• Festgesetzt im Grundgesetz (u.a. in Art. 20 GG: „kleine Verfassung“)
• Beispiele:
o Wählen
o Demonstrieren
o Bürgerinitiativen
o Petitionen
o Parteien beitreten
o Interessenverbände
Typen von Bürgern:
• Desinteressierte
• Zuschauer
o Vorurteilsbeladen
o Reflektiert
• Interventionsbürger
• Aktivbürger
Bürgerinitiativen:
• Ein gemeinsames Interesse
• Meist auf regionaler Ebene
• Meist bestehend aus Menschen mit höherem Bildungsstand
• Druck auf staatl. Organe ausüben
• Möglichkeit ein e.V. zu werden → juristische Person (Recht zu Klagen)
(neue) soziale Bewegungen:
• Kollektives Verhalten
• Gemeinsame Ziele → gemeinsamer „Feind“
• Anfangs eher unorganisiert, werden im Laufe der Zeit immer
professioneller
• Entstehung von Teilgruppen
➔ Ziel: Veränderung des gesellschaftlichen Zustands
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, Parteien:
• Geregelt in Art. 21 GG
• Auswahlfunktion:
o Vergeben von Ämtern
o Rekrutierung von Personen für politische Ämter
• Vermittlungsfunktion:
o Repräsentation von Bürgerinteressen
o Nie Vertreter von allen Interessen
• Interessenausgleichfunktion:
o Kompromisse inner- und außerhalb der Partei
o Eigene Position für die Partei finden
• Legitimierungsfunktion:
o Begründung des politischen Systems indem sie die anderen
Funktionen wahrnehmen
Cleavage-Theorie:
• Parteien orientieren sich an gesellschaftlichen Konfliktlinien
• Hauptsächlich: ökonomisch und kulturell
• Wenn Position nicht besetzt ist, entsteht eine neue Partei (Bsp. AfD)
• Neues wichtiges gesellschaftliches Thema/ neue Konfliktlinie → neue
Partei
Milieu-Theorie:
• Einteilung der Gesellschaft in Milieus
• Milieu: soz. Gruppe, die die sich in ihren subjektiven Lebensstilen ähnelt
• Parteien decken bestimmte Milieus ab
• Wenn ein Milieu nicht erreicht/abgedeckt wird → neue Partei
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