBIOLOGIE 1838/1839 SCHWANn/SCHLEIDEN
- alle Lebewesen bestehen aus Zellen
- alle Zellen stimmen in den Grundzuegen ihres Baus ueberein
- die Leistungen der Lebewesen sind das Ergebnis der uebrigen Leistungen ihrer Zelle
- Zellen entstehen immer aus bereits vorhandenen Zellen -> 1855 Virchow
, PROKARYONTEN (PROCYTEN) EUKARYONTEN (EUCYTEN)
z.b. Bakterien, Blaualgen z.B. Tiere, Pflanzen, Pilze, Einzeller mit Zellkern
- besitzen keinen echten Zellkern (Kernaequivalent) - Prinzip der Kompartimentierung und
- alle membranumschlossenen Zellorganellen fehlen Oberflaechenvergroesserung sind, aufgrund des
(Zellkern, Chloroplasten, Mitochondrien, Vakuole) Vorhandenseins von membranumschlossenen Zellorganellen,
- kein Prinzip der Kompartimentierung moeglich moeglich
- kein Prinzip der Oberflaechenvergroesserung moeglich
(durch Faltung von Membran)
VERGLEICH PROKARYONTEN/EUKARYONTEN
I
Prokaryonten Eukaryonten
Bakterienzelle Pflanzenzelle Tierzelle
Gemeinsamkeiten Membran, DNA, Ribosom, Zellplasma
Unterschiede Kernaequivalent Zellkern Zellkern
/
Vakuolen
Plastide
Zellwand aus Murein Zellwand aus Cellulose
Mesosomen/Thylakoide Mitochondrien Mitochondrien
ohne Dictyosomen Dictyosomen Dictyosomen
ER fehtl ER ER
Plasmide
KENnZEICHEN DES LEBENDIGEN
- Bewegung aus eigener Kraft
- Reizbarkeit
- Stoff - und Energiewechsel
- Wachstum und Individualentwicklung
- Fortpflanzung und Vererbung (geschlechtlich/ungeschlechtlich)
- Evolution
- aufgebaut aus Zellen
GESCHICHTE DER ZELlBIOLOGIE
1590 Johannes und Zacharias Jannsen: Erfindung des Mikroskop
1667 Robert Hooke praegt den Begriff Zelle
um 1680 Antoni von Leeuwenhoek entdeckt mit einem selbstgebauten Mikroskop Einzeller, Spermatozoen und Bakterien
1796 Edward Jenner: erste Schutzimpfung gegen Pocken
1831 Robert Brown entdeckt den Zellkern in Pflanzenzellen
1838/39 Matthias Schleiden fuer Pflanzen/Theodor Schwann fuer Tiere
Alle Lebewesen - so verschieden sie auch sein moegen - sind aus Zellen und ihren Produkten aufgebaut - Zelltheorie
Postulate der Zellbiologie Schwann/Schleiden
1849 Wilhelm Hofmeister: Mitose der Pflanzen
1855 Rudolf Virchow omnis cellula e cellula - Zellen entstehen nur aus bereits vorhandenen Zellen
1860 Louis Pasteur und Hermann Hoffmann: Wiederlegung der Urzeugungslehre (Lebewesen gehen aus nichtlebenden Stoffen hervor)
1861 Max Schulze: Zelle ist ein Kluempchen aus Protoplasma mit einem Kern
1866 Louis Pasteur: Pasteurisieren - Moeglichkeit zum Abtoeten von Bakterien in Fluessigkeiten
1876 Oskar Hertwig: Befruchtung eines Seeigeleis unter dem Mikroskop beobachtet
1882 Robert Koch: Tuberkelbakterium
1925 E. Gorter und F. Grendel: Bilayer Modell der Biomembranen
1929 Alexander Flemming: Penizillin
1931 Ernst Ruska: Bau des ersten Elektronenmikroskops
ab 1953 Weiterentwicklung des Elektronenmikroskops
Rasterelektronenmikroskop (REM, Oberflaechenstrukturen)
Raster-Tunnelelektronenmikroskop (RTM, Strukturen atomarer Groessenordnung)
1972 S.J. Singer und G.I. Nicholsen: Fluid mosaic model der Biomembranen
1977 C.R. Woese: Sonderstellung der Archaebakterien (drittes Urreich)
1988 ca. 50 Freisetzungsexperimente gentechnisch veraenderter Mikroorganismen und Pflanzen
Die Zelle stellt die unterste Strukturebene dar und weist saemtliche Eigenschaften des Lebens auf. Alle Organismen bestehen aus Zellen. Zellen
treten sowohl einzeln, in Form von einzelligen Organismen auf, als auch als Untereinheiten in Geweben und Organen, in vielzelligen Pflanzen, Tieren
und Pilzen.
Dabei geht das Leben eines vielzelligen Organismus auf ein einzelliges Entwicklungsstadium zurueck, das ist sie berfruchtete Eizelle/Zygote. In
jedem Fall ist die Zelle die Basiseinheit der Struktur und Funktion eines Organismus.
PROSTULATE DER ZELlBIOLOGIE 1838/1839 SCHWANn/SCHLEIDEN
- alle Lebewesen bestehen aus Zellen
- alle Zellen stimmen in den Grundzuegen ihres Baus ueberein
- die Leistungen der Lebewesen sind das Ergebnis der uebrigen Leistungen ihrer Zelle
- Zellen entstehen immer aus bereits vorhandenen Zellen -> 1855 Virchow
, PROKARYONTEN (PROCYTEN) EUKARYONTEN (EUCYTEN)
z.b. Bakterien, Blaualgen z.B. Tiere, Pflanzen, Pilze, Einzeller mit Zellkern
- besitzen keinen echten Zellkern (Kernaequivalent) - Prinzip der Kompartimentierung und
- alle membranumschlossenen Zellorganellen fehlen Oberflaechenvergroesserung sind, aufgrund des
(Zellkern, Chloroplasten, Mitochondrien, Vakuole) Vorhandenseins von membranumschlossenen Zellorganellen,
- kein Prinzip der Kompartimentierung moeglich moeglich
- kein Prinzip der Oberflaechenvergroesserung moeglich
(durch Faltung von Membran)
VERGLEICH PROKARYONTEN/EUKARYONTEN
I
Prokaryonten Eukaryonten
Bakterienzelle Pflanzenzelle Tierzelle
Gemeinsamkeiten Membran, DNA, Ribosom, Zellplasma
Unterschiede Kernaequivalent Zellkern Zellkern
/
Vakuolen
Plastide
Zellwand aus Murein Zellwand aus Cellulose
Mesosomen/Thylakoide Mitochondrien Mitochondrien
ohne Dictyosomen Dictyosomen Dictyosomen
ER fehtl ER ER
Plasmide
KENnZEICHEN DES LEBENDIGEN
- Bewegung aus eigener Kraft
- Reizbarkeit
- Stoff - und Energiewechsel
- Wachstum und Individualentwicklung
- Fortpflanzung und Vererbung (geschlechtlich/ungeschlechtlich)
- Evolution
- aufgebaut aus Zellen